Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 09.04.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Gewahr­sam nach Bedro­hung der Ex

BAM­BERG. Am Frei­tag­nach­mit­tag such­te ein 50-jäh­ri­ger in der Innen­stadt sei­ne Exfreun­din an deren Arbeits­stel­le auf und bedroh­te sie. Die ein­ge­setz­te Poli­zei­strei­fe konn­te den Mann über das Han­dy der Geschä­dig­ten errei­chen und führ­te eine Gefähr­der­an­spra­che durch. Außer­dem erhielt er ein münd­li­ches Kon­takt­ver­bot. Als er nach ca. 2 Stun­den erneut auf­tauch­te und die Frau ver­bal anging, wur­de er in Gewahr­sam genom­men. Der betrun­ke­ne Mann durf­te auf rich­ter­li­che Anord­nung in einer Poli­zei­zel­le sei­nen Rausch bis zum näch­sten Mor­gen ausschlafen.

Wegen Wit­te­rung auf der Alten­burg festgesessen

BAM­BERG. Die Teil­neh­mer einer Geburts­tags­fei­er wur­den gegen Mit­ter­nacht auf der Alten­burg vom Schnee­fall über­rascht. Ein älte­res Ehe­paar hat­te zwar ein vor­schrifts­mä­ßig mit Win­ter­rei­fen aus­ge­stat­te­tes Fahr­zeug, der Fah­rer trau­te sich aber nicht zu, den Berg hin­un­ter­zu­fah­ren. Da der Win­ter­dienst der Stadt Bam­berg bereits in der Som­mer­pau­se war, ver­such­te die Feu­er­wehr den Berg zu befah­ren, was jedoch schei­ter­te. Vor Ort waren teil­wei­se bis zu 15 cm Schnee­hö­he zu ver­zeich­nen. Letzt­end­lich konn­ten zwei Feu­er­wehr­män­ner zu Fuß die Ein­ge­schnei­ten errei­chen. Die­se wur­den etwas spä­ter, gemein­sam mit den bei­den Betrof­fe­nen, von zwei Poli­zei­fahr­zeu­gen vom Berg her­un­ter gefah­ren. Die­se waren zwi­schen­zeit­lich mit Schnee­ket­ten aus­ge­stat­tet worden.

Unter Dro­gen­ein­fluss E‑Scooter gefahren

BAM­BERG. Ein 40-jäh­ri­ger Mann wur­de in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tag mit einem E‑Scooter in Gaustadt kon­trol­liert. Bei der Kon­trol­le wur­de Dro­gen­ein­fluss fest­ge­stellt. Er gestand, Amf­et­amin kon­su­miert zu haben. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­bun­den, eine Blut­ent­nah­me wur­de im Kli­ni­kum veranlasst.

Poli­zei­in­spek­ti­on BAMBERG-LAND

Ein­gangs­tü­re beschädigt

HIRSCHAID; Einen Sach­scha­den in Höhe von ca. 500 Euro hin­ter­ließ ein bis­her unbe­kann­ter Täter an einem Anwe­sen in der Austra­ße. Hier wur­de am Don­ners­tag­abend die Glas­schei­be der Ein­gangs­tü­re eines Neben­ge­bäu­des ein­ge­schla­gen. Per­so­nen, die dies­be­züg­lich sach­dien­li­che Anga­ben machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land unter Tel.-Nr. 0951/9129–310 in Ver­bin­dung zu setzen.

Fuß­gän­ger angefahren

HIRSCHAID; Beim Ran­gie­ren auf dem Park­platz der Spar­kas­se in der Bam­ber­ger Stra­ße kam es am Frei­tag­vor­mit­tag zu einem Ver­kehrs­un­fall, bei dem eine 84jährige Fuß­gän­ge­rin ver­letzt wur­de. Ein 64jähriger Chrys­ler-Fah­rer hat­te die­se bei Aus­fah­ren aus der Park­lücke offen­sicht­lich über­se­hen. Die Dame stürz­te hier­bei und muss­te sich zur wei­te­ren Abklä­rung in ärzt­li­che Behand­lung bege­ben. Der Pkw blieb unbeschädigt.

Wit­te­rungs­be­dingt kam es im Lau­fe der Nacht vom Frei­tag zum Sams­tag zu eini­gen Verkehrsunfällen:

MÖNCH­SAM­BACH; Auf der Strecke von Mönch­sam­bach in Rich­tung Bur­ge­brach war gegen 23.00 Uhr ein 22jähriger Fiat-Fah­rer unter­wegs. In einer Links­kur­ve kam er auf Grund star­ken Schnee­falls nach rechts von der Stra­ße ab, wobei ein Ver­kehrs­zei­chen beschä­digt wur­de. Der Unfall­ver­ur­sa­cher blieb unver­letzt, der Gesamtsach­scha­den wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

VIERETH; Gegen Mit­ter­nacht war ein 45jähriger Audi-Fah­rer auf der Bun­des­stra­ße 26 unter­wegs. Auf frei­er Strecke prall­te er gegen einen durch den Schnee­fall quer auf der Stra­ße lie­gen­den Baum. Auch hier blieb der Unfall­ver­ur­sa­cher unver­letzt, der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.

BURG­WIND­HEIM; Schwer ver­letzt wur­de ein 27jähriger Unfall­be­tei­lig­ter bei einem Ver­kehrs­un­fall, der sich in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags ereig­ne­te. Auf Grund der schnee­be­deck­ten Fahr­bahn war zunächst ein 50jähriger Fiat-Fah­rer mit sei­nem Klein­trans­por­ter an der Stei­gung „hän­gen“ geblie­ben. Ein wei­te­rer Pkw-Fah­rer muss­te auf Grund der Schnee­glät­te sein Fahr­zeug eben­falls vor Ort abstel­len. Die Fahr­zeug­füh­rer waren aus­ge­stie­gen, als bei­de Fahr­zeu­ge ins Rut­schen gerie­ten. In die­sem Moment kam der 27jährige VW-Fah­rer hin­zu. Die­ser woll­te eben­falls noch aus­stei­gen, wobei er jedoch zwi­schen sei­nem Pkw und der Leit­plan­ke ein­ge­klemmt wur­de. Er muss­te mit meh­re­ren Frak­tu­ren in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den. Zur Ber­gung des Ver­letz­ten waren die ört­li­chen Feu­er­weh­ren im Ein­satz, ein ver­stän­dig­ter Abschlepp­dienst küm­mer­te sich um die betei­lig­ten Fahr­zeu­ge. Der Gesamtsach­scha­den wird mit ca. 10.000 Euro beziffert.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Vor­fahrt missachtet

Bay­reuth. Eine Leicht­ver­letz­te und ca. 10000.- Euro Sach­scha­den waren das Ergeb­nis eines Ver­kehrs­un­falls am Frei­tag­abend im Indu­strie­ge­biet in Bayreuth.

Gegen 17.45 Uhr fuhr ein 58jähriger Bay­reu­ther mit sei­nem Pkw von der Dr.-Hans-Frisch-Straße in die Rie­din­ger Stra­ße ein. Hier­bei über­sah er den vor­fahrt­be­rech­ti­gen Pkw einer 60jährigen Frau aus Hein­ers­reuth und stieß mit die­sem zusam­men. Durch den Anstoß wur­de der Pkw der Frau auf die Gegen­fahr­bahn geschleu­dert. Dort kam es zur Kol­li­si­on mit dem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug einer 22jährigen Bay­reu­the­rin. Die­se wur­de hier­bei leicht ver­letzt und muss­te im Kran­ken­haus behan­delt wer­den. Wäh­rend der Pkw des Unfall­ver­ur­sa­chers noch fahr­be­reit war, muss­ten die bei­den ande­ren betei­lig­ten Pkw abge­schleppt werden.

Trun­ken­heits­fahrt verhindert

Bay­reuth. Eine Alko­hol­fahrt mit dem Fahr­rad ver­hin­der­ten Beam­te der PI Bay­reuth-Stadt am frü­hen Samstagmorgen.

Gegen 04.00 Uhr bemerk­ten die Beam­ten einen 20jährigen Mann aus Coburg, der am Wit­tels­ba­cher­ring zu sei­nem Fahr­rad lief. Bereits auf dem Weg dort­hin konn­te der Mann sich nicht auf den Bei­nen hal­ten. Noch vor Fahrt­an­tritt wur­de er einer Kon­trol­le unter­zo­gen, eine Über­prü­fung erbrach­te einen Alko­hol­wert von knapp zwei Pro­mil­le. Dem Mann wur­de die Benut­zung sei­nes Rades unter­sagt und so Schlim­me­res verhindert.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Gestürz­ter Radfahrer

Igen­s­dorf / Affal­ter­bach. Ohne Fremd­be­tei­li­gung stürz­te am Frei­tag­vor­mit­tag in Affal­ter­bach ein 64-jäh­ri­ger Rad­fah­rer beim Wen­den. Mit schwe­ren, aber nicht lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen wur­de er zur Behand­lung ins Kran­ken­haus nach Forch­heim verbracht.

Ver­such­ter Ein­bruch in Feuerwehrhaus

Eber­mann­stadt / Nie­der­mirsberg. Zwi­schen Mon­tag und Frei­tag ver­gan­ge­ner Woche ver­such­ten bis­her unbe­kann­te Täter ver­geb­lich, Zugang zum Feu­er­wehr­haus in Nie­der­mirsberg zu erlan­gen. Am beschä­dig­ten Rah­men der Zugangs­tür ent­stand Sach­scha­den von ca. 100 Euro. Zeu­gen, die im o.g. Zeit­raum ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben, möch­ten sich bei der PI Eber­mann­stadt melden.

Leit­pfo­sten ausgerissen

Wei­lers­bach / Kir­cheh­ren­bach. Zum wie­der­hol­ten Mal wur­den an der Kreis­stra­ße FO11, zwi­schen Wei­lers­bach und Kir­cheh­ren­bach, durch bis­her unbe­kann­te Täter meh­re­re Leit­pfo­sten samt Sockel aus­ge­ris­sen. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 400 Euro. Zeu­gen­hin­wei­se erbit­tet die PI Ebermannstadt.

Senio­rin über­gibt Schmuck an Telefonbetrüger

EBER­MANN­STADT, LKR. FORCH­HEIM / SCHWEIN­FURT. Meh­re­re betrü­ge­ri­sche Tele­fon­an­ru­fe bei arg­lo­sen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern stell­te die ober­frän­ki­sche Poli­zei im Lau­fe des Frei­tags fest. In einem Fall über­gab eine hilfs­be­rei­te Rent­ne­rin hoch­wer­ti­gen Schmuck an eine unbe­kann­te Täte­rin. Die Kri­po Bam­berg ermit­telt und bit­tet um Hinweise.

Mit der inzwi­schen bekann­ten Masche des Schock­an­ru­fes ver­su­chen Täter­grup­pie­run­gen immer wie­der an das Geld ihrer Opfer zu gelan­gen. Allei­ne am Frei­tag zähl­te die ober­frän­ki­sche Poli­zei über zehn ange­zeig­te Fäl­le im Regie­rungs­be­zirk. Glück­li­cher­wei­se erkann­ten die mei­sten der Ange­ru­fe­nen die Betrugs­ma­sche und been­de­ten das Gespräch.

Eine 77-jäh­ri­ge Frau aus Eber­mann­stadt durch­schau­te den betrü­ge­ri­schen Tele­fon­an­ruf aller­dings nicht und über­gab Schmuck im Wert von meh­re­ren zehn­tau­send Euro an eine Unbe­kann­te. Zuvor hat­te sich der ver­meint­li­che Sohn der Senio­rin am Tele­fon gemel­det. Er gab an einen töd­li­chen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht zu haben, wes­halb er nun in Haft säße. Das Tele­fo­nat mit der 77-Jäh­ri­gen führ­te anschlie­ßend ein Mann wei­ter, der sich am Tele­fon als Staats­an­walt aus­gab. Er sug­ge­rier­te der Frau, dass ihr Sohn nur durch eine Geld­zah­lung wie­der auf frei­em Fuß käme. Nach­dem die ein­ge­schüch­ter­te Frau aller­dings kein Bar­geld zuhau­se hat­te, for­der­te der ver­meint­li­che Staats­an­walt von der Senio­rin Schmuck, als Bar­geldersatz zur Abwehr der Haft­stra­fe ihres Soh­nes. Die hilfs­be­rei­te 77-Jäh­ri­ge ließ sich schließ­lich dar­auf ein und die Betrü­ger diri­gier­ten ihr Opfer zur Über­ga­be des Schmuckes mit dem Auto nach Schwein­furt in Unter­fran­ken. Dort über­gab die Senio­rin, gegen 15.25 Uhr, in der Frau­en­gas­se hin­ter der St. Sal­va­tor­kir­che, ihre Schmuck­stücke im Wert von meh­re­ren zehn­tau­send Euro an eine unbe­kann­te Abho­le­rin. Den Schmuck hat­te sie zur Über­ga­be in eine Papier­tü­te gepackt.

Erst am Abend, als sie wie­der zu Hau­se ange­kom­men war, bemerk­te die 77-Jäh­ri­ge, dass sie das Opfer von Betrü­gern gewor­den ist und erstat­te­te bei der Poli­zei­in­spek­ti­on in Eber­mann­stadt Anzei­ge. Von den Betrü­gern fehlt aller­dings bis­lang jede Spur.

Die unbe­kann­te Frau, die den Schmuck ent­ge­gen­ge­nom­men hat, ist geschätz­te 35 Jah­re alt und etwa 165 bis 170 Zen­ti­me­ter groß. Bei der Über­ga­be war sie gut geschminkt und mit einer sand­far­be­nen Jacke und Kapu­ze beklei­det. Dazu trug sie eine dunk­le Hose. Die Unbe­kann­te sprach gebro­chen deutsch und hat­te einen leicht dunk­len Teint.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg über­nahm die Ermitt­lun­gen und bit­tet um Zeugenhinweise:

  • Wer hat am Frei­tag­nach­mit­tag, im Vor­feld oder wäh­rend der Schmuck­über­ga­be gegen 15.25 Uhr hin­ter der St. Sal­va­tor­kir­che in der Frau­en­gas­se in Schwein­furt ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge beobachtet?
  • Wem ist die beschrie­be­ne Frau auf­ge­fal­len oder wer kennt sie?
  • Wer kann sonst sach­dien­li­che Anga­ben zu dem Betrug machen?

Hin­wei­se nimmt die Kri­po Bam­berg unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Ein­bre­cher kamen über die Bal­kon­tür – Zeu­gen gesucht

FORCH­HEIM. Hoch­wer­ti­gen Schmuck erbeu­te­ten bis­lang unbe­kann­te Täter im Ver­lauf der ver­gan­ge­nen Woche bei einem Ein­bruch in ein Ein­fa­mi­li­en­haus in Forch­heim. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg bit­tet um Zeugenhinweise.

Die Ein­bre­cher ver­schaff­ten sich wäh­rend der Abwe­sen­heit der Bewoh­ne­rin im Zeit­raum von Frei­tag, 1. April 2022, bis Frei­tag, 8. April 2022, gegen 17.30 Uhr, über eine gewalt­sam geöff­ne­te Bal­kon­tür Zutritt zu dem Wohn­haus in der Ber­li­ner Stra­ße. Bei ihrer Suche nach Wert­sa­chen durch­wühl­ten die Täter sämt­li­che Schrän­ke des Hau­ses und ent­wen­de­ten Schmuck­ge­gen­stän­de im Wert von meh­re­ren tau­send Euro. Sie hin­ter­lie­ßen einen Sach­scha­den in Höhe von rund 1.000 Euro. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Mithilfe.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Unbe­kann­te bra­chen ver­mut­lich in der Nacht vom Mitt­woch auf Don­ners­tag in das alte, ehe­ma­li­ge Gebäu­de der Post am Bahn­hof ein. Da das Gebäu­de leer steht, kam es zu kei­nem Ent­wen­dungs­scha­den. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den, an einer auf­ge­bro­che­nen Türe und einem ein­ge­schla­ge­nen Fen­ster wird jedoch auf ca. 500,– Euro geschätzt. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Forch­heim unter Tel. 09191/7090–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Klin­gel­streich mit schlim­men Folgen

Lich­ten­fels. Kei­nen Spaß ver­stand ein bis­her unbe­kann­ter Mann aus einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Grü­ne­wald­stra­ße in Lich­ten­fels, als in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag drei Kin­der ein­mal die kom­plet­te Klin­gel­lei­ste des Hau­ses betä­tig­ten. Als sich die Jun­gen im Alter von zwölf Jah­ren nach ihrem Streich gegen 01:00 Uhr auf und davon machen woll­ten, wur­den die­se von einem Mann mit einem Ham­mer in der Hand ver­folgt, der aus dem Haus her­aus gekom­men war. Als ein Jun­ge stürz­te, drück­te der Mann ihm einen Ham­mer­stiel in den Brust­korb. Im Zuge der wei­te­ren Flucht warf der Mann den Ham­mer hin­ter den Kin­dern her. Die­ser ver­fehl­te glück­li­cher­wei­se sein Ziel. Als der Mann die Kin­der schließ­lich ein­hol­te, schnapp­te er sich einen der Jun­gen und ver­pass­te ihm eine Ohr­fei­ge. Danach ließ der Mann von ihnen ab. Die Lich­ten­fel­ser Poli­zei ermit­telt nun wegen ver­such­ter gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung sowie voll­ende­ter Kör­per­ver­let­zung gegen den noch unbe­kann­ten Mann. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/95200 zu melden.

Fol­gen­schwe­re Auseinandersetzung

Red­witz a.d. Rodach. Mit einem Mes­ser und einem Schlag­ring bewaff­net klin­gel­ten am Frei­tag­abend gegen 21:55 Uhr zwei amts­be­kann­te Män­ner im Alter von 17 und 18 Jah­ren an einer Woh­nungs­tür in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in Red­witz. Als die Bewoh­ner, eben­falls meh­re­re jun­ge, der Poli­zei nicht unbe­kann­te Män­ner, die Tür öff­ne­ten und die Bewaff­nung erkann­ten, hiel­ten sie von innen die Tür zu. Einer der Bewoh­ner hol­te sich aus der Woh­nung ein Eisen­rohr, wor­auf­hin die bei­den Kon­tra­hen­ten die Flucht ergrif­fen. Im Rah­men der Fahn­dungs­maß­nah­men konn­ten die­se schließ­lich auf einem Klein­kraft­rad ohne erfor­der­li­ches Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen in der Nähe des Tat­or­tes fest­ge­stellt wer­den. Der Fah­rer war jedoch nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis, dafür mit knapp 1,8 Pro­mil­le reich­lich alko­ho­li­siert. Sein Sozi­us hat­te dem Alko­hol mit einem Wert von 1,7 Pro­mil­le eben­falls gut zuge­spro­chen. Die bei­den Täter wur­den auf Grund der vor­an­ge­gan­ge­nen Straf­ta­ten zur Blut­ent­nah­me in ein Kran­ken­haus ver­bracht, wo sie im Anschluss aus der Sach­be­hand­lung ent­las­sen wur­den. Die Poli­zei Lich­ten­fels ermit­telt nun wegen des Ver­dachts meh­re­rer Straf­ta­ten gegen die bei­den Männer.

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