HC Erlan­gen emp­fängt die Ber­gi­schen Löwen

Symbolbild Handball

Am mor­gi­gen Don­ners­tag ist der HC Erlan­gen in der ARE­NA NÜRN­BER­GER Ver­si­che­rung gegen den Ber­gi­schen HC gefor­dert. Mit der laut­star­ken Unter­stüt­zung der frän­ki­schen Hand­ball­fans wol­len sich die Erlan­ger Bun­des­li­ga­hand­bal­ler dann zwei wich­ti­ge Punk­te sichern. Tickets für die Par­tie des 27. Spiel­tags sind im Vor­feld im Online-Shop und am Spiel­tag an der Abend­kas­se, die ab 17:35 Uhr öff­net, erhältlich.

Nach der Nie­der­la­ge in Stutt­gart hat der HCE am kom­men­den Don­ners­tag die näch­ste Chan­ce auf etwas Zähl­ba­res in der „stärk­sten Liga der Welt“. Gegen den Ber­gi­schen HC bau­en die Fran­ken auf die Unter­stüt­zung ihrer Fans, die schon so häu­fig die letz­ten Ener­gie­re­ser­ven im Team der Fran­ken frei­setz­ten. „Wir wis­sen, dass es gegen den BHC sehr schwer wer­den wird. Das Spiel gegen Stutt­gart haben wir auf­ge­ar­bei­tet und jetzt wol­len wir unse­ren Fans bewei­sen, dass wir es bes­ser kön­nen. Wir brau­chen jetzt jeden ein­zel­nen, um uns zu unter­stüt­zen und dann wer­den wir am Don­ners­tag das Spiel gemein­sam gewin­nen, so Co-Kapi­tän Johan­nes Sellin.

Die Gäste gehen mit 21:31 Punk­ten nach 26 Spiel­ta­gen als Elf­ter in das Duell mit dem HC Erlan­gen. Dabei über­zeug­te der BHC vor allem in den letz­ten drei Spie­len. Gegen Han­no­ver (25:23) und Wetz­lar (23:27) gin­gen die ber­gi­schen Löwen als Sie­ger vom Feld und auch bei der Nie­der­la­ge in Ber­lin vor einer Woche spiel­te das Team von Seba­sti­an Hin­ze groß auf und hielt beim Tabel­len­zwei­ten lan­ge mit. Ein beson­de­res Augen­merk wer­den die Fran­ken am Don­ners­tag auf den Rück­raum-Lin­ken Linus Arnes­son legen, der sowohl die mei­sten Tore als auch Vor­la­gen sei­nes Teams zeig­te. Mit David Schmidt läuft außer­dem ein deut­scher Natio­nal­spie­ler im rech­ten Rück­raum auf, der mit 61 Tref­fern sei­ne Tor­ge­fahr unter Beweis stellt. Das Hin­spiel in Solin­gen war an Span­nung kaum zu über­bie­ten. Nach einem deut­li­chen Rück­stand zur Pau­se kämpf­te der HCE im Novem­ber bis zur letz­ten Sekun­de wei­ter und belohn­te sich 18 Sekun­den vor Schluss mit dem Aus­gleichs­tref­fer zum 25:25, was gleich­zei­tig auch den End­stand widerspiegelte.

„Das Spiel am Don­ners­tag ist für uns ein sehr wich­ti­ges. Der BHC ist eine sehr gut besetz­te und ein­ge­spiel­te Mann­schaft. Wir haben aller­dings im Hin­spiel beim Unent­schie­den schon bewei­sen kön­nen, wie wich­tig es ist, über 60 Minu­ten um jeden Ball zu kämp­fen. Sicher­lich brau­chen wir eine gute hand­bal­le­ri­sche Gesamt­lei­stung, aber vor allem benö­ti­gen wir bei die­sem Spiel einen aggres­si­ven Zugriff und eine inten­si­ve Her­an­ge­hens­wei­se, um die­sen Geg­ner dau­er­haft unter Druck zu set­zen und einen mehr als gewünsch­ten Heim­sieg zu errei­chen“, sagt HCE-Trai­ner Raúl Alon­so vor dem Anpfiff.

100% Heim­spiel-Erleb­nis zurück in der Arena

Mas­ken­pflicht, Abstands­ge­bot, 3G- oder gar 2G-Rege­lung am Ein­lass: Erst­mals seit Beginn der Pan­de­mie gehö­ren alle Coro­na-Maß­nah­men bei den Heim­spie­len des HC Erlan­gen in der Are­na Nürn­ber­ger Ver­si­che­run­gen der Ver­gan­gen­heit an. Zum Heim­spiel gegen den Ber­gi­schen HC am Don­ners­tag­abend dür­fen die­je­ni­gen, die möch­ten, die Mas­ken auf der Tri­bü­ne abneh­men – in ganz Bay­ern wird seit 3. April per Infek­ti­ons­schutz­ver­ord­nung das Tra­gen der Mund-Nasen-Mas­ken ledig­lich noch emp­foh­len. „Wir freu­en uns rie­sig auf ein Hand­bal­l­er­leb­nis, wie wir es vor der Pan­de­mie so oft schon erle­ben durf­ten in unse­rem Wohn­zim­mer“, sagt Rene Sel­ke, Geschäfts­füh­rer des HC Erlan­gen. „Der Sport lebt von Emo­tio­nen, von Begei­ste­rung – all das wie­der in den Gesich­tern unse­rer Fans auch sehen zu kön­nen, macht mich per­sön­lich glück­lich. Und wie­viel Ener­gie und Laut­stär­ke das brin­gen kann, haben wir unter ande­rem im Pokal gegen Flens­burg im Okto­ber 2021 gese­hen.“ Jedoch liegt Sel­ke viel dar­an, dass sich alle Fans im „Wohn­zim­mer“ des HC Erlan­gen wohlfühlen.

Ange­bot zu frei­wil­li­gen „Social Distancing“

„Um allen Anhän­gern ein rund­um gelun­ge­nes und siche­res Hand­bal­l­er­leb­nis anzu­bie­ten, haben wir uns dazu ent­schie­den, im Ober­rang einen Block aus­zu­wei­sen, in dem man frei­wil­lig wei­ter­hin Social Distancing betrei­ben kann“, so der Geschäfts­füh­rer. Im Ticket­shop sind daher in Block 227 Plät­ze aus­schließ­lich mit Abstand buch­bar. „Nur so ist gewähr­lei­stet, dass sich auch vul­nerable Per­so­nen oder Fans mit Kon­takt zu vul­nerablen Per­so­nen in der Are­na wohl­füh­len und gemein­sam mit uns allen ohne Beden­ken ein Hand­ball­fest fei­ern kön­nen“, so Selke.

Außer­dem hat der HC Erlan­gen in die­ser Woche den Ticket­ver­kauf fürs Final­Four in Ham­burg am 23. April begon­nen. Wer das Halb­fi­na­le um den Deut­schen Hand­ball-Pokal vor Ort erle­ben will, kann sich ab sofort Tickets im HCE-Fan­block sichern. Alle Infor­ma­tio­nen dazu fin­det man auf der Home­page des HC Erlangen.

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