Betrü­ger in Alten­kunst­adt mit unge­wöhn­li­cher Masche erfolgreich

symbolfoto polizei

ALTEN­KUNST­ADT, LKR. LICH­TEN­FELS. Mit einer unge­wöhn­li­chen Betrugs­ma­sche erbeu­te­ten Unbe­kann­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag von einem 23-Jäh­ri­gen über tau­send Euro in Gut­schrift­kar­ten. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen übernommen.

Tele­fo­nisch mel­de­ten sich die Betrü­ger bei dem jun­gen Mann und gaben an vom „Inter­na­tio­nal Drug Depar­te­ment“ mit Sitz in Ber­lin zu sein. In eng­li­scher Spra­che war­fen der „Offi­cer“ dem Mann vor, dass er 240.000 Euro von Mexi­ko aus nach Kolum­bi­en über­wie­sen habe. Außer­dem gäbe es in Ber­lin eine Woh­nung die auf sei­nen Namen ange­mel­det sei und in der 200 Kilo­gramm Koka­in gefun­den wor­den sei. Nach­dem der 23-Jäh­ri­ge alle Anschul­di­gun­gen von sich wies, bekam er erneut einen Anruf mit der Län­der­vor­wahl der Nie­der­lan­de (+31). Dies­mal mel­de­te sich eine Frau, die von den Anschul­di­gun­gen wuss­te und ihm hel­fen möchte.

Unter der Legen­de, dass sein Geld auf der Bank nicht sicher sei, über­re­de­te die Frau den 23-Jäh­ri­gen dazu, Goog­le-Play-Kar­ten zu kau­fen und ihr die Num­mern tele­fo­nisch durchzugeben.

Nach­dem der Mann Gut­schrif­ten im Wert von über tau­send Euro an die Frau über­mit­tel­te, erkann­te er letzt­lich den Betrug.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und warnt vor die­ser neu­en Betrugsmasche.

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