Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 21.04.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Die­bes­pär­chen ermittelt

Bereits Anfang April boten die Erben einer kürz­lich ver­stor­be­nen Erlan­ge­rin im Zuge der Haus­halts­auf­lö­sung über eine Ver­kaufs­platt­form meh­re­re Gegen­stän­de an.

Am 11.04.2022 mel­de­te sich ein zunächst unbe­kann­tes Pär­chen und zeig­ten Inter­es­se am Kauf eines Schran­kes. Wäh­rend der Ver­kaufs­ver­hand­lun­gen, die auf dem Bal­kon der Woh­nung zwi­schen den Anbie­tern und dem männ­li­chen Tat­ver­däch­ti­gen geführt wur­den, konn­te sich die weib­li­che Täte­rin allein im Wohn­zim­mer auf­hal­ten. Zu einem Ver­kauf des Schran­kes kam es letzt­end­lich nicht. Aller­dings stell­te die Erben im Anschluss fest, dass eine Schmuck­ki­ste mit Inhalt im Wert von ca. 1.000 bis 2.000 € fehlte.

Im Zuge der Ermitt­lun­gen konn­ten durch die Erlan­ger Poli­zei Hin­wei­se auf die Iden­ti­tät des Pär­chens erlangt wer­den. Nach Bean­tra­gung eines Durch­su­chungs­be­schlus­ses für die Woh­nung der Täter beim zustän­di­gen Amts­ge­richt, wur­de die­ser Beschluss in Nürn­berg gestern voll­zo­gen. Hier­bei konn­ten die bei­den Tat­ver­däch­ti­gen fest­ge­nom­men und Tei­le des Die­bes­gu­tes sicher­ge­stellt werden.

Die bei­den Täter wur­den nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wie­der auf frei­en Fuß gesetzt. Gegen den 38-jäh­ri­gen Nürn­ber­ger und des­sen 32-jäh­ri­gen Lebens­ge­fähr­tin wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls eingeleitet.

Reni­ten­te Ladendiebin

Gestern Mit­tag wur­de eine 25-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin beim Dieb­stahl von Nah­rungs­mit­teln im Wert von rund 20 € in einem Super­markt beobachtet.

Nach­dem sie der Laden­de­tek­tiv nach dem Ver­las­sen des Geschäf­tes auf den Dieb­stahl ange­spro­chen hat­te, reagier­te die 25-Jäh­ri­ge sehr aggres­siv und griff den Detek­ti­ven an. Der Detek­tiv wur­de hier­bei leicht ver­letzt; letzt­end­lich gelang es ihm aber die reni­ten­te 25-Jäh­ri­ge bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei festzuhalten.

Nach Fest­stel­lung ihrer Per­so­na­li­en wur­de die 25-Jäh­ri­ge nach Rück­spra­che mit der zustän­di­gen Staats­an­walt­schaft wie­der auf frei­en Fuß gesetzt. Gegen die Erlan­ge­rin wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen räu­be­ri­schen Dieb­stahls eingeleitet.

170 mal bei der Poli­zei ange­ru­fen – Beam­te beleidigt

Im Lau­fe des gest­ri­gen Nach­mit­tags rief ein 49-jäh­ri­ger Mann aus Bam­berg ins­ge­samt 170-mal über Not­ruf die Poli­zei an. Der 49-jäh­ri­ge teil­te aller­dings kei­ne Not­fäl­le mit, son­dern sang den Beam­ten vor, gab zum Teil kru­de poli­ti­sche Ansich­ten preis und beschimpf­te sämt­li­che Poli­zei­be­am­te sei­ner Heimatstadt.

Mehr­ma­li­ge Auf­for­de­run­gen den Not­ruf nicht zu blockie­ren, igno­rier­te er und rief trotz­dem immer wie­der an. Über die wei­ter­füh­ren­den Ermitt­lun­gen konn­te der Mann kurz nach 17:00 Uhr am Erlan­ger Bahn­hof ange­trof­fen und zur Rede gestellt wer­den. Hier zeig­te sich der Mann zunächst ver­bal aggres­siv und belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Beam­ten laut­stark auf unflä­tig­ste Wei­se. Nach­dem er auf die Beam­ten auch noch ein­schla­gen woll­te, wur­de der Mann fixiert und anschlie­ßend auf­grund sei­ner Fremd­ge­fahr in eine Fach­kli­nik ein­ge­wie­sen werden.

Gegen den 49-Jäh­ri­gen wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Miss­brauch von Not­ru­fen eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Ver­kehrs­un­fall

Kalch­reuth- Am 20.04.22, 11:00 Uhr ereig­ne­te sich am Orts­aus­gang von Kalch­reuth in Rich­tung Herolds­berg ein scha­dens­träch­ti­ger Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Pkw. Der Fah­rer eines Ford Mon­deo bog kurz nach dem Orts­schild nach links in eine Park­bucht ab. Zeit­gleich woll­te der dahin­ter fah­ren­de Pkw Füh­rer den Abbie­gen­den über­ho­len, wodurch es zum Zusam­men­stoß kam. Bei­de Fahr­zeu­ge lan­de­ten im Stra­ßen­gra­ben, es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von rund 16000 Euro. Per­so­nen kamen nicht zu Scha­den. Die poli­zei­li­che Unfall­auf­nah­me wur­de durch die ört­li­che Feu­er­wehr Kalch­reuth unterstützt.

Graf­fi­ti-Schmie­re­rei­en

Bai­ers­dorf: In der Nacht von 19.04.2022 auf 20.04.2022 wur­den in Bai­ers­dorf meh­re­re Sach­be­schä­di­gun­gen durch Graf­fi­ti-Sprü­he­rei­en began­gen. In der Waag­gas­se, Indu­strie­stra­ße, In der Hut und Am Igels­dor­fer Weg wur­den Haus­wän­de und Mau­ern mit grü­ner und schwar­zer Far­be besprüht. Nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand ste­hen die Taten in Zusam­men­hang. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die PI Erlan­gen-Land unter 09131/760–514 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Unfall­flucht

In Heß­dorf hat am Mitt­woch­nach­mit­tag ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer, der ver­mut­lich in einem roten Klein­wa­gen mit HÖS-Kenn­zei­chen unter­wegs war, durch eine Vor­fahrts­miss­ach­tung einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht und sich danach von der Unfall­stel­le entfernt.

Gegen 16:35 Uhr befuhr eine 53-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin die Staats­stra­ße von Hann­berg in Rich­tung Dech­sen­dorf. An der Kreu­zung auf Höhe der VR-Bank wur­de ihr von einem unbe­kann­ten Fahr­zeug, wel­ches aus Rich­tung Unter­mem­bach kam, die Vor­fahrt genom­men, wes­halb die VW-Fah­re­rin eine Voll­brem­sung ein­lei­ten muss­te, um einen Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern. Ein hin­ter ihr fah­ren­der Hyun­dai­Fah­rer schaff­te es nicht mehr recht­zei­tig zu reagie­ren und fuhr mit sei­nem Auto auf das Fahr­zeug der Frau auf.

Sowohl an dem VW, als auch am Hyun­dai ent­stand enor­mer Sach­scha­den. Ver­letzt hat sich bei dem Zusam­men­stoß glück­li­cher­wei­se niemand.

Der Fah­rer des ver­mut­lich roten Klein­wa­gens oder Zeu­gen des Ver­kehrs­un­falls wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach unter 09132/78090 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

- Fehl­an­zei­ge -

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