Bam­ber­ger Unter­stüt­zungs­grup­pe Ukrai­ne-Hil­fe koor­di­niert Woh­nungs­an­ge­bo­te, Sach­mit­tel oder Bil­dungs­an­ge­bo­te für Kinder

symbolbild ukraine

Hilfs­be­reit­schaft kennt kei­ne Grenzen

„Die Bereit­schaft, Flüch­ten­den aus der Ukrai­ne zu hel­fen, kennt im Land­kreis kei­ne Gren­zen.“ Die­sen sehr posi­ti­ven Ein­druck hat Land­rat Johann Kalb auch nach der zwei­ten Arbeits­wo­che der Unter­stüt­zungs­grup­pe Ukrai­ne-Hil­fe im Land­rats­amt Bam­berg. Aktu­ell haben sich bei der Kreis­ver­wal­tung rund 150 ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge gemeldet.

Die Behör­de rech­net damit, dass wei­te­re rund 100 Per­so­nen noch nicht regi­striert sind. „Nur wenn wir wis­sen, wer bei uns ist, kön­nen wir auch hel­fen. Dabei geht es um Plät­ze in Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len, ärzt­li­che Ver­sor­gung, Beklei­dung, Spiel­sa­chen für Kin­der bis hin zum Geld­lei­stun­gen“, so Land­rat Johann Kalb. Auch mög­li­che Gast­ge­ber sind des­halb auf­ge­ru­fen, das Land­rats­amt zu kon­tak­tie­ren. Ein Erst­kon­takt ist über die Mail-Adres­se ukraine@​lra-​ba.​bayern.​de mög­lich. Die Mit­ar­bei­ter der Kreis­ver­wal­tung mel­den sich dann umge­hend mit wei­te­ren Infor­ma­tio­nen, die von der Regi­strie­rung über Ange­bo­te der ärzt­li­chen Ver­sor­gung bis hin zu Bil­dungs­ein­rich­tun­gen für Kin­der reichen.

„Die Bewäl­ti­gung die­ser huma­ni­tä­ren Aus­nah­me­si­tua­ti­on hat auch für unse­re Ver­wal­tung ober­ste Prio­ri­tät und wird uns nur gemein­sam mit den Gemein­den, Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Ehren­amt­li­chen in Ver­ei­nen gelin­gen“, so Kalb. Der Land­rat hat­te des­halb in der ver­gan­ge­nen Woche die Mit­glie­der des Kreis­aus­schus­ses infor­miert, dass zusätz­li­ches Per­so­nal benö­tigt wird, zumal auch die Coro­na-Pan­de­mie nach wie vor viel Kraft erfordert.

Das Haupt­au­gen­merk der Unter­stüt­zungs­grup­pe liegt nach wie vor auf der Bereit­stel­lung von Unter­künf­ten. „Die außer­ge­wöhn­li­che Hilfs­be­reit­schaft der Men­schen im Bam­ber­ger Land zeigt sich auch durch die zahl­rei­chen Woh­nungs­an­ge­bo­te, die schon in der ersten Tagen die­ses schreck­li­chen Krie­ges gemel­det wur­den“, so der Land­kreis­chefs. Um auch auf die kurz­fri­sti­ge Auf­nah­me einer grö­ße­ren Zahl von Flücht­lin­gen vor­be­rei­tet zu sein, ste­hen vor­über­ge­hen­de Not­un­ter­künf­te bereit.

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