FC Ein­tracht Bam­berg behaup­tet Spitzenposition

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Lob des Vor­stands­vor­sit­zen­den: „Art und Wei­se, wie unse­re jun­gen Dom­rei­ter mit Rück­schlä­gen umge­hen, ist schon bemerkenswert“

Nach dem 3:1 Heim­sieg gegen die DJK Geben­bach am ver­gan­ge­nen Sams­tag (26. März) steht der FC Ein­tracht Bam­berg in der Tabel­le der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord wei­ter­hin auf Platz eins. Die Dom­rei­ter haben 57 Punk­te auf dem Kon­to, eben­so der zwei­te DJK Vil­z­ing. Auch wenn Trai­ner Juli­an Kol­beck nach dem Spiel gegen Geben­bach von einem drecki­gen Sieg sprach und die Fra­ge stell­te „ob er jetzt ver­dient war, dar­über kön­nen wir reden“, zeig­te er sich „unter dem Strich extrem froh, dass wir die drei Punk­te hier­be­hal­ten haben.“

Beein­druckt dage­gen zei­gen sich Fans und Ver­ant­wort­li­chen, wie sich die Mann­schaft nach der vor zwei Wochen erlit­te­ne 2:3 Heim­nie­der­la­ge gegen den abstiegs­be­droh­ten ASV Cham vor einer Woche prä­sen­tier­te. Im Spit­zen­spiel beim Tabel­len­drit­ten SpVgg Ans­bach zeig­ten die Dom­rei­ter eine tadel­lo­se Lei­stung und sieg­ten mit 1:0. So eine posi­ti­ve Reak­ti­on gab es nicht das erste Mal, berich­tet Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß: „Drei Nie­der­la­gen, drei­mal eine deut­li­che Ant­wort dar­auf. Die Art und Wei­se, wie unse­re jun­gen Dom­rei­ter mit Rück­schlä­gen in die­ser Bay­ern­li­ga­sai­son umge­hen, ist schon bemer­kens­wert. Ob Erlan­gen, Karl­burg oder vor zwei Wochen gegen das Schluss­licht Cham: Jedes Mal, wenn wir zu Hau­se ver­lo­ren haben, sind wir im dar­auf­fol­gen­den Spiel aus­wärts mit brei­ter Brust auf­ge­tre­ten und haben gewon­nen. Zuletzt vor 1.200 Zuschau­ern im Top­spiel am vor­letz­ten Wochen­en­de bei der SpVgg Ans­bach. Mit einer enor­men Kamp­fes­lei­stung, aber auch mit Spiel­witz und Effek­ti­vi­tät, gelang uns ein wich­ti­ger 1:0‑Sieg.“ Der stu­dier­te Sport­öko­nom denkt sogar noch wei­ter, denn der Sieg in Ans­bach „kann in der Schluss­ab­rech­nung dop­pelt so viel wert sein. Wären wir am Ende der Sai­son punkt­gleich mit der SpVgg Ans­bach, hät­ten wir im direk­ten Ver­gleich die bes­se­ren Kar­ten.“ Grund ist der Heim­sieg im August ver­gan­ge­nen Jah­res, im Fuchs­park gewann der FC Ein­tracht Bam­berg mit 2:1.

„Ste­hen völ­lig zu Recht da oben“

Die­se „Jetzt-erst-Recht-Men­ta­li­tät“ der jun­gen Mann­schaft, die im Durch­schnitt kei­ne 23 Jah­re auf­weist, hat den FCE in die­ser Sai­son bis an die Tabel­len­spit­ze gebracht. Genau da möch­te die Mann­schaft auch blei­ben. „Auf­ste­hen, Mund abwi­schen, wei­ter­ma­chen. Auch eine bit­te­re und sicher nicht ein­ge­plan­te Nie­der­la­ge gegen den Tabel­len­letz­ten bringt uns von unse­rem Ziel nicht ab. Die Moral stimmt also, und des­halb wün­sche ich unse­rem Coach Juli­an Kol­beck und sei­ner Mann­schaft für die hei­ße und ent­schei­den­de Pha­se die­ser Spiel­zeit kei­nen wei­te­ren Dämp­fer mehr“, sagt Schmal­fuß. Und der erste Mann auf der Kom­man­do­brücke des FC Ein­tracht Bam­berg ergänzt: „Auch wenn vor der Sai­son sicher­lich nie­mand von uns damit gerech­net hät­te: Inzwi­schen ste­hen wir völ­lig zurecht da oben – und haben von allen Teams der Bay­ern­li­ga Nord nach wie vor die beste Ausgangslage.“

Gute Nach­fra­ge nach Tickets – Kar­ten­vor­ver­kauf nutzen

Wäh­rend der Kampf um Platz eins in der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord span­nend ist und wohl auch blei­ben wird, ist auch span­nend, wer die Heim­spie­le des FCE auf der Haupt­tri­bü­ne von sei­nem Lieb­lings­platz aus sehen kann. Jörg Schmal­fuß: „Das Fie­ber bei den Bam­ber­ger Fans steigt, das merkt man bereits jetzt am Kar­ten­vor­ver­kauf. Für die rest­li­chen Heim­spie­le sind jeweils schon 300 Tickets ver­kauft wor­den. Unse­re Dom­rei­ter dür­fen sich also auf statt­li­che Kulis­sen zum Sai­son­fi­na­le freu­en.“ Der FCE macht daher noch ein­mal auf den Kar­ten­vor­ver­kauf auf­merk­sam, Tickets gibt es an fol­gen­den Vor­ver­kaufs­stel­len: bvd Kar­ten­ser­vice Bam­berg (Lan­ge Stra­ße 39/41), Kar­ten­ki­osk Bam­berg an der Bro­se Are­na (Forch­hei­mer Stra­ße), Lot­to Hüm­mer Hall­stadt (Emil-Kem­mer-Stra­ße 19), Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), Annett´s Rei­se­bü­ro Hirschaid (Kirch­platz 5) oder online im Ticket­shop des FC Ein­tracht unter www​.fce2010​.de. Wich­tig: Wäh­rend zuletzt der Zugang in das Sta­di­on nur nach den 2G-Regeln, also für geimpf­te oder gene­se­ne Per­so­nen, mög­lich war, wer­den für Anfang April Locke­run­gen erwar­tet. Stich­wort Anfang April: Am ersten Tag des neu­en Monats absol­viert der FC Ein­tracht Bam­berg das näch­ste Spiel. Am kom­men­den Frei­tag, 1. April, sind die Dom­rei­ter beim ATSV Erlan­gen zu Gast. Anstoß in der Huge­not­ten­stadt ist um 19:00 Uhr. Im April gibt es dann noch fol­gen­de Par­tien: 6. April bei der SpVgg Bay­ern Hof (Nach­hol­spiel), 9. April zu Hau­se gegen die DJK Ammer­thal, 16. April beim SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg, 18. April beim TSV Groß­bar­dorf (Nach­hol­spiel), 23. April zu Hau­se gegen die DJK Vil­z­ing, 30. April beim TSV Karlburg.

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