Forch­hei­mer MdB Lisa Badum: Men­schen in Ober­fran­ken pro­fi­tie­ren von umfang­rei­chem Ent­la­stungs­pa­ket der Ampel

© Lisa Badum
© Lisa Badum

Von den stei­gen­den Prei­sen an der Super­markt­kas­se, auf der näch­sten Heiz­ko­sten­ab­rech­nung oder an der Zapf­säu­le sind vie­le Men­schen hart getrof­fen. SPD, FDP und Grü­ne haben dar­um ein umfang­rei­ches Maß­nah­men­pa­ket für finan­zi­el­le Ent­la­stun­gen und mehr Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit auf den Weg gebracht.

„Das ist nicht nur eine Ant­wort auf die höhe­ren Prei­se, son­dern auch ein Beschleu­ni­gungs­plan raus aus teu­ren fos­si­len Ener­gien von Putin, wovon vie­le Men­schen in Ober­fran­ken direkt pro­fi­tie­ren wer­den.“, so die grü­ne Obfrau im Bun­des­tags­aus­schuss für Kli­ma­schutz und Ener­gie Lisa Badum.

Die Spit­zen der Ampel haben eine Ener­gie­preis­pau­scha­le in Höhe von 300 Euro beschlos­sen, die über die Ein­kom­mens­steu­er sozi­al aus­ge­stal­tet wird und per Vor­aus­zah­lung auch Selb­stän­di­ge erreicht.

Lisa Badum betont: „Seit den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen set­ze ich mich für ein Kli­ma­geld ein. Die Ener­gie­preis­pau­scha­le ist ein erster wich­ti­ger Schritt dahin. Die Aus­zah­lung erfolgt über die Lohn­ab­rech­nung und ist der Vor­läu­fer für ein Kli­ma­geld, des­sen Aus­zah­lungs­fra­ge nun bis Ende des Jah­res geklärt wer­den kann.“

Men­schen, die Sozi­al­lei­stun­gen bezie­hen und beson­ders von den Preis­stei­ge­run­gen betrof­fen sind, sol­len unter­stützt wer­den, indem die bereits beschlos­se­ne Ein­mal­zah­lung auf 200 Euro ver­dop­pelt wird. Für jedes Kind wer­den 100 Euro ergän­zend zum Kin­der­geld ausgezahlt.

Auch bei den täg­li­chen Kosten für den Arbeits­weg wird die Ampel die Bürger:innen ent­la­sten. Drei Mona­te lang wer­den bun­des­weit die Monats­tickets nur 9 Euro kosten. Men­schen, die bereits über ein ÖPNV-Abo ver­fü­gen, erhal­ten einen Gut­schein. Zudem wird für den­sel­ben Zeit­raum die Ener­gie­steu­er auf Ben­zin und Die­sel auf das euro­päi­sche Min­dest­maß gesenkt.

Die grü­ne Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Lisa Badum erklärt dazu: „Unse­re Hil­fen sol­len da ankom­men, wo sie am drin­gend­sten benö­tigt wer­den. Durch gün­sti­ge­re Tickets im ÖPNV pro­fi­tie­ren jetzt neben den Auto­fah­rern auch die Men­schen, die zum Bei­spiel zwi­schen Bam­berg, Forch­heim und Nürn­berg mit der Bahn fahren.“

Das Gebot der Stun­de ist, unse­re Abhän­gig­keit von Russ­land und fos­si­len Ener­gien zu ver­rin­gern und den Gas­ver­brauch so schnell und so stark wie mög­lich zu sen­ken. Jedes Ent­la­stungs­pa­ket muss daher auch ein Kli­ma­pa­ket sein.

„Des­we­gen unter­stüt­zen wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dabei, ihre alten Hei­zun­gen aus­tau­schen und auf Erneu­er­ba­re Ener­gien umzu­stei­gen. Wir sor­gen dafür, dass ab 2024 jede neu ein­ge­bau­te Heiz­an­la­ge mit min­de­stens 65 Pro­zent Erneu­er­ba­rer Ener­gie betrie­ben wird“, so Lisa Badum.

Die grü­ne Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te ist sich sicher: „Mit den Maß­nah­men ent­la­sten wir ganz kon­kret und beschlie­ßen eine ener­gie­po­li­ti­sche Unabhängigkeitserklärung.“

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