Bay­reu­ther MdL Gud­run Bren­del-Fischer: „Gemein­sam für Soli­da­ri­tät, Huma­ni­tät und Frie­den einsetzen“

MdL Gudrun Brendel-Fischer. Foto: Christine Schulz
MdL Gudrun Brendel-Fischer. Foto: Christine Schulz

Die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung Gud­run Bren­del-Fischer, MdL, hat heu­te in der ANKER-Ein­rich­tung in Bam­berg die ersten ukrai­ni­schen Kriegs­flücht­lin­ge emp­fan­gen und ihnen best­mög­li­che Unter­stüt­zung zugesichert.

Bren­del-Fischer ist besorgt über den Angriffs­krieg der Rus­sen auf den ehe­ma­li­gen Bru­der­staat Ukrai­ne und sichert den Geflüch­te­ten sowie auch der ukrai­ni­schen Zivil­be­völ­ke­rung Unter­stüt­zung zu: „In den Gesprä­chen mit den geflüch­te­ten Fami­li­en wur­de eines ganz deut­lich: Dem Kon­flikt und dem damit ver­bun­de­nen Leid muss Ein­halt gebo­ten wer­den. Die jün­ge­re euro­päi­sche Geschich­te ist geprägt von gemein­sa­mer Wirt­schafts­po­li­tik, kul­tu­rel­ler Annä­he­rung und diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen – kurz­um durch ein oft­mals for­dern­des aber fried­li­ches Mit­ein­an­der ohne mili­tä­ri­sche Inva­sio­nen und Mus­kel­spie­le. Auch in der rus­si­schen Bevöl­ke­rung gibt es eine über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit, die sich Pres­se­frei­heit und Frie­den wünscht. Aktu­ell wer­den dort lei­der Men­schen­rech­te mit Füßen getre­ten und Oppo­si­tio­nel­le inhaftiert.“

„Wir unter­stüt­zen die Men­schen in der Ukrai­ne oder auch die bei uns anlan­den­den Geflüch­te­ten nach besten Kräf­ten mit Sach- und Geld­spen­den. Wir wer­den wie auch in der Flücht­lings­kri­se zuvor unse­rer huma­ni­tä­ren Ver­ant­wor­tung in Bay­ern gerecht“, so die Beauftragte.

Die Kriegs­flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne erhal­ten nach aktu­el­lem Stand schnell und unbü­ro­kra­tisch nach der Regi­strie­rung in einem der Baye­ri­schen ANKER-Zen­tren einen ein­jäh­ri­gen Auf­ent­halts­sta­tus mit Ver­län­ge­rungs­op­ti­on. Die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te begrüßt das ver­ein­fach­te Ver­fah­ren: „Hier schnell und unbü­ro­kra­tisch vom Krieg gezeich­ne­ten Men­schen Schutz zu bie­ten, ist der rich­ti­ge Weg“, bekräf­tigt Brendel-Fischer.