Uni­ver­si­tät Bam­berg lädt zu Lesung mit Mo Asumang am 16. März ein

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Mit Ras­si­sten und Faschi­sten sprechen

Zeit­le­bens wur­de die afro­deut­sche TV-Mode­ra­to­rin Mo Asumang dis­kri­mi­niert und bedroht. Als Reak­ti­on dar­auf hat sie begon­nen, mit Ras­si­sten und Faschi­sten zu reden. Sie hat sich bei einem rechts­ra­di­ka­len Dating-Por­tal ange­mel­det, ist zu NPD-Demos gegan­gen, um den Men­schen dort zu begeg­nen und hat sich in den USA mit einem der bekann­te­sten Rechts­ra­di­ka­len getrof­fen: Tom Metz­ger, Grün­der des Wei­ßen Ari­schen Wider­stands. Über ihre Erfah­run­gen hat sie das Buch „Mo und die Ari­er. Allein unter Ras­si­sten und Neo­na­zis“ geschrie­ben. Es gibt einen bestür­zen­den Ein­blick in die rech­te Sze­ne und macht Mut, die eige­ne Angst zu über­win­den und sich zur Wehr zu setzen.

Am Mitt­woch, 16. März, ab 19.30 Uhr lädt der Fach­be­reich Didak­tik der Poli­tik und Gesell­schaft der Uni­ver­si­tät Bam­berg zu einer Lesung und einem Gespräch mit Mo Asumang ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det in der Kul­tur­fa­brik (KUFA) Bam­berg in der Ohm­stra­ße 3 statt. Der Ein­tritt ist frei, um eine form­lo­se Anmel­dung unter info@​demokratie-​leben-​bamberg.​de wird gebeten.

Zur Per­son:
Mo Asumang wur­de 1996 Deutsch­lands erste afro­deut­sche TV-Mode­ra­to­rin. Seit­her arbei­tet sie zudem als Schau­spie­le­rin, Dozen­tin, Regis­seu­rin und Pro­du­zen­tin. 2019 wur­de sie für ihr Enga­ge­ment gegen Rechts­extre­mis­mus und Frem­den­feind­lich­keit mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz geehrt.