Vor­trag an der Uni­ver­si­tät Bam­berg: „Lässt sich Krieg verstehen?“

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Die Uni­ver­si­tät Bam­berg nähert sich die­ser Fra­ge am Bei­spiel des Ukrai­ne-Krie­ges phi­lo­so­phisch an und lädt zum Gespräch ein

Krie­ge sind wohl das Furcht­bar­ste, was Men­schen her­vor­brin­gen kön­nen. Für vie­le blei­ben sie ein unbe­greif­li­ches Phä­no­men. Doch sich ihnen nicht gedank­lich zu nähern, wäre fatal. Das Insti­tut für Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie und Phi­lo­so­phie der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät bie­tet mit einer Ver­an­stal­tung einen respekt­vol­len und nach­denk­li­chen Aus­tausch über den Ukrai­ne-Krieg – jen­seits der Schlagzeilen.

Die Ver­an­stal­tung will unter dem Titel „Der Krieg in der Ukrai­ne als phi­lo­so­phi­sche Her­aus­for­de­rung“ den Fra­gen nach­ge­hen: Was kann die Phi­lo­so­phie zum Ver­ständ­nis der Situa­ti­on in der Ukrai­ne bei­tra­gen? Wel­che Per­spek­ti­ven bie­tet die Ethik?

In einem Vor­trag am kom­men­den Diens­tag, 22.03., ab 16.15 Uhr wird der Phi­lo­soph und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Prof. Dr. Hans Gut­brod zu Beginn eine Ana­ly­se des Ukrai­ne-Krie­ges geben. Gut­brod lebt und arbei­tet seit über 20 Jah­ren im Kau­ka­sus, ein Gebiet unter dem Ein­fluss rus­si­scher Poli­tik. Dort lehrt er als Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Tif­lis sowie an der Bam­ber­ger Phi­lo­so­phie. Im Anschluss kön­nen Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer der Phi­lo­so­phin und Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Prof. Dr. Bar­ba­ra Zehn­pfen­nig Fra­gen stel­len. Der Schwer­punkt der Pro­fes­so­rin der Uni­ver­si­tät Pas­sau liegt in der poli­ti­schen Phi­lo­so­phie und der Totalitarismusforschung.

Die Ver­an­stal­tung wird von Prof. Dr. Chri­sti­an Illies, Inha­ber des Lehr­stuhls für Phi­lo­so­phie II der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg, orga­ni­siert. Inter­es­sier­te kön­nen kosten­los unter fol­gen­dem Zoom-Link teil­neh­men: https://​uni​-bam​berg​.zoom​.us/​j​/​9​6​0​2​7​5​5​1​317 (Kenn­code: $3Jf9u)

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