Ober­fran­ken: Johan­ni­ter infor­mie­ren am „Tag der Rückengesundheit“

Der dies­jäh­ri­ge Tag der Rücken­ge­sund­heit am 15. März steht unter dem Mot­to „Zeig Herz gegen Rücken­schmerz.“ Ein Hin­weis dar­auf, wie wich­tig Selbst­für­sor­ge ist, um Rücken­schmer­zen vor­zu­beu­gen oder sie zu lin­dern. „Es führt zu Rücken­be­schwer­den, wenn wir unse­ren Rücken Tag für Tag falsch bezie­hungs­wei­se zu schwer bela­sten. Und pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, die ja mei­stens kei­ne ent­spre­chen­de Aus­bil­dung haben, sind da beson­ders gefähr­det“, sagt Ursu­la Ben­ke, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin bei den Johan­ni­tern in Oberfranken.

Denn für jeman­den da zu sein, der Hil­fe braucht, erfor­dert viel Kraft – see­lisch, aber eben auch kör­per­lich. Umso wich­ti­ger ist es, das eige­ne Wohl­erge­hen im Blick zu behal­ten und etwas für die Rück­ge­sund­heit zu tun. Anläss­lich des Akti­ons­tags ermu­ti­gen die Pfle­ge­pro­fis der Johan­ni­ter pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, sich früh zum The­ma Pfle­ge und Rücken­ge­sund­heit zu infor­mie­ren und geben grund­le­gen­de Tipps.

Der Online-Kurs „Johan­ni­ter-Pfle­ge­coach“ gibt Tipps für häus­li­che Pflege

Spe­zi­el­le Pfle­ge­kur­se sind opti­mal, um hilf­rei­che Hand­grif­fe und Tech­ni­ken für die rücken­scho­nen­de Pfle­ge zu erler­nen. Der kosten­freie Online-Pfle­ge­kurs „Johan­ni­ter-Pfle­ge­coach“ ver­mit­telt die Grund­la­gen für die häus­li­che Pfle­ge. Die Anmel­dung ist jeder­zeit auf der Inter­net­sei­te www​.johan​ni​ter​-pfle​ge​coach​.de möglich.

Gewusst wie: das klei­ne Ein­mal­eins rücken­scho­nen­der Pflege

· Ach­ten Sie immer auf einen siche­ren Stand – gut ist zum Bei­spiel eine leich­te Grätsch­stel­lung der Bei­ne – und eine gün­sti­ge Arbeits­hö­he. Höhen­ver­stell­ba­re Pfle­ge­bet­ten und ande­re Hilfs­mit­tel ent­la­sten den Rücken.

· Wech­seln Sie im Pfle­ge­all­tag zwi­schen Ste­hen, Sit­zen und Bewe­gung ab. So ver­mei­den Sie gleich­blei­ben­de Kör­per­hal­tun­gen und ein­sei­ti­ge Bewegungsabläufe.

· Bit­ten Sie die Per­son, die Sie unter­stüt­zen, mit­zu­hel­fen, wann immer das mög­lich ist. Das tut Ihnen bei­den gut.

· Beim Heben oder Umla­gern ist es rücken­freund­lich, mög­lichst nah am Kör­per zu arbei­ten: So kön­nen Sie die Kraft Ihrer Bei­ne ein­set­zen, statt vor­wie­gend Arme und Rücken anzustrengen.

· Tun Sie Ihren Rücken­mus­keln durch geziel­tes Trai­ning etwas Gutes. Schon zehn Minu­ten am Tag wir­ken stär­kend. Fra­gen Sie doch mal bei Ihrer Kran­ken­kas­se nach ent­spre­chen­den (Online-)Kursen. Vie­le Sport­ver­ei­ne bie­ten eben­falls Rücken­gym­na­stik an.

· Auch Stress kann Rücken­schmer­zen ver­ur­sa­chen. Dann nach dem Mot­to „Halt ein­fach den Rücken steif!“ han­deln, geht auf Ihre Kosten. Holen Sie sich lie­ber Unter­stüt­zung, damit Sie regel­mä­ßi­ge Aus­zei­ten ein­pla­nen kön­nen und Dau­er­be­la­stung vermeiden.

„Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, die sich infor­mie­ren wol­len, wie sie Hil­fe und Unter­stüt­zung erhal­ten, kön­nen sich ger­ne an uns wen­den“, ergänzt Ursu­la Ben­ke. Die Sozi­al­sta­ti­on Schlüs­sel­feld ist unter der Tel. 09552 981240 oder per E‑Mail an pflege.​oberfranken@​johanniter.​de zu erreichen.

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