Stadt­bi­blio­thek Bay­reuth zeigt Wan­der­aus­stel­lung „Dur­sti­ge Güter“

RW21 in Bayreuth. © Stadt Bayreuth
RW21 in Bayreuth. © Stadt Bayreuth

Stadt­bi­blio­thek zeigt die Aus­stel­lung im Rah­men der Fasten­ak­ti­on „7 Wochen Still­stand“ vom 1. März bis 2. April im RW21

Die Stadt­bi­blio­thek Bay­reuth schließt sich der Fasten­ak­ti­on 2022 der Evan­ge­li­schen Kir­che an und lädt in die­sem Rah­men zu ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen ein. Unter dem Mot­to „7 Wochen ohne Still­stand?!“ wird der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wann und wo man Still­stand erlebt und wo man ganz bewusst – nach­hal­tig – aktiv wer­den kann. Teil des Pro­gramms ist die Wan­der­aus­stel­lung „Dur­sti­ge Güter“ des Bunds für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND), die vom 1. März bis 2. April in der Gale­rie des RW21 zu sehen ist.

Was ist vir­tu­el­les Was­ser und was genau sind dur­sti­ge Güter? Wie beein­flusst der Kon­sum die­ser Güter die Was­ser­res­sour­cen unse­rer Erde? Wel­che Pro­duk­te sind beson­ders dur­stig? Und ist ein hoher Was­ser­ver­brauch für ihre Her­stel­lung – der so genann­te Was­ser­fuß­ab­druck – grund­sätz­lich nega­tiv zu bewer­ten? Die Aus­stel­lung beant­wor­tet die­se Fra­gen und illu­striert die Zusam­men­hän­ge nach­voll­zieh­bar. Wäh­rend für das Her­stel­len einer Tas­se Tee 30 Liter Was­ser benö­tigt wer­den, schlägt eine Tas­se Kaf­fee mit 140 Litern zu Buche. Das liegt vor­ran­gig an der Pro­duk­ti­on der Kaf­fee­boh­nen, deren Bewäs­se­rung und Pfle­ge viel Was­ser brauchen.

Die Wan­der­aus­stel­lung des BUND zeigt in zwölf teils inter­ak­ti­ven Sta­tio­nen, wie sich der eige­ne Kon­sum auf die Was­ser­res­sour­cen aus­wirkt. Dabei liegt der Schwer­punkt auf dem soge­nann­ten vir­tu­el­len Was­ser, das für das Her­stel­len von Pro­duk­ten ver­wen­det wird. Zusätz­lich erfah­ren die Besucher/​innen, wie sie sich im Super­markt ori­en­tie­ren kön­nen, um mög­lichst wenig vir­tu­el­les Was­ser im Ein­kaufs­wa­gen zu haben.