Nach­be­richt zur EBW-Ver­an­stal­tung „Depres­si­on und Sozialrecht“

Die Arbeits­lei­stung depres­si­ver Men­schen ist oft ver­min­dert. Dies hat zur Fol­ge, dass zu den gesund­heit­li­chen Beschwer­den oft auch noch finan­zi­el­le Sor­gen hin­zu­tre­ten. Ob durch den Bezug von Kran­ken­geld, Arbeits­lo­sen­geld oder einer Erwerbs­min­de­rungs­ren­te, vie­le der an der Depres­si­on erkrank­ten Men­schen fra­gen sich: „Wie siche­re ich mei­nen Lebens­un­ter­halt?“. Der Bay­reu­ther VdK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer, Chri­sti­an Hart­mann, beant­wor­te­te hier­zu Fra­gen in dem online-Vor­trag: „Depres­si­on und Sozialrecht“.

In die­sem Vor­trag, der auf Ein­la­dung der „Initia­ti­ve Gemein­sam gegen Depres­si­on“ erfolg­te, wur­den die Vor­aus­set­zun­gen für den Kran­ken­geld­be­zug, die Inan­spruch­nah­me von Reha-Lei­stun­gen, den Arbeits­lo­sen­geld­be­zug, oder für die Erwerbs­min­de­rungs­ren­te anhand von Recht­spre­chun­gen und Gut­ach­ter­richt­li­ni­en detail­liert dar­ge­stellt. Auch wur­den wert­vol­le Tipps für die Antrag­stel­lung gege­ben. „Heut­zu­ta­ge sind psy­chi­sche Erkran­kun­gen, die häu­fig­ste Ursa­che für eine Früh­be­ren­tung.“, so VdK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer, Chri­sti­an Hart­mann. Laut der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung wur­den im Jahr 2020 41,5 % der Erst­an­trä­ge wegen ver­min­der­ter Erwerbs­fä­hig­keit auf­grund psy­chi­scher Stö­run­gen bewil­ligt. Die „Initia­ti­ve Gemein­sam gegen Depres­si­on“ unter­stützt Betrof­fe­ne und deren Ange­hö­ri­ge durch umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen bei all­jähr­li­chen Vortragsreihen.

Infor­ma­tio­nen zu der Vor­trags­rei­he befin­den sich auf der Home­page des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­wer­kes Ober­fran­ken Mit­te e. V.: www​.ebw​-ober​fran​ken​-mit​te​.de.