Zugang zu den Justiz­ge­bäu­den in Bay­reuth – Aktu­el­le Bestimmungen

Symbolbild Justiz

Zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie und zur Redu­zie­rung des Infek­ti­ons­ri­si­kos hat der Prä­si­dent des Land­ge­richts Bay­reuth Mat­thi­as Burg­hardt ange­ord­net, dass ab Sonn­tag, 3. April 2022, alle Besu­cher, d.h. auch Ver­fah­rens­be­tei­lig­te, Rechts­an­wäl­te, ehren­amt­li­che Rich­ter und in amt­li­cher Eigen­schaft Täti­ge, ab Betre­ten der Gebäu­de und bis zu ihrem Ver­las­sen eine FFP2-Mas­ke oder eine ent­spre­chen­de Mas­ke mit ver­gleich­ba­rem Schutz­stan­dard tra­gen müs­sen. Dies gilt auch für Medi­en­ver­tre­ter. Die­se Pflicht, die glei­cher­ma­ßen auch für Justiz­an­ge­hö­ri­ge ange­ord­net wur­de, besteht für alle Ver­kehrs­flä­chen inner­halb der Gebäu­de, ins­be­son­de­re sämt­li­che Flu­re, Trep­pen, Lif­te, die War­te­be­rei­che vor Sit­zungs­sä­len, die Sani­tär­räu­me, die Biblio­thek und auch beim Betre­ten von Sit­zungs­sä­len oder Diensträumen.

Ange­sichts der aktu­ell hohen Inzidenz‑, Hospi­ta­li­sie­rungs- und Todes­fall­zah­len im Zusam­men­hang mit der Coro­na-Pan­de­mie erfor­dern die Beson­der­hei­ten der Justiz­pra­xis und die dar­aus erwach­sen­de Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht auch wei­ter­hin die Anord­nung von Schutz­maß­nah­men in den Justiz­ge­bäu­den. Zu schüt­zen sind nicht nur alle Justiz­an­ge­hö­ri­gen, son­dern auch Ver­fah­rens­be­tei­lig­te, Rechts­su­chen­de und Bür­ger, deren per­sön­li­ches Erschei­nen vor Gericht oder der Staats­an­walt­schaft ange­ord­net, aus son­sti­gen Grün­den erfor­der­lich ist oder die als Teil der Öffent­lich­keit eine Gerichts­ver­hand­lung besu­chen wol­len. Dies gilt auch für Medi­en­ver­tre­ter. Beson­de­ren Schut­zes bedür­fen hier­bei vor allem Schwan­ge­re sowie älte­re oder gesund­heit­lich gefähr­de­te Men­schen, denen nicht nur in eige­nen Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten der mög­lichst unge­fähr­de­te und unge­hin­der­te Zugang zu Gericht / zur Staats­an­walt­schaft ermög­licht wer­den muss, son­dern die des Schut­zes auch des­halb bedür­fen, um auch ihnen gegen­über den Grund­satz der Öffent­lich­keit einer Gerichts­ver­hand­lung wah­ren zu können.

Die für Per­so­nen, die als Besu­cher, Medi­en­ver­tre­ter, Zuhö­rer, Zuschau­er, Hand­wer­ker o.ä. die Justiz­ge­bäu­de betre­ten möch­ten, gel­ten­de 3‑G-Regel wur­de hin­ge­gen auf­ge­ho­ben. Sie dür­fen die Gebäu­de daher künf­tig auch ohne einen ent­spre­chen­den Nach­weis betre­ten. Eine Kon­trol­le fin­det nicht mehr statt.

Die aktu­el­len Zugangs­be­stim­mun­gen gel­ten für fol­gen­de Gebäude:

  • Justiz­ge­bäu­de I (Justiz­pa­last), Wit­tels­ba­cher­ring 22, 95444 Bayreuth
  • Justiz­ge­bäu­de II, Wil­hel­mi­nen­stra­ße 7, 95444 Bayreuth
  • Justiz­ge­bäu­de III, Fried­rich­stra­ße 18, 95444 Bayreuth
  • Justiz­ge­bäu­de IV (Bewäh­rungs­hil­fe), Leo­pold­stra­ße 13, 95444 Bayreuth

Zusätz­lich gel­ten die Bestim­mun­gen für den Dienst­sitz der Bewäh­rungs­hil­fe in Kulm­bach, Lang­gas­se 15, 95326 Kulmbach.

Die wei­te­ren Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men wie u.a. die Ein­hal­tung der Abstandsund Hygie­ne­re­geln sowie die Kapa­zi­täts­be­schrän­kun­gen in den Sit­zungs­sä­len blei­ben dane­ben bestehen.

Die wich­tig­sten Infor­ma­tio­nen zum Coro­na-Virus sind auf der Home­page des Land­ge­richts Bay­reuth abrufbar.

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