MdL Rai­ner Lud­wig (FW) erzielt hohe För­de­run­gen für Kulm­bach- und Wun­sie­del-Pro­jek­te in den Berei­chen Gesund­heit, Tou­ris­mus, Kul­tur und Digitales

MdL Rainer Ludwig
MdL Rainer Ludwig

München/​Landkreis Kulmbach/​Wunsiedel – Die par­la­men­ta­ri­schen Bera­tun­gen des Baye­ri­schen Land­tags zum Haus­halt 2022 haben begon­nen. Den bei­den Par­tei­en der Regie­rungs­ko­ali­ti­on ste­hen dabei wie­der freie Mit­tel für eige­ne Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven zur Ver­fü­gung. Rund eine Drei­vier­tel Mil­li­on Euro für den Land­kreis Kulm­bach wur­den erzielt.

Der Kulm­ba­cher FREIE WÄH­LER- Abge­ord­ne­te Rai­ner Lud­wig hat eine Rei­he von finan­zi­el­len För­der­an­trä­gen für bedeu­ten­de Pro­jek­te und Maß­nah­men in sei­nem Land­kreis Kulm­bach ein­ge­reicht; die­se wur­den nun erfolg­reich bewilligt.

MdL Rai­ner Lud­wig: „Ich freue mich sehr, dass all mei­ne Initia­ti­ven auf­ge­grif­fen wur­den und die von mir bean­trag­ten hohen Sum­men bereit gestellt wer­den. Als Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Stimm­kreis Kulmbach/​Wunsiedel habe ich mich ver­ant­wor­tungs­be­wusst beson­ders für mei­ne eige­nen Anträ­ge zum Woh­le der Men­schen in mei­ner Hei­mat-Regi­on stark gemacht – mit vol­lem Erfolg. Eine Viel­falt von Pro­jek­ten in den Berei­chen Gesund­heit, Tou­ris­mus, Kul­tur und Digi­ta­les wur­den erfolg­reich bewil­ligt und flie­ßen nun in dem baye­ri­schen Haus­halt 2022 auf­ge­nom­men.“ Ich dan­ke auch aus­drück­lich unse­rem Koali­ti­ons­part­ner, der final bereit war, die Beträ­ge in Tei­len für ein­zel­ne Pro­jek­te noch zu ca. einem Drit­tel zu ergän­zen. „Über die Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven haben wir in die­sem Jahr ins­ge­samt 60 Mil­lio­nen Euro inve­stiert, um gemein­sam geziel­te Akzen­te für die Viel­falt Bay­erns und die Schaf­fung gleich­wer­ti­ger Lebens­ver­hält­nis­se im Frei­staat zu setzen.“

Land­rat Klaus Peter Söll­ner: „Ich freue mich sehr, dass Rai­ner Lud­wig die Initia­ti­ven gestar­tet hat; Dies ist der Ver­dienst unse­res enga­gier­ten FW-Abge­ord­ne­ten, der im Vor­feld auf mich zuge­kom­men ist, sich Vor­schlä­ge ein­ge­holt und mit mir abge­stimmt hat; ohne sei­ne Anträ­ge gäbe es auch kei­ne Zuschüs­se; Es ist toll, dass nun eine Viel­zahl die­ser wich­ti­gen kom­mu­na­len Pro­jek­te Berück­sich­ti­gung fan­den. Für die­sen außer­or­dent­li­chen Ein­satz gilt ihm in aller Form mein herz­li­cher Dank – eben­so MdL Mar­tin Schöf­fel, der sei­tens des Koali­ti­ons­part­ners mit zusätz­li­chen Mit­teln die Beträ­ge noch auf­ge­stockt hat und wir somit ins­ge­samt stol­ze För­der­sum­men in Emp­fang neh­men dür­fen. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te MdL Rai­ner Lud­wig knapp eine Mil­li­on Euro für diver­se Pro­jek­te in den Land­kreis Kulm­bach len­ken. Dies ist eine nach­hal­ti­ge Stär­kung für die gesam­te Region.“

Die Pro­jek­te im Detail:
Für Pfle­ge und Gesund­heit, Stadt­stein­ach – 300.000 Euro

Schon 2021 hat die geplan­te Aka­de­mie für Gesund­heit und Pfle­ge von den Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven pro­fi­tiert. Auf­grund der Wei­ter­ent­wick­lung der Pla­nun­gen, v.a. wegen „Covid-gerech­ter“ Be- und Ent­lüf­tung und dar­aus resul­tie­ren­den Kosten, sind das Land­rats­amt Kulm­bach und das BRK mit der Bit­te um Auf­stockung an MdL Rai­ner Lud­wig her­an­ge­tre­ten: „Die geplan­te Aka­de­mie für Gesund­heit und Pfle­ge stellt künf­tig einen wei­te­ren, bedeu­ten­den Bau­stein zur Stär­kung unse­rer Gesund­heits­re­gi­on dar. Die nun frei­ge­ge­ben 300.000 Euro sind eine stol­ze Sum­me zur Rea­li­sie­rung des Pro­jek­tes“, freut sich Rai­ner Lud­wig. Mit dem geplan­ten Neu­bau für die Aka­de­mie für Gesund­heit und Pfle­ge im Orts­kern der Stadt Stadt­stein­ach wird die bis­he­ri­ge, seit Jahr­zehn­ten erfolg­reich betrie­be­ne Alten­pfle­ge­schu­le an einem inner­städ­ti­schen Stand­ort wei­ter­ent­wickelt. Das Kon­zept der künf­ti­gen Aus- und Fort­bil­dung in der Kran­ken- und Alten­pfle­ge wird damit umfas­send umge­setzt. „Der Gesund­heits­sek­tor im Kulm­ba­cher Land hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine deut­li­che Opti­mie­rung erlebt; die geplan­te Pfle­ge­aka­de­mie in Stadt­stein­ach ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein. Gera­de in Zei­ten, in denen Pfle­ge­per­so­nal Man­gel­wa­re ist, sind der­ar­ti­ge Ein­rich­tun­gen extrem wert­voll und in einer immer älter wer­den­den Gesell­schaft immens wich­tig “, kon­sta­tiert Rai­ner Ludwig.

Neu­er Aus­sichts­turm auf dem Pressecker Knock – 250.000 Euro 

MdL Rai­ner Lud­wig: „Für das LEA­DER-Pro­jekt „Natur.Erlebnis-WÄLDLA“ flie­ßen 250.000 Euro aus der Frak­ti­ons­in­itia­ti­ve in die Errich­tung eines neu­en Aus­sichts­turms auf dem Pressecker Knock. Der finan­zi­el­le Eigen­an­teil v.a. des Mark­tes Presseck kann mit der gene­rier­ten För­der­sum­me erheb­lich gesenkt werden.“

Der Turm befin­det sich auf dem 690 Meter hohen Knock am öst­li­chen Orts­rand von Presseck und inte­griert sich bestens in die loka­le Natur­land­schaft. Durch sei­ne ein­ma­li­ge, cha­rak­te­ri­sti­sche Form, die einen Tan­nen­zap­fen sym­bo­li­siert, stellt der Turm eine Ver­bin­dung zwi­schen von Men­schen gemach­ten Bau­wer­ken und der Natur dar. Das Bau­werk wird über eine Außen­trep­pe begeh­bar sein, groß­zü­gi­ge Pode­sten zwi­schen den Ästen unter­halb der Baum­wip­fel laden zum Pau­sie­ren ein. Hier kann jeder die Natur aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve wahr­neh­men und noch inten­si­ver erle­ben. Der Turm als modu­la­re Hybrid­kon­struk­ti­on unter Ein­satz von Stahl und Holz erscheint als inno­va­ti­ve Berei­che­rung. Sei­ne Nach­hal­tig­keit erreicht das Bau­werk durch den hohen Grad der Vor­fer­ti­gung und sei­ne modu­la­re Bauweise.

MdL Rai­ner Lud­wig: „Auch für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen soll durch einen vir­tu­el­len Aus­blick eine Mög­lich­keit geschaf­fen wer­den, die­se authen­tisch zu erle­ben. Eine Kame­ra, die auf dem Turm instal­liert ist, ermög­licht einen Blick in die Wei­ten des Fran­ken­wal­des, der auf einem Moni­tor in Echt­zeit über­tra­gen wird. So wird der Aus­blick der obe­ren Platt­form auch ohne müh­sa­men Trep­pen­gang erleb­bar gemacht. Dies ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Bar­rie­re­frei­heit. Mit sei­ner boden­stän­di­gen Erschei­nung und sei­nem hohen Wie­der­erken­nungs­wert stellt das Bau­werk ein Wahr­zei­chen dar, mit dem man sich als Ein­hei­mi­scher im Fran­ken­wald iden­ti­fi­zie­ren kann. Eine wert­vol­le Auf­wer­tung für die Gemein­de Presseck und die gesam­te Tou­ris­mus-Regi­on Oberfranken!“

Neu­es Bür­ger- und Pil­ger­zen­trums, Mari­en­wei­her – 150.000 Euro

„MdL Lud­wig erklärt, er habe sich auf Bit­te des Markt­leug­aster Bür­ger­mei­sters Franz Uome auch für die­ses geplan­te Leucht­turm­pro­jekt erfolg­reich eingesetzt.
Das orts­bild­prä­gen­de Ein­zel­denk­mal befin­det sich genau gegen­über der Wall­fahrts­ba­si­li­ka Mariä Heim­su­chung im histo­ri­schen Kern des Wall­fahrts­orts. Der zwei­ge­schos­si­ge Walm­dach­bau aus dem 18. Jahr­hun­dert wur­de durch die Denk­mal­schutz­be­hör­de als erhal­tens- und schüt­zens­wert ein­ge­stuft. Das dar­in vor­ge­se­he­ne Bür­ger- und Pil­ger­zen­trum besteht künf­tig aus dem histo­ri­schen Alt­bau, dem Neu­bau mit dem Ver­an­stal­tungs­be­reich, dem Gewöl­be­kel­ler, der für eine Nut­zung begeh­bar sein soll, und Außen­ver­an­stal­tungs­flä­chen. Der histo­ri­sche Mit­tel­flur im Erd­ge­schoss wird wie­der her­ge­stellt. Ein gro­ßer offe­ner Raum wird künf­tig als Bür­ger- und Pil­ger­treff die­nen. Die übri­gen Flä­chen wer­den als Pil­ger­bü­ro, Lager, Tech­nik­raum, Erschlie­ßungs- und Sani­tär­be­reich genutzt. Zum Gewöl­be­kel­ler besteht ein Durch­bruch. Im Ober­ge­schoss wer­den die Pil­ger­zim­mer und even­tu­ell ein Archiv ein­ge­rich­tet. Fer­tig­stel­lung ist für 2024 vor­ge­se­hen. „Mari­en­wei­her und die Basi­li­ka haben bereits im ver­gan­ge­nen Jahr dank mei­ner Initia­ti­ve finan­zi­el­le Unter­stüt­zung durch die Regie­rungs­ko­ali­ti­on erhal­ten. Um die Attrak­ti­vi­tät des Wall­fahrts-Ortes noch wei­ter zu stei­gern, ent­steht das Bür­ger- und Pil­ger­zen­trum im direk­ten Umfeld der Basi­li­ka, wel­ches eben­falls eine Finanz-Sprit­ze bekommt“, zeigt sich Rai­ner Lud­wig über den posi­ti­ven Beschluss erfreut.

Ertüch­ti­gung des Lang­hei­mer Amts­hofs, Kulm­bach – 75.000 Euro 

Das histo­ri­sche Gebäu­de im Her­zen der histo­ri­schen Alt­stadt Kulm­bachs ist ein ehe­ma­li­ger Klo­ster­hof der Zister­zi­en­ser, der heu­te For­schungs- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen beher­bergt und das Stadt­bild von Kulm­bach maß­geb­lich mit­be­stimmt. Die Aus­stat­tung mit funk­ti­ons­fä­hi­gem Inter­net ist der­zeit nur bedingt und über­wie­gend im tech­nisch sehr ver­al­te­ten Zustand gege­ben. MdL Rai­ner Lud­wig: „För­der­ge­gen­stand soll daher die bau­li­che tech­ni­sche Ertüch­ti­gung für WLAN und LAN sein, damit die bei­den Mie­ter – die PTA-Schu­le und die Aka­de­mie für neue Medi­en – ent­spre­chend aktu­el­ler Anfor­de­run­gen auf dem neue­sten Stand der Tech­nik Unter­richt und Schu­lun­gen abhal­ten kön­nen. Ein wert­vol­ler Bei­trag um den Fort­be­stand zwei­er für Kulm­bach und die gesam­te ober­frän­ki­sche Regi­on wich­ti­ger Ein­rich­tun­gen hin­sicht­lich ihrer digi­ta­len Aus­stat­tung zu sichern.

Land­kreis Kulmbach/​Naturpark Fran­ken­wald e.V.: Schaf­fung eines Natur­park­zen­trums – 100.000 Euro

Das Grund­stück mit Gebäu­de in Fels (Markt Presseck, Land­kreis­gren­ze Kulmbach/​Kronach/​Hof) wur­de im Som­mer 2021 von einer durch den Staats­schutz beob­ach­te­ten Per­son erwor­ben. Die­se war als einer der füh­ren­den Köp­fe der rech­ten Sze­ne in Deutsch­land iden­ti­fi­ziert. Unter Feder­füh­rung von FW-Land­rat Klaus Peter Söll­ner gelang es, die­se Per­son zum Ver­kauf des Grund­stücks mit Gebäu­den an den Natur­park zu bewe­gen. Der Natur­park Fran­ken­wald e.V. ist nun seit Ende August 2021 im Grund­buch als Eigen­tü­mer des Grund­stücks ein­ge­tra­gen. In die­ser Ange­le­gen­heit gab es par­al­lel zum Grund­er­werb zahl­rei­che Gesprä­che mit FW-Staats­mi­ni­ster Thor­sten Glau­ber. MdL Rai­ner Lud­wig: „Nun geht es dar­um, das reprä­sen­ta­ti­ve und an land­schaft­lich expo­nier­ter Posi­ti­on über dem Tal der Wil­den Rodach gele­ge­ne Gebäu­de für die neue Nut­zung zu bepla­nen. Schwer­punkt soll dabei die Schaf­fung eines Natur­park­zen­trums sein. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­de Flä­che in dem schloss­ar­ti­gen Gebäu­de bie­tet sehr gute Mög­lich­kei­ten für die wei­te­re Ent­wick­lung. Ich sehe die­ses Pro­jekt mit Strahl­kraft für ganz Oberfranken.

Zudem wer­den noch wei­te­re 400.000 Euro dem zukunfts­wei­sen­den Future-Ener­gy-Lab in Wun­sie­del zur Ver­fü­gung gestellt, ein Netz­werk für inno­va­ti­ve Lösun­gen im Ener­gie­be­reich. Kon­kret flie­ßen die Gel­der in das Pro­jekt „Nut­zung von Ener­gie­an­la­gen vor Ort als Real­la­bor für Forschungsvorhaben“.

MdL Rai­ner Lud­wig und ener­gie­po­li­ti­scher Spre­cher der FW-Land­tags­frak­ti­on: „In die­sem Fall begrü­ße und unter­stüt­ze aus­drück­lich den Antrag unse­res Koali­ti­ons­part­ners: „Die­ses Zukunfts­pro­jekt in der Fich­tel­ge­birgs­stadt soll baye­ri­sche Kom­mu­nen bei ihren Bemü­hun­gen um die Dekar­bo­ni­sie­rung der Ener­gie­ver­sor­gung hel­fen. Die Stadt genießt mit dem „Wun­sied­ler Weg“ – ein fach­lich spe­zi­fi­sches Kon­glo­me­rat im Bereich Pel­lets-Pro­duk­ti­on, Ener­gie­rück­ge­win­nung, Nah­wär­me­netz, Was­ser­stoff­pro­duk­ti­on, Bat­te­rie­spei­cher und intel­li­gen­te Net­ze – unter Fach­leu­ten und Exper­ten bereits inter­na­tio­na­len Ruf als Hot­spot zur Erkennt­nis-Gewin­nung der Ener­gie­quel­len von morgen!“