MdLs Dre­mel und Dr. Oetzin­ger set­zen sich für digi­ta­le Kleinst­su­per­märk­te in Pett­stadt und Park­stein ein

Auf Initia­ti­ve der bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hol­ger Dre­mel (Scheß­litz, Lkr. Bam­berg) und Dr. Ste­phan Oetzin­ger (Wei­den i.d.OPf) hat eine Video­kon­fe­renz mit Bay­erns Innen­mi­ni­ster Joa­chim Herr­mann, Ver­tre­tern der Josefs­Box in Pett­stadt, dem Tante‑M in Park­stein, den betrof­fe­nen Land­rä­ten und Bür­ger­mei­stern sowie der Rewe Group statt­ge­fun­den. Dar­in ging es um eine mög­li­che Lösung für die bei­den neu eröff­ne­ten 24-Stun­den-Super­märk­te an Sonntagen.

Ein Walk-in-Store

Ein Walk-in Store

„Das Walk-in-Store-Kon­zept für den länd­li­chen Raum funk­tio­niert wie eine Art „begeh­ba­rer Auto­mat“ – ohne den Ein­satz von Per­so­nal“, erklärt der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hol­ger Dremel.

„Legt man aller­dings das baye­ri­sche Fei­er­tags­ge­setz zu Grun­de, ist der Betrieb die­ser digi­ta­len Kleinst­su­per­märk­ten an Sonn- und Fei­er­ta­gen der­zeit nicht erlaubt, obwohl sonn­tags kein Per­so­nal beschäf­tigt wird, weder an der Kas­se noch beim Befül­len der Rega­le oder zur Rei­ni­gung“, ergänzt der Abge­ord­ne­te Dr. Ste­phan Oetzinger.

Auf­grund die­ser gesetz­li­chen Rege­lung muss­ten bei­de Märk­te ihre Laden­tür außer­plan­mä­ßig an Sonn­ten wie­der schlie­ßen. Für die Betrei­ber steht durch die unge­plant ver­kürz­ten Öff­nungs­mög­lich­kei­ten aller­dings das Gesamt­kon­zept auf dem Prüfstand.

„Wir woll­ten bei Staats­mi­ni­ster Joa­chim Herr­mann kei­nen Frei­brief erwir­ken. Denn der Schutz von Sonn- und Fei­er­ta­gen ist uns nach wie vor sehr wich­tig. Unser Ziel ist die Grund­ver­sor­gung in klei­nen Gemein­den im Ein­klang mit einer kla­ren Abgren­zung zu nor­ma­len Lebens­mit­tel­märk­ten“, so Dre­mel und Dr. Oetzin­ger klarstellend.

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