Sel­ber Wöl­fe holen sich zwei Matchpucks

Selber Wölfe. Bild: Mario Wiedel
Selber Wölfe. Bild: Mario Wiedel

Bay­reuth Tigers vs. Sel­ber Wöl­fe 0:3 (○0:0; 0:2; 0:1)

Unse­re Sel­ber Wöl­fe agier­ten im fünf­ten Auf­ein­an­der­tref­fen gegen die Bay­reuth Tigers sehr cle­ver und dis­zi­pli­niert. Im ersten Drit­tel konn­ten unse­re Cracks zwar noch kein Kapi­tal aus ihrer Über­le­gen­heit schla­gen, doch das änder­te sich im mitt­le­ren Spiel­ab­schnitt, in dem sie mit zwei Toren in Füh­rung gin­gen. In den letz­ten 20 Minu­ten rann­ten die Gast­ge­ber an, doch ihre Angriffs­be­mü­hun­gen blie­ben erfolg­los. Bit­zer belohn­te sich für ein star­kes Spiel mit einem Shu­tout und Van­tuch stell­te per emp­ty-net-goal die Ent­schei­dung zum 0:3- End­stand her.

Wöl­fe las­sen zwei Über­zahl­si­tua­tio­nen ungenutzt

Unse­re Sel­ber Wöl­fe waren im ersten Spiel­ab­schnitt das bes­se­re Team. Sowohl auf dem Eis als auch auf den Rän­gen. Doch lei­der konn­ten unse­re Cracks ihre Über­le­gen­heit noch nicht auf die Anzei­gen­ta­fel brin­gen. Zwei Über­zahl­mög­lich­kei­ten, die unse­re Far­ben zuge­spro­chen beka­men, konn­ten die Tigers gut ver­tei­di­gen. Auf unse­rer Sei­te lie­ßen Thomp­son, Hechtl, Reuß sowie Miglio Chan­cen lie­gen, auf Sei­ten der Tigers hat­ten Davis, Schu­ma­cher und Kunz Mög­lich­kei­ten auf die Tigers-Führung.

Wöl­fe legen vor

Im zwei­ten Drit­tel brach end­lich der Bann für unse­re Wöl­fe: In der 26. Minu­te „häm­mer­te“ Ham­mer­bau­er den Puck an Her­den vor­bei zum viel­um­ju­bel­ten 0:1 in den Gie­bel. Lea­vens woll­te sei­nem Mann­schafts­ka­me­ra­den in Nichts nach­ste­hen und sto­cher­te nur 47 Sekun­den spä­ter einen Abpral­ler von Miglio zum 0:2 über die Linie.

Bay­reuth mach­te nun mehr Druck in der Offen­si­ve. Auch begün­stigt durch drei Über­zahl­si­tua­tio­nen, in denen die Tigers zwar gefäl­lig agier­ten und vie­le Schüs­se abga­ben, Bit­zer im Wöl­fe-Tor aber nicht über­win­den konnten.

Bit­zer hält den Laden dicht

Bay­reuth rann­te in den letz­ten 20 Minu­ten an und warf nun alles nach vor­ne. Aber unser Wolfs­ru­del stand defen­siv sehr sicher und hat­te mit Bit­zer einen über­ra­gen­den Rück­halt zwi­schen den Pfo­sten ste­hen. Egal was Jär­veläi­nen, Hoh­mann, Davis oder Hudecek auch ver­such­ten, spä­te­stens bei unse­rem Goa­lie war End­sta­ti­on. Drei Minu­ten vor Spie­len­de zogen die Tigers den Tor­hü­ter für einen zusätz­li­chen Feldspieler.

Doch auch das half den Wag­ner­städ­tern nicht mehr. Van­tuch ergat­ter­te sich zehn Sekun­den vor Ende im eige­nen Drit­tel die Schei­be und schlenz­te sel­bi­ge direkt zum 0:3‑Endstand ins ver­wai­ste Bay­reu­ther Tor.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Bay­reuth Tigers: Her­den (Stein­hau­er) –Kolozva­ry, Davis, Pru­den, Schug, Men­ner, Gabri­el – Hoh­mann, Jär­veläi­nen, Caba­na, Bin­dels, Kunz, Rat­mann, Hudecek, Mei­er, Schu­ma­cher, T. Zimmermann
  • Sel­ber Wöl­fe: Bit­zer (Wei­de­kamp) – Deeg, Wal­ters, Ondrusch­ka, Sil­ber­mann, Slave­tin­sky, Böh­rin­ger, Gim­mel – Gel­ke, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Reuß, Ham­mer­bau­er, Hechtl, Miglio, Thomp­son, Lea­vens, Klug­hardt, Nau­mann, Glem­ser Tore: 26. Min. 0:1 Ham­mer­bau­er (Schwam­ber­ger, Gel­ke); 27. Min. 0:2 Lea­vens (Miglio, Slave­tin­sky); 60. Min. 0:3 Van­tuch (eng)
  • Straf­zei­ten: Bay­reuth 8, Selb 10
  • Schieds­rich­ter: Haupt, Hol­zer (Höfer, Linnek)
  • Zuschau­er: 2.714

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