Cobur­ger MdB Johan­nes Wag­ner und Staats­se­kre­tär Micha­el Kell­ner besu­chen hei­mi­sche Glasindustrie

MdB Johannes Wagner
MdB Johannes Wagner. Foto: Kristoffer Schwetjes

„Ich freue mich sehr, dass ich unse­ren Staats­se­kre­tär Micha­el Kell­ner für einen Besuch bei unse­rer hei­mi­schen Glas­in­du­strie am 31. März gewin­nen konn­te“, erklärt Johan­nes Wag­ner, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für Coburg, Kro­nach und Geroldsgrün.

Bereits seit Mit­te Janu­ar steht Johan­nes Wag­ner im direk­ten Aus­tausch mit dem Mini­ste­ri­um, um nach Lösun­gen für die beson­ders ener­gie­in­ten­si­ve Glas­in­du­strie zu suchen.

Der Krieg in der Ukrai­ne hat die Lage auf dem Ener­gie­markt noch­mals ver­schärft. Als Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­ni­ster für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz steht Micha­el Kell­ner daher der­zeit vor beson­ders gro­ßen Herausforderungen.

„Ich habe das Mini­ste­ri­um wie­der­holt auf die schwie­ri­ge Lage unse­rer Glas­in­du­strie hin­ge­wie­sen und auf Bun­des- und euro­päi­scher Ebe­ne bereits meh­re­re Gesprä­che geführt. Dass Micha­el Kell­ner sich in der aktu­el­len Lage die Zeit für die­sen Besuch nimmt, zeigt, wie ernst die Regie­rung das The­ma nimmt“, so Wagner.

Die Glas­in­du­strie als ener­gie­in­ten­si­ver Indu­strie­zweig steht exem­pla­risch für die Her­aus­for­de­run­gen des Stand­orts Deutsch­lands in Anbe­tracht der aktu­el­len Preisentwicklungen.

Dass sich die Lage nun so zuge­spitzt hat, offen­bart auch die Schwä­chen der Ener­gie­po­li­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re und die zu hohe Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern. Das ver­är­gert auch Wag­ner: „Es wur­de ver­säumt, den Aus­bau rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien und des Strom­net­zes zügig vor­an­zu­brin­gen.“ Die aktu­el­le Kosten­ex­plo­si­on, die mit den übli­chen Markt­me­cha­nis­men allei­ne nicht zu erklä­ren ist, erfor­dert aller­dings sofor­ti­ge Maß­nah­men, um Arbeits­plät­ze in der Regi­on zu sichern.

Wag­ner steht bereits seit län­ge­rem in engem Aus­tausch mit der ober­frän­ki­schen Glas­in­du­strie. Gemein­sam mit ver­schie­de­nen Grü­nen Fach­po­li­ti­kern auf Landes‑, Bun­des- und EU-Ebe­ne sucht er nach Mög­lich­kei­ten, die Indu­strie zu unter­stüt­zen. Auch inner­halb der Ampel-Koali­ti­on befin­det man sich im Austausch.

„Wir müs­sen hier alle an einem Strang zie­hen. Des­halb habe ich auch mei­nen Kol­le­gen von der CSU zu die­sem Gespräch eingeladen“.

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