Kro­na­cher Hanf­bäcker und Cobur­ger Hof-Apo­the­ke in der BR Fran­ken­schau sm Sonntag

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Die The­men der Sendung:

Von wegen Buch­sta­ben­sa­lat: die Fram­mer­s­ba­cher Geheim­spra­che (Frammersbach/​Unterfranken)

Eine Geheim­spra­che wird im unter­frän­ki­schen Fram­mer­s­bach ver­mut­lich seit Jahr­hun­der­ten gepflegt. Sie heißt Wel­schen. Der Ursprung ist nicht belegt. Ver­mut­lich haben die Fuhr­leu­te aus Angst vor Über­fäl­len in der Geheim­spra­che ihre Rou­ten ver­ab­re­det. Das Wel­schen droh­te aus­zu­ster­ben. Nun wird es wie­der gelernt und gespro­chen – und das macht auch Sinn. Denn noch immer gibt es Geheim­nis­se in Fram­mer­s­bach, die man­che nicht wis­sen sollen.

Alles im grü­nen Bereich: Wohl­füh­len im Büro und zu Hau­se (Würzburg/​Unterfranken, Nürnberg/​Mittelfranken)

Zer­ti­fi­zier­te Raum­be­grü­ner – das sind Gärt­ner und Flo­ri­sten mit einer ein­wö­chi­gen Zusatz­aus­bil­dung. Sie küm­mern sich dar­um, dass Pflan­zen und Blu­men in Innen­räu­men gesund aufs Raum­kli­ma wir­ken, sich die Pflan­zen wohl­füh­len und das grü­ne Gesamt­bild auch gut rüber­kommt oder zur jewei­li­gen Fir­men­phi­lo­so­phie passt. Gefragt sind die Kennt­nis­se der zer­ti­fi­zier­ten Raum­be­grü­ne­rin­nen und ‑begrü­ner vor allem in Geschäfts­räu­men, Kan­ti­nen, Büros und Hotels – auch als Sicht­schutz oder wenn es um gute Aku­stik geht. Raum­be­grü­nung kommt in der Aus­bil­dung eines Gärt­ners oder einer Gärt­ne­rin nicht expli­zit vor; Semi­na­re gibt es z.B. an der Fach­schu­le in Veitshöchheim.

Lega­les aus dem Ofen: der Hanf­bäcker im Fran­ken­wald (Kro­nach, Wolfersgrün/​Oberfranken)

Die einen geben auf, ande­re legen los: Der 23-jäh­ri­ge Bäcker­mei­ster Pas­cal Förtsch star­tet eine Kar­rie­re als „Hanf-Beck“ mit­ten in der Alt­stadt von Kro­nach. Er ist ange­stellt in einer Bäcke­rei der Regi­on. Sein Hanf­brot macht er zusam­men mit sei­ner Lebens­ge­fähr­tin nur sonn­tags. Den Roh­stoff für Hanf­mehl, ‑kör­ner und ‑blü­ten bekommt der „Hanf-Beck“ ganz aus der Nähe von „Hanf-Uwe“ – so nennt man in der Gegend den Bio­land­wirt Uwe Gre­mer. Er baut in Wol­fers­grün auf den Höhen des Fran­ken­wal­des Hanf an.

Von Schwein­furt nach New York: der Maler Alex­an­der Höl­ler (Schweinfurt/​Unterfranken)

Aspen, New York oder Los Ange­les. Über­all da, wo der unter­frän­ki­sche Künst­ler Alex­an­der Höl­ler aus­stellt, wird er gefei­ert. Er nennt sich „The emo­ti­on artist“ – der emo­tio­na­le Künst­ler – die­sen Schrift­zug hat er sich sogar auf die Stirn täto­wiert. Die Aus­stel­lung „Expan­si­on“ in der Schwein­fur­ter Kunst­hal­le geht noch bis 27. März 2022. Sei­ne Wer­ke spie­geln sei­ne künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von den Anfän­gen bis jetzt wider. Anschlie­ßend sind Alex­an­der Höl­lers Wer­ke in Ame­ri­ka und Süd­ko­rea zu sehen.

Frän­ki­sche Haus­ge­schich­te: die Hof-Apo­the­ke in Coburg (Coburg/​Oberfranken)

In Coburg gibt es noch ein paar ehe­ma­li­ge Hof­lie­fe­ran­ten – aus einer Zeit, als Coburg noch nicht zu Bay­ern gehör­te. Eine Kon­di­to­rei, einen Juwe­lier und eine Apo­the­ke, die Hof­apo­the­ke am Markt. Bereits in der 5. Gene­ra­ti­on ist Ger­not Pries­ner der Apo­the­ker. Wahr­lich eine Insti­tu­ti­on in Coburg.

Lecker und leicht: Ipeks Früh­lings­kü­che (Weißenburg/​Mittelfranken)

Bei Fran­ken­schau-Köchin Ipek Basa­ran-Stö­ber zieht der Früh­ling in der Küche ein. Nach dem lan­gen Win­ter und def­ti­gen Gerich­ten, kom­men jetzt viel Grün und fri­sches Gemü­se auf den Tel­ler. Außer­dem gibt es Tipps, die den Kreis­lauf in Schwung brin­gen und die gegen die Früh­jahrs­mü­dig­keit helfen.

BR Fern­se­hen – Frankenschau

  • Sonn­tag, 13. März 2022, 17.45 Uhr
  • Mode­ra­ti­on: Dag­mar Fuchs
  • Redak­ti­on: Tho­mas Rex
  • BR Media­thek: nach Sen­dung 12 Mona­te verfügbar