Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 15.02.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Kabel von Strom­ver­tei­ler­kä­sten durch­schnit­ten – Hoher Sachschaden

COBURG. Auf einer Bau­stel­le im Cobur­ger Stadt­teil Neu­ses bei Coburg zwick­ten Unbe­kann­te am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de meh­re­re Kabel aus zwei Haupt­strom­ver­tei­ler­kä­sten durch.

Auf der Bau­stel­le in der Glen­der Stra­ße ent­stand dabei nach ersten Schät­zun­gen ein Scha­den von 300 Euro in den Ver­tei­ler­kä­sten. Auf­grund des dadurch ent­stan­de­nen Strom­aus­falls lief aller­dings eine Pum­pe, die eine Bau­gru­be was­ser­frei hal­ten soll­te nicht mehr wei­ter. Die Bau­gru­be lief dar­auf­hin voll Was­ser und die von der Bau­fir­ma geplan­ten Arbei­ten konn­ten des­halb am Mon­tag nicht wie geplant statt­fin­den. Die Bau­ar­bei­ten muss­ten gestoppt wer­den. Die Höhe des dar­aus ent­stan­de­nen finan­zi­el­len Scha­dens dürf­te nach ersten Schät­zun­gen bei meh­re­ren tau­send Euro lie­gen. Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt wegen Sach­be­schä­di­gung und bit­tet unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 um sach­dien­li­che Zeugenhinweise.

Hoher Sach­scha­den nach Unfall mit Gegenverkehr

NIE­DER­FÜLL­BACH, B303, LKR. COBURG. Zu einem Zusam­men­stoß zwei­er Fahr­zeu­ge kam es am Mon­tag­vor­mit­tag auf der Bun­des­stra­ße 303 zwi­schen Roth am Forst und Niederfüllbach.

Ein 27-Jäh­ri­ger aus Grub am Forst geriet aus unge­klär­ter Ursa­che mit sei­nem Citro­en in den Gegen­ver­kehr und stieß dort mit einem Klein­trans­por­ter eines 61-Jäh­ri­gen aus dem Land­kreis Hof zusam­men. Die bei­den Fahr­zeu­ge wur­den durch den Streif­vor­gang mas­siv beschä­digt und muss­ten abge­schleppt wer­den. Die unfall­be­tei­lig­ten Fahr­zeug­insas­sen blie­ben unver­letzt. Den Sach­scha­den schät­zen die Beam­ten nach ersten Erkennt­nis­sen auf 14.000 Euro. Die Cobur­ger Poli­zi­sten nah­men einen Ver­kehrs­un­fall mit Sach­scha­den auf.

Zwei Motor­rad­fah­rer bei Ver­kehrs­un­fäl­len verletzt

COBURG. Zwei Ver­kehrs­un­fäl­le mit zwei ver­letz­ten Motor­rad­fah­rern ver­zeich­ne­te die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on am Sonn­tag­nach­mit­tag im Cobur­ger Stadtgebiet.

Im Kalen­der­weg stürz­te um 12:20 Uhr der 17-jäh­ri­ge Fah­rer eines Leicht­kraft­ra­des, als die­ser einen BWM über­hol­te wäh­rend das über­hol­te Auto nach links in eine Park­lücke abbie­gen woll­te. Der Unfall­ver­ur­sa­cher streif­te mit sei­nem Kraft­rad die lin­ke Fahr­zeug­sei­te des Autos und der Moped­fah­rer stürz­te auf die Fahr­bahn. Der 17-Jäh­ri­ge wur­de vom Ret­tungs­dienst mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Cobur­ger Kli­ni­kum gebracht. Der Sach­scha­den an den bei­den Fahr­zeu­gen liegt bei min­de­stens 10.000 Euro.

Nur kur­ze Zeit spä­ter ereig­ne­te sich im Hei­mat­ring ein Ver­kehrs­un­fall mit einem eben­falls ver­letz­ten Fah­rer eines Kraft­ra­des. Ein 27-Jäh­ri­ger woll­te mit sei­nem Mitsu­bi­shi auf der gegen­über­lie­gen­den Fahr­bahn­sei­te in eine Park­lücke ein­fah­ren. Dabei über­sah er den ihn ent­ge­gen­kom­men­den 16-jäh­ri­gen Fah­rer eines Leicht­kraft­ra­des. Das Auto erfass­te das Kraft­rad fron­tal, wobei der Zwei­rad­fah­rer durch die Wucht des Auf­pralls mit sei­nem Moped gegen ein wei­te­res gepark­tes Auto geschleu­dert wur­de. Der Moped­fah­rer ver­letz­te sich bei dem Zusam­men­stoß leicht. Er wur­de vom Ret­tungs­dienst ins Cobur­ger Kli­ni­kum gebracht. Der Sach­scha­den an den drei Fahr­zeu­gen liegt bei min­de­stens 13.000 Euro.

Zeu­gen von Ver­kehrs­un­fall­flucht von Anfang Febru­ar gesucht

BAD RODACH, LKR. COBURG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall mit hohem Sach­scha­den kam es bereits am Diens­tag, den 1.2.2022, im Bad Roda­cher Stadtgebiet.

Ein 66-jäh­ri­ger park­te sei­nen Renault am 1. Febru­ar in der Zeit von 13 Uhr bis 19:20 Uhr in der Neu­gas­se. In die­ser Zeit fuhr ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer mit sei­nem Fahr­zeug beim Aus­par­ken gegen die vor­de­re lin­ke Fahr­zeug­front des gepark­ten Renault. Die Wucht des Auf­pralls war der­art mas­siv, dass am Fahr­zeug des Unfall­ge­schä­dig­ten ein Sach­scha­den von min­de­stens 9.000 Euro entstand.

Die Ermitt­lun­gen der Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on führ­ten bis­lang nicht zur Ermitt­lung des Unfall­flüch­ti­gen. Des­halb bit­tet die Poli­zei nun um Zeu­gen­hin­wei­se. Zeu­gen, die am Diens­tag, den 1. Febru­ar in der Zeit zwi­schen 13 Uhr und 19:20 Uhr ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge im Bereich der Neu­gas­se gese­hen haben und die im Zusam­men­hang mit dem Ver­kehrs­un­fall­ge­sche­hen ste­hen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Golf-Fah­re­rin hat­te Alko­hol intus

Markt­ro­dach: Am Sonn­tag­abend gegen 22:55 Uhr kam es auf der B173 zu einem Ver­kehrs­un­fall mit rund 6500,- Euro Scha­den. Eine Golf-Fah­re­rin aus dem Land­kreis Kro­nach fuhr mit ihrem Pkw von Erla­b­rück kom­mend in Rich­tung Zey­ern. Aus unkla­rer Ursa­che kam die 23-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­re­rin nach rechts ins Ban­kett, tou­chier­te hier­bei meh­re­re Leit­plan­ken­fel­der und kam anschlie­ßend in ent­ge­gen­ge­setz­ter Fahrt­rich­tung zum Ste­hen. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me erga­ben sich bei der Fah­re­rin Anzei­chen, die auf Alko­hol­ein­fluss hin­deu­te­ten. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,34 Pro­mil­le. Die Unfall­fah­re­rin muss­te mit zur Blut­pro­be und ihren Füh­rer­schein abge­ben. Der VW Golf wur­de durch einen Abschlepp­dienst von der Unfall­stel­le entfernt.

Fahr­zeug mit Kot beschmiert

Küps: Ein Mann aus dem Raum Wei­ßen­brunn erstat­te­te Straf­an­zei­ge, da sein Pkw ver­un­rei­nigt wur­de. Der Peu­geot des Geschä­dig­ten war in der Zeit von Sams­tag auf Sonn­tag in der Wein­berg­stra­ße geparkt und wur­de dort mit Hun­de­kot beschmiert. Wem der Peu­geot-Fah­rer die „Hin­ter­las­sen­schaft“ zu ver­dan­ken hat, ist noch unbe­kannt. Die Poli­zei Kro­nach hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Unbe­kann­ter ent­sorgt Lebensmittel

Mit­witz: Inner­halb der letz­ten Woche wur­den im Bereich der Orts­ver­bin­dungs­stra­ße Stein­ach – Mit­witz rund 20 Pake­te ent­sorgt. Beim Öff­nen der Kar­tons wur­de fest­ge­stellt, dass sich dar­in Lebens­mit­tel aus dem russischen/​ost­eu­ro­päi­schen Raum befan­den. Wer und war­um die Lebens­mit­tel ent­sorgt hat, ist bis­lang noch unklar. Die Poli­zei Kro­nach hat die Ermitt­lun­gen wegen eines Umwelt­de­likts auf­ge­nom­men und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se unter Tel. 09261–5030

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Scheu­ne aufgebrochen

Kulm­bach – In der Zeit von Sams­tag bis Mon­tag ver­schaff­ten sich ver­mut­lich meh­re­re Per­so­nen Zutritt zu einem umfrie­de­ten Grund­stück am Reh­berg. Dort bra­chen sie das Tor einer Feld­scheu­ne gewalt­sam auf und war­fen diver­se Gegen­stän­de aus der Scheu­ne. Vor der Scheu­ne platz­ier­ten sie zwei Cam­ping­stüh­le und schür­ten augen­schein­lich ein Lager­feu­er. Es ist wohl von blan­kem Van­da­lis­mus aus­zu­ge­hen, da wert­vol­le Gerät­schaf­ten in der Scheu­ne unbe­rührt blie­ben. Hin­wei­se hier­zu nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach unter 09221/609–0 entgegen.

Land­kreis Wun­sie­del / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Kein Hap­py End am Valentinstag

MARKT­RED­WITZ, LKR. WUN­SIE­DEL. Eine Schach­tel Pra­li­nen wäre wohl die bes­se­re Alter­na­ti­ve gewe­sen, dürf­te sich ein 35-jäh­ri­ger Pole am Valen­tins­tag gedacht haben. Grenz­fahn­der stel­len nach einer Per­so­nen­kon­trol­le bei ihm Doping­mit­tel sicher.

Am Mon­tag­abend kon­trol­lier­ten Kräf­te der Grenz­po­li­zei Selb den Mann am Bahn­hof in Markt­red­witz im Rah­men der Schlei­er­fahn­dung. Bei der Durch­su­chung sei­nes Gepäcks ent­deck­ten die Fahn­der, ver­steckt in einer Pul­ver­do­se, meh­re­re Ampul­len mit Dopingmitteln.

Die Beam­ten stell­ten die ver­bo­te­nen Sub­stan­zen sicher. Nach Abschluss der Sach­be­ar­bei­tung konn­te er sei­nen Weg fortsetzen.

Der Pole muss sich nun wegen meh­re­ren Ver­stö­ßen gegen das Anti­do­ping­ge­setz vor Gericht verantworten.

Leb­lo­sen Mann aus ver­rauch­ter Woh­nung geborgen

WEI­ßEN­STADT, LKR. WUN­SIE­DEL. Anwoh­ner bemerk­ten Diens­tag­mit­tag Brand­rauch aus einem Haus im Wei­ßen­städ­ter Orts­teil Fran­ken auf­stei­gen. Als Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr das total ver­qualm­te Gebäu­de betra­ten, fan­den sie im zwei­ten Ober­ge­schoss den Leich­nam eines 72-jäh­ri­gen Man­nes. Brand­fahn­der der Kri­po Hof über­nah­men die Ermitt­lun­gen vor Ort.

Zur Mit­tags­stun­de erreich­te die Inte­grier­te Leit­stel­le Hoch­fran­ken die Mit­tei­lung des Wohn­haus­bran­des. Aus dem Dach­ge­schoss konn­ten Anwoh­ner des Hau­ses gegen 12 Uhr Brand­rauch auf­stei­gen sehen. Zwei Atem­schutz­trupps der Feu­er­wehr bega­ben sich dar­auf­hin in die Räum­lich­kei­ten. Zu die­sem Zeit­punkt war bereits zu befürch­ten, dass sich der 72-jäh­ri­ge Bewoh­ner des zwei­ten Ober­ge­schos­ses noch in dem Mehr­fa­mi­li­en­haus befindet.

Lei­der bestä­tig­te sich die­se Ver­mu­tung. Der 72-Jäh­ri­ge konn­te nur noch tot gefun­den und schließ­lich aus der mit Rauch­schwa­den durch­zo­ge­nen Woh­nung gebor­gen werden.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof über­nahm die Ermitt­lung zur bis­lang unkla­ren Brand­ur­sa­che. Am Gebäu­de selbst ent­stand ein Sach­scha­den in geschätzt fünf­stel­li­ger Höhe.

Für die Dau­er der Lösch- und Ber­gungs­ar­bei­ten muss­te die Staats­stra­ße 2180 im Orts­be­reich von Fran­ken für meh­re­re Stun­den kom­plett gesperrt wer­den. Ein­satz­kräf­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Wun­sie­del sowie die Stra­ßen­mei­ste­rei lei­te­ten den Ver­kehr zwi­schen Wei­ßen­stadt und Rös­lau um.