Forch­hei­mer MdL Micha­el Hof­mann: „Haus­halts­be­ra­tun­gen 2022 beginnen“

60 Mil­lio­nen zusätz­lich für beson­de­re Akzen­te und Projekte

MdL Michael Hofmann / Foto: Privat

MdL Micha­el Hof­mann / Foto: Privat

Der Haus­halt 2022 für den Frei­staat Bay­ern nimmt kon­kre­te For­men an. „Jetzt begin­nen die Bera­tun­gen der ins­ge­samt 16 Ein­zel­plä­ne im Haus­halts­aus­schuss. Wir legen fest, wie­viel Geld den ein­zel­nen Mini­ste­ri­en für die Bewäl­ti­gung der fest­ge­setz­ten Auf­ga­ben zur Ver­fü­gung steht. Als Mit­glied des Haus­halts­aus­schus­ses ist es für mich die hei­ße­ste Zeit des Jah­res, weil natür­lich jedes Res­sort mög­lichst viel her­aus­ho­len will“, so MdL Micha­el Hof­mann. Er ist seit 2018 für die CSU-Frak­ti­on Mit­glied des Haushaltsausschusses.

„Im Zuge die­ser Haus­halts­be­ra­tun­gen set­zen wir als Regie­rungs­frak­tio­nen gemein­sam mit unse­rem Part­ner, den Frei­en Wäh­lern, die­ses Jahr beson­de­re finanz­po­li­ti­sche Akzen­te und haben dafür 60 Mil­lio­nen Euro an gemein­sa­men Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven vor­ge­se­hen“, erklärt der Haus­halts­ex­per­te Hof­mann. Ihn freut es beson­ders, dass der „größ­te Bat­zen“ der dies­jäh­ri­gen Gel­der aus der Frak­ti­ons­in­itia­ti­ve direkt in den länd­li­chen Raum fließt. „Fünf Mil­lio­nen wan­dern zusätz­lich in das erfolg­rei­che Pro­gramm der Dorf­er­neue­rung. Damit stei­gern wir die Lebens­qua­li­tät in den klei­nen und mitt­le­ren Ort­schaf­ten unmit­tel­bar. Und gera­de der Land­kreis Forch­heim mit sei­nem länd­li­chen gepräg­ten Cha­rak­ter kann direkt davon pro­fi­tie­ren. Die Dorf­er­neue­rung ist in Bay­ern seit über 40 Jah­ren ein Erfolgs­mo­dell. Durch die Bür­ger­mit­wir­kung und ihrem brei­ten The­men­spek­trum trägt sie erfolg­reich dazu bei, gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se und Arbeits­be­din­gun­gen in Bay­ern zu schaf­fen“, so Hofmann.

Gelungene Dorferneuerungs-Maßnahme in Pautzfeld, Landkreis Forchheim

Gelun­ge­ne Dorf­er­neue­rungs-Maß­nah­me in Pautz­feld, Land­kreis Forchheim

Wich­tig ist dem Abge­ord­ne­ten auch die wei­te­re Stär­kung des Sie­gels „Geprüf­te Qua­li­tät Bay­ern“, das es schon seit Jah­ren gibt. Regio­na­le Her­kunft von Lebens­mit­teln wird den Men­schen erfreu­li­cher Wei­se immer wich­ti­ger. Mit den Mit­teln soll das Mar­ke­ting des Sie­gels noch deut­lich sicht­ba­rer wer­den, ins­be­son­de­re im Ein­zel­han­del. Die mit dem Sie­gel ver­bun­de­nen Pro­duk­te der hei­mi­schen Land­wirt­schaft sind hoch­wer­tigst erzeugt. „Wir sichern damit die regio­na­le Her­kunft unse­rer Lebens­mit­tel. Ein beson­de­res Augen­merk soll dabei auf die Zukunfts­per­spek­ti­ven der Schwei­ne­hal­ter gelegt werden.“.
Ins­ge­samt wird der länd­li­che Raum mit 9,3 Mil­lio­nen Euro unter­stützt. Sat­te 19,8 Mil­lio­nen Euro gehen in den Wis­sen­schafts­be­reich. Das sind etwa ein Drit­tel der gesam­ten Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven. MdL Hof­mann: „Damit för­dern die Regie­rungs­frak­tio­nen die baye­ri­sche Spit­zen­for­schung. Wir stel­len 7,2 Mil­lio­nen Euro für spe­zi­el­le For­schungs­pro­jek­te bereit, unter ande­rem den Ein­satz von Was­ser­stoff für ener­gie­in­ten­si­ve Unter­neh­men. Der von Coro­na so stark gebeu­tel­te Kunst- und Kul­tur­be­reich wird mit 12,3 Mil­lio­nen Euro unterstützt.

„Mit unse­ren Schwer­punkt­set­zung auf die Berei­che Wissenschaft/​Forschung, Kunst und Kul­tur sowie den länd­li­chen Raum geben wir für 2022 die Rich­tung vor und set­zen ganz bewusst auf Zukunfts­the­men, die die Grund­la­ge für Bay­erns wirt­schaft­li­chen Erfolg in der Zukunft sichern wer­den“, stellt Hof­mann abschlie­ßend fest.