Städ­ti­sche Musik­schu­le Bam­berg lädt zum Orche­ster­kon­zert ein

Solistin Claudia Hödl-Kabadaic, Violoncello. Foto: Privat
Solistin Claudia Hödl-Kabadaic, Violoncello. Foto: Privat

Städ­ti­sche Musik­schu­le Bam­berg lädt am Frei­tag, 25. März 2022, um 19 Uhr, in den Joseph-Keil­berth-Saal ein

Am Frei­tag, 25. März 2022, fin­det um 19:00 Uhr im Joseph-Keil­berth-Saal der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le Bam­berg nach drei­jäh­ri­ger Pau­se wie­der ein gro­ßes Orche­ster­kon­zert der Städ­ti­schen Musik­schu­le statt. Das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm wird von den Suzu­ki-Grup­pen mit Strei­chern und Quer­flö­ten, dem Jun­gen Streich­or­che­ster und dem sym­pho­ni­schen Jugend­or­che­ster Bam­berg gestal­tet. Die bei­den Orche­ster haben sich am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in der Jugend­her­ber­ge in Würz­burg inten­siv auf das Kon­zert vor­be­rei­tet und den Wer­ken den letz­ten Fein­schliff gege­ben. Am Ende des Kon­zer­tes wer­den Spen­den für die von Krieg betrof­fe­nen Men­schen in der Ukrai­ne und auf der Flucht gesammelt.

Das Orche­ster­kon­zert wird von den Suzu­ki-Grup­pen mit Tän­zen und klei­nen Stücken aus ver­schie­de­nen Län­dern eröff­net. Im Anschluss führt Das Jun­ge Streich­or­che­ster unter der Lei­tung von Masa­ko Sakai-Her­sen den berühm­ten Zyklus „Die vier Jah­res­zei­ten“ von Anto­nio Vival­di in der Bear­bei­tung von Ste­fan Tau­pe auf.

Den Abschluss des Kon­zer­tes gestal­tet das sym­pho­ni­sche Jugend­or­che­ster Bam­berg unter der Lei­tung von Mar­tin Erz­feld. Zu Beginn erklingt die sprit­zi­ge Ouver­tü­re im ita­lie­ni­schen Stil von Franz Schu­bert, ein leicht­fü­ßi­ges und schwung­vol­les Werk, das dem Jugend­or­che­ster wie auf den Leib geschrie­ben ist. Im Anschluss spielt die renom­mier­te Cel­li­stin Clau­dia Hödl-Kaba­daic den Solo­part in Max Bruchs Werk Kol Nidrei, der musi­ka­li­schen Umset­zung eines jüdi­schen Gebe­tes, das am höch­sten Fei­er­tag Jom Kip­pur gespro­chen wird. Die­ses Werk wid­men wir den vom Krieg betrof­fe­nen Men­schen in der Ukrai­ne. Die anschlie­ßend zu hören­de Suite op. 49 von Camil­le Saint-Saens ist ein eher unbe­kann­tes Werk des Fran­zo­sen, der mit dem Kar­ne­val der Tie­re berühmt wur­de und auch ande­re bedeu­ten­de Orche­ster­wer­ke geschrie­ben hat. Die Zuhö­ren­den erwar­tet lyrisch-roman­ti­sche Musik und eine sprit­zi­ge Gavot­te. Zum Abschluss spielt das Jugend­or­che­ster Bam­berg das Werk John Hen­ry – A rail­road bal­lad von Aron Cop­land, das mit jaz­zi­gen Klän­gen und laut­ma­le­ri­scher Beschrei­bung eines dampf­be­trie­be­nen Zuges die Legen­de von John Hen­ry, einem far­bi­gen Bahn­ar­bei­ter erzählt.

An der Musik­schu­le ler­nen ca. 170 Kin­der und Jugend­li­che ein Streich­in­stru­ment. Die Orche­ster­aus­bil­dung erfolgt in drei Stu­fen: nach­dem die Kin­der in Spiel­krei­sen erste Erfah­run­gen im Zusam­men­spiel gemacht haben, wech­seln sie mit ca. 10 Jah­ren in das Jun­ge Streich­or­che­ster und tre­ten mit ca. 13 Jah­ren in das Jugend­or­che­ster Bam­berg über, das anspruchs­vol­le sym­pho­ni­sche Wer­ke erar­bei­tet. Der Ein­tritt ist frei.

Am Ende des Kon­zer­tes wer­den Spen­den für die von Krieg betrof­fe­nen Men­schen in der Ukrai­ne und auf der Flucht gesammelt.

Aus­künf­te zum Thema:
Mar­tin Erz­feld, Lei­ter der Musik­schu­le – Tel. 0951/50996–14 – martin.​erzfeld@​stadt.​bamberg.​de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.