Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 04. Febru­ar 2022

10 Jah­re Fran­ken-Onlei­he: Vom Sofa aus die Erlan­ger Stadt­bi­blio­thek besuchen

Die Fran­ken-Onlei­he fei­ert in die­sen Tagen ihren zehn­ten Geburts­tag. Sie star­te­te im Febru­ar 2012 und wird aktu­ell von 22 frän­ki­schen Biblio­the­ken betrie­ben. Aus der Regi­on neh­men neben Erlan­gen auch Forch­heim, Her­zo­gen­au­rach und Bam­berg teil. Das Ange­bot ist viel­fäl­tig: E‑Books, digi­ta­le Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten, Hör­bü­cher und seit kur­zem auch Online-Lern­kur­se. Biblio­theks­nut­zer laden die­se digi­ta­len Medi­en über die Inter­net­sei­te www​.fran​ken​.onlei​he​.de oder per Onlei­he-App für einen begrenz­ten Zeit­raum auf ihren PC, E‑Book-Rea­der, ihr Smart­pho­ne oder Tablet.

In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren ist das Medi­en­an­ge­bot von 5.000 auf 50.000 Titel ange­wach­sen. Der Zuspruch ist hoch: Allein in Erlan­gen sind es über 4.000 Lese­rin­nen und Leser, die vom hei­mi­schen Sofa aus die Fran­ken-Onlei­he besu­chen, dar­un­ter auch vie­le älte­re und wenig mobi­le Men­schen. Doch nicht immer kön­nen sie auf das Wunsch­buch zugrei­fen. Was vie­le nicht wis­sen: Anders als bei gedruck­ten Büchern, dür­fen Biblio­the­ken E‑Books nicht ein­fach kau­fen und nach Belie­ben ver­lei­hen. Aktu­ell ent­schei­den die Ver­la­ge, ob und zu wel­chen Kon­di­tio­nen Biblio­the­ken E‑Books erwer­ben kön­nen. Neue Titel kom­men oft erst vie­le Mona­te nach der Ver­öf­fent­li­chung in die Onlei­he. Dazu müs­sen Biblio­the­ken oft einen erhöh­ten Preis zah­len und dür­fen ein E‑Book nur für eine begrenz­te Zeit ausleihen.

Damit sich die Situa­ti­on ver­bes­sert, set­zen sich Biblio­the­ken für eine Gleich­be­hand­lung von Büchern und E‑Books ein: „Wir möch­ten unse­ren Infor­ma­ti­ons­auf­trag auch in der digi­ta­len Welt erfül­len und unse­ren Lese­rin­nen und Lesern aktu­ell dis­ku­tier­te Wer­ke auch als E‑Book anbie­ten.“, sagt Biblio­theks­lei­ter Adri­an La Sal­via. Wer die Onlei­he ken­nen­ler­nen möch­te, kann sich auf hil​fe​.onlei​he​.de aus­führ­lich infor­mie­ren. „Natür­lich kann man auch in der Biblio­thek fra­gen. Wir hel­fen gern wei­ter und zei­gen, wie die Onlei­he geht.“, ergänzt die Onlei­he-Ver­ant­wort­li­che Mar­le­ne Neu­mann. Und wer erst mal testen möch­te, ob ihm das Lesen von E‑Books über­haupt zusagt, kann in der Biblio­thek auch E‑Book-Rea­der aus­lei­hen. (Kon­takt: Mar­le­ne Neu­mann, Tel: 09131/861528, Mail: marlene.​neumann@​stadt.​erlangen.​de)

Sport­aus­schuss infor­miert über Pro­jekt Seniorengesundheit

Zu sei­ner ersten Sit­zung in die­sem Kalen­der­jahr kommt der Sport­aus­schuss samt Sport­bei­rat am Diens­tag, 8. Febru­ar, in der Hein­rich-Lades-Hal­le zusam­men. Die öffent­li­che Sit­zung beginnt um 17:00 Uhr. Auf der Tages­ord­nung ste­hen der aktu­el­le Sach­stand zum Pro­jekt Senio­ren­ge­sund­heit, das Sicher­heits­kon­zept im Bereich Nah­erho­lungs­ge­biet Dech­sen­dor­fer Wei­her sowie eine LED-Licht­an­la­ge am Hart­platz Ten­nen­lo­he und ande­res mehr.

Im Sit­zungs­raum gilt grund­sätz­lich die Pflicht zum Tra­gen einer FFP2-Mas­ke, auch am eige­nen Sitz­platz. Der Zutritt zu den Sit­zun­gen wird nur unter Vor­la­ge eines ent­spre­chen­den 3G+-Nachweises (geimpft, gene­sen oder aktu­ell mit PCR-Test gete­stet) gewährt. Der Nach­weis muss beim Ein­lass gezeigt wer­den. Die Anzahl der Besu­che­rin­nen und Besu­cher ist auf­grund der ein­zu­hal­ten­den Abstands­flä­chen im Sit­zungs­raum begrenzt.

Die Sit­zungs­un­ter­la­gen kön­nen auch unter www​.rats​in​fo​.erlan​gen​.de abge­ru­fen werden.

Orts­bei­rat Elters­dorf tagt online

Anträ­ge zum Kli­ma­bud­get, ein Antrag zum Vor­schlag für einen Stra­ßen­na­men für die Erschlie­ßungs­stra­ße Nah­ver­so­ger sowie zum Rad­we­ge­aus­bau Brücke über die A3 sind nur eini­ge der The­men, mit denen sich der Orts­bei­rat Elters­dorf in sei­ner näch­sten Sit­zung beschäf­tigt. Das Tref­fen fin­det am Diens­tag, 8. Febru­ar, um 19:30 Uhr online statt.

Wer teil­neh­men möch­te, kann sich per Mail (stephan.​behringer@​stadt.​erlangen.​de) an das Bür­ger­mei­ster- und Pres­se­amt der Stadt wen­den. Die Zugangs­da­ten wer­den dann zur Ver­fü­gung gestellt.

Die Sit­zungs­un­ter­la­gen kön­nen auch unter www​.rats​in​fo​.erlan​gen​.de abge­ru­fen werden.

Park­schein­au­to­mat mit Girocard-Bezahlfunktion

Im Zuge der anste­hen­den Erneue­run­gen von Park­schein­au­to­ma­ten im Stadt­ge­biet wur­de ein Auto­mat jetzt mit einer Giro­card-Bezahl­funk­ti­on aus­ge­stat­tet. Die bar­geld­lo­se Bezahl­funk­ti­on steht seit weni­gen Tagen beim Auto­mat P32 am Groß­park­platz (Feld 4 a, gegen­über Park­haus) zur Ver­fü­gung. Das teil­te das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt mit.

Für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­fällt damit das auf­wen­di­ge Sam­meln von Münz­geld für die Auto­ma­ten. Ins­be­son­de­re für Per­so­nen, die Monats­tickets bezie­hen, geht dadurch ein häu­fig vor­ge­tra­ge­ner Wunsch in Erfül­lung. Der Betrieb des ersten Auto­ma­ten die­ser Art wird durch die Ver­wal­tung beglei­tet und aus­ge­wer­tet. Bei guten Erfah­run­gen kön­nen bei Bedarf wei­te­re neue Auto­ma­ten mit die­ser Funk­ti­on beschafft wer­den. Auf­grund der hohen Zusatz­ko­sten ist dies aller­dings nicht für jeden Park­schein­au­to­ma­ten im Stadt­ge­biet wirt­schaft­lich darstellbar.

Gala zum chi­ne­si­schen Neu­jahr: Duo Pertar meets Kai­ser Quartett

Bei einer Gala zum chi­ne­si­schen Neu­jahr im Redou­ten­saal am Mitt­woch, 9. Febru­ar, um 19:00 Uhr tritt das Duo Pertar auf. Lin Chens Ver­traut­heit mit ori­en­ta­li­schen Instru­men­ten sowie Yang­qin-Hack­brett, chi­ne­si­scher Trom­mel, Log­d­rum, Klang­scha­le Gongs und west­li­chem Bal­lett lässt den Rhyth­mus von Ost und West in ihrem Kör­per auf natür­li­che Wei­se ver­schmel­zen. Sie hat bereits unter ande­rem mit einem der bekann­te­sten zeit­ge­nös­si­schen chi­ne­si­schen Kom­po­ni­sten und Diri­gen­ten Tan Dun gear­bei­tet. Zwei­ter Teil des Duos ist der Gitar­rist und Film­mu­sik­kom­po­nist Kri­sti­an Sie­vers. Die Strei­cher des Kai­ser Quar­tetts sind Adam Zolyn­ski, Jan­sen Fol­kers, Ing­mar Süber­krüb und Mar­tin Bentz. Auch sie lie­ben gen­re- und grenz­über­grei­fen­des Musizieren.

Für eine fest­li­che Stim­mung sorgt zudem eine Tom­bo­la mit tol­len Prei­sen von Kai­Yu­an, Turan­dot und dem Kon­fu­zi­us-Insti­tut. Das Kon­zert fin­det mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von Sie­mens statt.

Online-Vor­ver­kauf und Infor­ma­tio­nen zum Hygie­nekon­zept gibt es im Internet
unter: https://e‑werk.reservix.de/p/reservix/event/1640557.