Stadt Bay­reuth: Gro­ße Ein­spa­run­gen beim Strom‑, Heiz- und Wasserverbrauch

LOGO der Stadt BayreuthEner­gie­be­richt des Hoch­bau­am­tes ab sofort online abrufbar

311 Mil­lio­nen Liter Was­ser und 79 Mil­lio­nen Kilo­gramm CO 2 hat die Stadt Bay­reuth bei der Bewirt­schaf­tung ihrer Gebäu­de von 2001 bis heu­te ein­ge­spart. Dies ent­spricht der jähr­li­chen Emis­si­on von 789.166 Kühl­schrän­ken oder 49.323 Autos. Ein­drucks­vol­le Zah­len, die im gera­de ver­öf­fent­lich­ten Ener­gie­be­richt 2021 nach­zu­le­sen sind. Die­ser wie­der­um fin­det sich zum Down­load auf der städ­ti­schen Home­page unter www​.bay​reuth​.de.

Ener­gie spa­ren rech­net sich: Der städ­ti­sche Ener­gie­be­richt 2021, der jüngst dem Bau­aus­schuss des Stadt­rats vor­ge­legt wur­de, doku­men­tiert dies ein­drucks­voll. 25 Schu­len, zwei Rat­häu­ser, drei Kin­der­ta­ges­stät­ten, das Hal­len­bad des Schwimm­ver­eins Bay­reuth, das Eis­sta­di­on, das Sport­zen­trum, die Ober­fran­ken­hal­le, das ZEN­TRUM, das Richard-Wag­ner-Muse­um und zwei Erwei­te­rungs­ge­bäu­de sind dar­in mit ihren Ener­gie­ver­bräu­chen erfasst. Die Flä­che aller erfass­ten Gebäu­de beläuft sich auf 206.836 Quadratmeter.

Die Stadt Bay­reuth betreibt bereits seit Jah­ren ein geziel­tes Ener­gie­da­ten­ma­nage­ment. Es dient als Grund­la­ge für bau­li­che Maß­nah­men zur Opti­mie­rung des Wär­me­schut­zes und zur Redu­zie­rung des Strom­ver­brauchs in öffent­li­chen Gebäu­den und Ein­rich­tun­gen. So kön­nen bei den Ver­brauchs­zah­len für Wär­me, Strom und Was­ser deut­li­che Ein­spa­run­gen erzielt wer­den, was nicht nur den kom­mu­na­len Geld­beu­tel, son­dern auch die Umwelt schont.

2020 war ein beson­de­res Jahr, die Coro­na-Pan­de­mie und die damit ver­bun­de­nen Lock­downs haben das öffent­li­che Leben weit­ge­hend zum Erlie­gen gebracht. Schu­len, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Muse­en und Sport­hal­len waren wie­der­holt für meh­re­re Wochen geschlos­sen. Das führ­te bei den erfass­ten Gebäu­den zu Ein­spa­run­gen bei der Wär­me von 2 Pro­zent im Ver­gleich zu 2019, bei Strom von 21 Pro­zent und beim Was­ser­ver­brauch von 36 Prozent.

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