Neu­stadt bei Coburg: Schwer­ver­letz­te Frau aus ver­rauch­ter Woh­nung geborgen

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

NEU­STADT BEI COBURG. Aus bis­lang unkla­rer Ursa­che gerie­ten Sonn­tag­mor­gen Tei­le eines Wohn­ge­bäu­des in Voll­brand. Wäh­rend ein Bewoh­ner sich selbst ins Freie ret­ten konn­te, muss­ten Ein­satz­kräf­te eine leb­lo­se Frau aus dem ersten Ober­ge­schoss ber­gen. Ihr Zustand gilt nach erfolg­rei­cher Reani­ma­ti­on als kritisch.

Gegen 10.30 Uhr ging die Mel­dung des Gebäu­de­bran­des in der Son­ne­ber­ger Stra­ße ein und eine Viel­zahl an Ein­satz­kräf­ten von Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Poli­zei eil­ten zum Brand­ort. Schnell brach­te die Feu­er­wehr die Flam­men unter Kon­trol­le, trotz­dem war das mehr­stöcki­ge Gebäu­de von gif­ti­gen schwar­zen Rauch­schwa­den durch­zo­gen. Ein Bewoh­ner konn­te sich glück­li­cher­wei­se selbst ins Freie ret­ten. Er kam mit dem Ver­dacht einer leich­te­ren Rauch­gas­ver­gif­tung in ein Krankenhaus.

Schlim­mer erwisch­te es eine 81-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin. Sie befand sich in ihrem Schlaf­zim­mer im ersten Ober­ge­schoss. Feu­er­wehr­leu­te bar­gen sie schließ­lich aus dem total ver­rauch­ten Raum und brach­ten sie zum Ret­tungs­dienst. Sie konn­te noch im Kran­ken­wa­gen wie­der­be­lebt wer­den. Ihr Zustand gilt jedoch wei­ter­hin als kri­tisch. Wei­te­re Per­so­nen befan­den sich zu die­ser Zeit nicht im Huas.

Am Gebäu­de selbst ent­stand hoher Sach­scha­den. Nach ersten Schät­zun­gen dürf­te die­ser im nied­ri­gen sechs­stel­li­gen Bereich liegen.

Der­zeit sind Brand­fahn­der der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg vor Ort und über­nah­men die Ermitt­lun­gen. Die Ursa­che des Feu­ers ist bis­lang unklar.

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