Hollfeld: LKW-Fah­rer baut voll­trun­ken eine Rei­he von Unfällen

Symbolbild Polizei

Am Sams­tag, kurz vor 01.00 Uhr, kam es auf der Bun­des­stra­ße 22 zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Unfall­ge­sche­hen. Ein 40-jäh­ri­ger rumä­ni­scher Fahr­zeug­füh­rer war mit einem Sat­tel­zug von Hollfeld in Rich­tung Bay­reuth unter­wegs. Kurz nach Schön­feld kam es zunächst in einem Kur­ven­be­reich zu einem Unfall im Begeg­nungs­ver­kehr. Der rech­te Fahr­zeug­au­ßen­spie­gel eines 24 Jah­re alten VW Cad­dy-Fah­rers aus dem west­li­chen Land­kreis Bay­reuth wur­de hier­bei beschä­digt. Bei­de Fahr­zeug­füh­rer hiel­ten an und ver­ein­bar­ten ein paar Meter wei­ter zu einer geeig­ne­ten Hal­te­ört­lich­keit wei­ter­zu­fah­ren. Weni­ge Meter spä­ter beschä­dig­te der Lkw-Fah­rer einen Schil­der­mast und ein wei­te­res Verkehrszeichen.

An der end­gül­ti­gen Park­po­si­ti­on ran­gier­te der Rumä­ne mit sei­nem Sat­tel­zug und fuhr zu guter Letzt noch gegen einen Gar­ten­zaun und eine Hecke eines dor­ti­gen Anwe­sens. Bei der Unfall­auf­nah­me stell­ten die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land beim Fah­rer des Lkw sogleich deut­li­che alko­hol­be­ding­te Aus­fall­erschei­nun­gen fest. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab den stol­zen Wert von 2,46 Pro­mil­le. Ver­letzt wur­de bei der Unfall­se­rie nie­mand. Es ent­stand Sach­scha­den von ca. 6000 Euro. Der Sat­tel­zug muss­te durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men umge­setzt wer­den. Beim Unfall­ver­ur­sa­cher wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und im Kran­ken­haus durch­ge­führt. Ermitt­lun­gen wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs wur­den ein­ge­lei­tet und auf­grund der star­ken Alko­ho­li­sie­rung muss­te der Beschul­dig­te die Nacht über im Poli­zei-Gewahr­sam verbringen.

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