Bam­berg: Bewoh­ne­rin kommt durch Brand ums Leben

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

BAM­BERG. Ihren Ver­let­zun­gen erlag in der Nacht zum Diens­tag eine 68-jäh­ri­ge Frau im Kran­ken­haus, nach­dem in ihrer Woh­nung ein Feu­er aus­ge­bro­chen war. Zwei Poli­zei­be­am­te wur­den leicht ver­letzt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen zur der­zeit noch unkla­ren Brand­ur­sa­che aufgenommen.

Gegen 22.30 Uhr hör­ten Bewoh­ner des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Wei­ßen­burg­stra­ße den Rauch­warn­mel­der in einer Woh­nung und da die Mie­te­rin nicht reagier­te, wähl­ten sie den Not­ruf. Kurz dar­auf traf bereits eine Strei­fen­be­sat­zung am Brand­ort ein und bemerk­te Rauch, der aus dem Fen­ster der betrof­fe­nen Woh­nung quoll. Wäh­rend die Poli­zei­be­am­ten die wei­te­ren Bewoh­ner infor­mier­ten und ins Freie brach­ten, ver­schaff­ten sich die Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te Zutritt zur Woh­nung. Auf­grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung konn­ten sie die Wohn­räu­me nur mit Atem­schutz betre­ten. Dar­in fan­den sie die 68-jäh­ri­ge Frau, die Not­arzt und Ret­tungs­dienst sofort behan­del­ten und unter Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men in ein Kran­ken­haus brach­ten. Trotz aller ärzt­li­cher Bemü­hun­gen erlag sie dort wenig spä­ter ihren Ver­let­zun­gen. Zwei Poli­zei­be­am­te muss­ten wegen des Ver­dachts auf Rauch­gas­into­xi­ka­ti­on ambu­lant in der Kli­nik behan­delt werden.

Der Kri­mi­nal­dau­er­dienst nahm noch in der Nacht die Ermitt­lun­gen vor Ort auf, die Kri­mi­nal­be­am­te des Fach­kom­mis­sa­ri­ats am Diens­tag­mor­gen über­nah­men. Nach ersten Erkennt­nis­sen dürf­te das Feu­er im Bereich der Küche aus­ge­bro­chen sein. An der Woh­nung ent­stand ein Sach­scha­den von geschätz­ten 40.000 Euro.

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