Bam­ber­ger MdL Mela­nie Huml über­gab in War­schau Hilfs­gü­ter im Wert von knapp 30.000 Euro

MdL Melanie Huml © Andi Frank
MdL Melanie Huml © Andi Frank

Kis­sen und Decken aus Bay­ern für Erst­auf­nah­me­la­ger in War­schau – Euro­pa­mi­ni­ste­rin Huml: „Beein­drucken­de Hilfs­be­reit­schaft der ehren­amt­li­chen Helfer“

Beim Besuch eines Erst­auf­nah­me­la­gers für ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge in der pol­ni­schen Haupt­stadt War­schau über­gab Bay­erns Euro­pa­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml baye­ri­sche Hilfs­gü­ter im Wert von knapp 30.000 Euro – Bett­decken und Ein­weg­kopf­kis­sen. Vie­le enga­gier­te Frei­wil­li­ge sind hier jeden Tag im Ein­satz und sor­gen für Unter­brin­gung und Ver­pfle­gung der ankom­men­den Flüchtlinge.

Huml: „Der Ein­satz und die Hilfs­be­reit­schaft der vie­len Hel­fer sind mehr als beein­druckend. Ich bin froh, dass wir mit unse­rer Spen­de vor Ort einen klei­nen Bei­trag lei­sten kön­nen. Wir wol­len nicht nur den Men­schen in der Ukrai­ne selbst hel­fen, son­dern auch die Nach­bar­län­der wie Polen, Mol­dau, Slo­wa­kei, Ungarn oder Rumä­ni­en unter­stüt­zen, die bei der Bewäl­ti­gung der Kri­se Unglaub­li­ches lei­sten. Ich habe gro­ßen Respekt vor Polen für das groß­ar­ti­ge huma­ni­tä­re Enga­ge­ment, das die­ses Land aktu­ell zeigt.“

Rund 1,5 Mil­lio­nen Ukrai­ner der über zwei Mil­lio­nen in Polen ange­kom­me­nen Flücht­lin­ge sind bis­lang in Polen geblie­ben. Allein in der Haupt­stadt War­schau sind zusätz­lich 300.000 Men­schen untergekommen.

Vie­le Flücht­lin­ge kom­men der­zeit pri­vat bei Ver­wand­ten und Bekann­ten unter. In Polen leb­ten schon vor dem rus­si­schen Angriff hun­dert­tau­sen­de Ukrai­ner und Ukrainerinnen.

Huml ist zu Gesprä­chen in Polens Haupt­stadt War­schau. Dort hat sie sich mit Ver­tre­tern der deut­schen Min­der­heit in Polen getrof­fen, eine Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung für ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge besucht und Krän­ze nie­der­legt am Denk­mal des War­schau­er Auf­stands sowie am Denk­mal der Hel­den des Ghet­tos. Dar­über hin­aus stan­den Gesprä­che mit hoch­ran­gi­gen Ver­tre­tern der pol­ni­schen Regie­rung auf dem Programm.

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