Land­kreis Bay­reuth stellt Nist­kä­sten für den Wie­de­hopf auf

Wiedehopf. Foto: Harald Landsrath/Pixabay
Wiedehopf

Wohn­raum für den „Pun­ker“, den Vogel des Jah­res 2022

In einer Gemein­schafts­ak­ti­on haben Matin Krei­sel, Ran­ger vom Natur­park Frän­ki­sche Schweiz und Bir­git Elit­zer-Böh­ner, Bio­di­ver­si­täts­be­ra­te­rin an der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de am Land­rats­amt Bay­reuth Nist­kä­sten für den „Pun­ker“ unter den hei­mi­schen Brut­vö­geln – den Wie­de­hopf – aufgestellt!

Martin Kreisel, Ranger vom Naturpark Fränkische Schweiz, und Birgit Elitzer-Böhner, Biodiversitätsberaterin an der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bayreuth, mit einem Wiedehopf-Nistkasten.

Mar­tin Krei­sel, Ran­ger vom Natur­park Frän­ki­sche Schweiz, und Bir­git Elit­zer-Böh­ner, Bio­di­ver­si­täts­be­ra­te­rin an der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de am Land­rats­amt Bay­reuth, mit einem Wiedehopf-Nistkasten.

Der mit sei­ner „Iro­ke­sen­fri­sur“ sowie sei­nem weit­hin ver­nehm­ba­ren, „hupen­den“ Ruf sehr auf­fäl­li­ge, aber im Bestand gefähr­de­te Vogel des Jah­res 2022 kommt vor allem in wär­me­ge­tön­ten Lagen wie dem Rhein­tal und Bran­den­burg vor, brei­tet sich aber in Fol­ge des Kli­ma­wan­dels aus – inso­fern geeig­ne­te Lebens­räu­me mit Brut­mög­lich­kei­ten und Nah­rung vor­han­den sind.

So wur­den im Gebiet der Stadt Pot­ten­stein und der Gemein­de Ahorn­tal im Umfeld von vom Wan­der­schä­fer bewei­de­ten Halb­trocken­ra­sen und exten­siv genutz­ten Streu­obst­wie­sen die von Mar­tin Krei­sel selbst gebau­ten Nist­ge­le­gen­hei­ten ange­bracht. Hier kann der aktu­ell aus sei­nen afri­ka­ni­schen Win­ter­quar­tie­ren zurück­keh­ren­de Zug­vo­gel Quar­tier bezie­hen und sich von Gril­len, Käfern und Eidech­sen ernähren.

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