Ver­hand­lung am Land­ge­richt Bamberg

Symbolbild Justiz

In der 17. Kalen­der­wo­che 2022 fin­det am Land­ge­richt Bam­berg fol­gen­de (erst­in­stanz­li­che) Haupt­ver­hand­lung in Straf­sa­chen statt:

Das Straf­ver­fah­ren gegen den 38-jäh­ri­gen G. wegen uner­laub­tem Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge in 51 Fäl­len und ande­ren Delik­ten am 27.04.2022, 09:00 Uhr vor der Gro­ßen Straf­kam­mer (Az. 35 KLs 2101 Js 6491/21).

Dem Ange­klag­ten liegt zur Last, im Zeit­raum von Okto­ber 2020 bis Febru­ar 2021 in sei­ner Woh­nung im Stadt­ge­biet von Bam­berg in 30 Fäl­len an eine ande­re Per­son jeweils 1 Gramm Metham­phet­amin ver­kauft zu haben, um hier­durch Gewinn zu erzie­len, wobei er das Betäu­bungs­mit­tel jeweils aus einem Vor­rat von min­de­stens 50 Gramm Metham­phet­amin ent­nom­men haben soll.Zudem soll der Ange­klag­te zwi­schen März 2020 und Janu­ar 2021 an eine wei­te­re Per­son in sei­ner Woh­nung in sie­ben Fäl­len Mari­hua­na in Men­gen zwi­schen 10 und 100 Gramm und zugleich jeweils Metham­phet­amin in Men­gen zwi­schen 5 und 10 Gramm ver­äu­ßert haben, um hier­durch Gewinn zu erzie­len. Von Janu­ar 2021 bis August 2021 soll der Ange­klag­te an die­sen Abneh­mer in sie­ben Fäl­len zwi­schen 200 und 500 Gramm Mari­hua­na sowie zugleich jeweils 5 bis 10 Gramm Metham­phet­amin sowie von August bis Novem­ber 2021 in wei­te­ren vier Fäl­len zwi­schen 50 und 100 Gramm Mari­hua­na sowie zugleich jeweils 5 bis 10 Gramm Metham­phet­amin ver­äu­ßert haben. Dar­über hin­aus soll es zu wei­te­ren Betäu­bungs­mit­tel­ge­schäf­ten mit die­sem Abneh­mer gekom­men sein.

Außer­dem soll der Ange­klag­te zwi­schen März 2020 und März 2021 von sei­nem Groß­lie­fe­ran­ten in wenig­stens 14 Fäl­len jeweils min­de­stens 50 Gramm Metham­phet­amin erwor­ben haben, um die­ses anschlie­ßend gewinn­brin­gend weiterzuveräußern.

Fort­set­zungs­ter­min: 04.05.2022, 13:00 Uhr

Bezüg­lich son­sti­ger Fort­set­zungs­ter­mi­ne von bereits frü­her begon­ne­nen erst­in­stanz­li­chen Straf­ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt Bam­berg wird auf die frü­he­ren Mit­tei­lun­gen verwiesen.

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