Sel­ber Wöl­fe glei­chen Serie erneut aus

Selber Wölfe © Mario Wiedel
Selber Wölfe © Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. Bay­reuth Tigers 5:2 (3:0; 1:2; 1:0)

Unse­re Sel­ber Wöl­fe waren von Beginn an bereit, die Serie im vier­ten Spiel wie­der aus­zu­glei­chen. Zeig­ten Wil­len und kör­per­li­chen Ein­satz und zogen nach 20 Minu­ten ver­dient mit 3:0 in Front. Doch nach dem zwi­schen­zeit­li­chen 4:0 für unse­re Far­ben ver­lor unser Wolfs­ru­del aus uner­klär­li­chen Grün­den den Faden und ließ Bay­reuth nach 40 Minu­ten auf 4:2 her­an­kom­men. So war im Schluss­ab­schnitt noch­mal für Span­nung gesorgt. Bay­reuth drück­te nun enorm, konn­te aber kei­nen wei­te­ren Tref­fer mehr erzie­len. Schwam­ber­ger besorg­te drei Minu­ten vor Spie­len­de per Emp­ty Net Goal den End­stand zum 5:3.

Wöl­fe star­ten furios

Die Gäste kamen wie die Feu­er­wehr aus der Kabi­ne und Wal­ters muss­te schon nach 17 Sekun­den in höch­ster Not für den schon geschla­ge­nen Bit­zer den Puck von der Tor­li­nie krat­zen. Doch wenn unse­re Wöl­fe einen Weck­ruf benö­tigt hat­ten, dann zeig­te die­ser defi­ni­tiv Wir­kung. Davis prüf­te zwar noch ein­mal Bit­zer, doch dann waren es unse­re Wöl­fe, die dem Spiel ihren Stem­pel auf­drück­ten. Nach einem Schuss von Ham­mer­bau­er brach­te Her­den im Bay­reu­ther Tor gera­de noch so die Bei­ne zusam­men und auch bei einem Abschluss von Slave­tin­sky war der Tigers-Goa­lie auf dem Posten. In der 9. Minu­te brach dann aber Van­tuch in Über­zahl den Bann und fälsch­te eine Her­ein­ga­be von Thomp­son zur Wöl­fe-Füh­rung ab. Vier Minu­ten spä­ter setz­te Ham­mer­bau­er einen Tigers-Ver­tei­di­ger mas­siv unter Druck, so dass die­ser die Schei­be auf den frei­en Reuß spiel­te, der mit sei­nem platz­ier­ten Schuss zum 2:0 Her­den kei­ne Abwehr­chan­ce ließ. Erneut dau­er­te es wie­der vier Minu­ten, ehe Gel­ke sich an der Ban­de gegen zwei Bay­reu­ther durch­tank­te, direkt aufs Tor zog und die Schei­be am Tor­hü­ter vor­bei über die Linie zum 3:0‑Pausenstand bugsierte.

Bay­reuth nimmt den Kampf an und fin­det den Weg ins Spiel

Die Tigers wur­den von ihrem Trai­ner in der Drit­tel­pau­se gut ein­ge­stellt, denn sie kamen wie ver­wan­delt aus der Kabi­ne, nah­men nun den Kampf an, fan­den zurück in die Par­tie und konn­ten auf zwei Tore herankommen.

Unse­re Wöl­fe konn­ten sich bei Goa­lie Bit­zer bedan­ken, dass es bei zwei Toren Unter­schied blieb. Doch der Rei­he nach: Gleich zu Drit­tel­be­ginn die Tigers mit Chan­cen durch Jär­veläi­nen und Hoh­mann. Ein wei­te­res Mal tru­del­te bei Bay­reu­ther Über­zahl die Schei­be am Pfo­sten vor­bei. Doch dann kamen erst noch­mal unse­re Wöl­fe auf die Anzei­gen­ta­fel. Thomp­son bedien­te den von der Straf­bank kom­men­den Sil­ber­mann, der Miglio fand und der wie­der­um häm­mer­te die Schei­be zum 4:0 in die Maschen. Eigent­lich eine kom­for­ta­ble Füh­rung für unse­re Far­ben. Eigent­lich. Denn urplötz­lich gab unser Wolfs­ru­del das Heft aus der Hand und Bay­reuth war nun das bes­se­re Team. In der 29. Belohn­te sich Bin­dels nach einer fei­nen Ein­zel­lei­stung mit dem 4:1. Dann ret­te­te Bit­zer gegen Hoh­mann und Caba­na, ehe Jär­veläi­nen einen Thomp­son-Fehl­pass abfing und auf Hoh­mann ableg­te, der die Schei­be ins lee­re Tor zum 4:2 ein­schie­ben konn­te. In der 37. Minu­te muss­te Bit­zer erneut mit einem schö­nen Fang­hand-Save gegen Bin­dels den 4:2‑Pausenstand retten.

Bit­zer lässt nichts mehr anbrennen

Die Tigers war­fen nun alles nach vor­ne und Jär­veläi­nen ver­ließ kaum mehr das Eis. Doch unse­re Wöl­fe ver­tei­dig­ten geschickt und mit etwas Glück. Zudem hat­ten wir mit Bit­zer einen siche­ren Rück­halt im Tor. Und auch unse­re Wöl­fe tauch­ten noch ein paar Mal gefähr­lich vor Her­den auf. Als die Tigers schon den Tor­hü­ter zugun­sten eines sech­sten Feld­spie­lers gezo­gen hat­ten, ergat­ter­te Schwam­ber­ger die Schei­be und erziel­te aus dem eige­nen Drit­tel her­aus per Fern­schuss den 5:2‑Endstand.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Sel­ber Wöl­fe: Bit­zer (Wei­de­kamp) – Deeg, Wal­ters, Slave­tin­sky, Böh­rin­ger, Sil­ber­mann, Gim­mel – Gel­ke, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Miglio, Thomp­son, Lea­vens, Reuß, Ham­mer­bau­er, Hechtl, Klug­hardt, Nau­mann, Glemser
  • Bay­reuth Tigers: Her­den (Stein­hau­er) – Pru­den, Schug, Davis, Caba­na, Men­ner, Gabri­el – Hoh­mann, Jär­veläi­nen, Mei­er, Bin­dels, Kret­sch­mann, Kunz, Rat­mann, Kolozva­ry, Hudecek, T. Zim­mer­mann­Sei­te 3 von 3
  • Tore: 9. Min. 1:0 Van­tuch (Lea­vens, Slave­tin­sky; 5/4); 13. Min. 2:0 Reuß (Wal­ters); 17. Min. 3:0 Gel­ke (Schwam­ber­ger, Van­tuch); 24. Min. 4:0 Miglio (Sil­ber­mann, Thomp­son); 29. Min. 4:1 Bin­dels (Davis, Caba­na); 36. Min. 4:2 Hoh­mann (Jär­veläi­nen); 57. Min. 5:2 Schwam­ber­ger (Slave­tin­sky, Ondruschka;empty net)
  • Straf­zei­ten: Selb 12; Bay­reuth 12
  • Schieds­rich­ter: Kan­nen­gie­ßer, Schütz (Jür­gens, Merk)
  • Zuschau­er: 1.790

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