Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 09.02.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

25-Jäh­ri­ge miss­ach­tet Rot­licht und ver­ur­sacht Verkehrsunfall

COBURG. Zwei leicht ver­letz­te Fahr­zeug­insas­sen und min­de­stens 15.000 Euro Sach­scha­den sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Diens­tag­vor­mit­tag im Cobur­ger Stadtgebiet.

Eine 25-Jäh­ri­ge, die die Roda­cher Stra­ße in stadt­aus­wär­ti­ger Rich­tung befuhr, miss­ach­te­te an der Kreu­zung zur Fried­rich-Rück­ert-Stra­ße das für ihre Fahrt­rich­tung gel­ten­de Rot­licht der Licht­zei­chen­an­la­ge. Im Kreu­zungs­be­reich stieß die VW-Fah­re­rin mit dem Ford eines 85-jäh­ri­gen Cobur­gers zusam­men, der bei Grün­licht aus der Fried­rich-Rück­ert-Stra­ße in den Kreu­zungs­be­reich ein­fuhr. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin ver­such­te zwar noch dem vor­fahrts­be­rech­tig­ten Fahr­zeug aus­zu­wei­chen, aber ein Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge war den­noch unver­meid­lich. Durch den Auf­prall erlit­ten die bei­den Fahr­zeug­insas­sen des Ford leich­te­re Ver­let­zun­gen und wur­den vor­sorg­lich vom Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum gebracht. Die bei­den Unfall­fahr­zeu­ge waren der­art schwer beschä­digt, dass sie von einem Abschlepp­dienst gebor­gen wer­den muss­ten. Den Sach­scha­den am Fahr­zeug der Unfall­ver­ur­sa­che­rin schät­zen die Beam­ten auf 5.000 Euro. Am Fahr­zeug des Unfall­geg­ners wird der Scha­den auf 10.000 Euro geschätzt.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen die 25-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­che­rin wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung und Ver­stö­ßen nach der Straßenverkehrsordnung.

Zim­mer­kol­le­ge schnarcht – 35-Jäh­ri­ger ver­bringt Nacht im Auto

WEI­TRAMS­DORF, WEI­DACH, LKR. COBURG. Der lau­fen­de Motor eines Audi sorg­te in der Nacht zum Mitt­woch für einen Ein­satz der Cobur­ger Poli­zei im Wei­trams­dor­fer Gemein­de­teil Weidach.

An der von Anwoh­nern mit­ge­teil­ten Ört­lich­keit tra­fen Cobur­ger Poli­zi­sten einen 35-Jäh­ri­gen an, der die Nacht bei lau­fen­dem Motor im Auto ver­brach­te. Grund hier­für war der Zim­mer­kol­le­ge des 35-Jäh­ri­gen im gemein­sa­men Zim­mer in einer Pen­si­on. Die­ser schnarch­te der­art laut, dass der Mann nicht mehr schla­fen konn­te und den Rest der Nacht in sei­nem Fahr­zeug ver­brach­te. Der 35-Jäh­ri­ge woll­te am näch­sten Mor­gen mit dem Fahr­zeug, nach einer kur­zen Nacht, zu sei­ner Arbeits­stel­le fah­ren. Da die­ser aller­dings nach Alko­hol roch, führ­ten die Beam­ten einen Alko­test durch. Die­ser zeig­te einen Wert von 1,76 Pro­mil­le an. Da der Audi-Fah­rer bis zum Mor­gen bei dem hohen Pro­mil­le­wert sei­ne Fahr­taug­lich­keit nicht wie­der­erlangt hät­te, unter­ban­den die Beam­ten eine mög­li­che Fahrt und stell­ten den Zünd­schlüs­sel sicher.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Fal­scher Spen­den­samm­ler unterwegs

KULM­BACH. Ein betrü­ge­ri­scher Spen­den­samm­ler war am Diens­tag in Kulm­bach unter­wegs. Die Iden­ti­tät des Man­nes ist inzwi­schen geklärt, die Poli­zei Kulm­bach bit­tet um wei­te­re Zeugenhinweise.

Am Diens­tag, gegen 12:20 Uhr, teil­ten die Ange­stell­ten eines Ein­kaufs­mark­tes in der Lich­ten­fel­ser Stra­ße der Poli­zei Kulm­bach mit, dass ein Betrü­ger im Laden unter­wegs sei. Der jun­ge Mann, der eine auf­fäl­li­ge wei­ße Jacke trug, hat­te sich als Ange­stell­ter aus­ge­ge­ben und mit einer angeb­li­chen Spen­den­li­ste auf einem Klemm­brett von meh­re­ren Kun­den Geld erbe­ten. Noch vor Ein­tref­fen des Strei­fen­wa­gens ent­fern­te sich der angeb­li­che Spen­den­samm­ler und stieg in einen schwar­zen Audi mit bul­ga­ri­scher Zulas­sung. Im Rah­men der Fahn­dungs­maß­nah­men konn­ten Poli­zi­sten den Wagen schließ­lich anhal­ten und die Per­so­na­li­en des Ver­däch­ti­gen fest­stel­len. Er muss sich nun wegen des Ver­dachts des Betru­ges straf­recht­lich verantworten.

Die Poli­zei Kulm­bach bit­tet Zeu­gen, die auf die Masche des „Spen­den­samm­lers“ her­ein­ge­fal­len sind, sich unter der Tel.-Nr. 09221/609–0 zu melden.