Land­rats­amt Bam­berg bie­tet Digi­ta­len Quarantäne-Rechner

Symbolbild Corona Mundschutz

Soft­ware, made in Bam­berg, gibt indi­vi­du­el­len Auf­schluss für die Men­schen, die sich mit Coro­na infi­ziert haben

Wann endet mei­ne Qua­ran­tä­ne? Die­se zen­tra­le Fra­ge beschäf­tigt der­zeit die mehr als 4.000 Men­schen in Stadt und Land­kreis Bam­berg, die mit Coro­na infi­ziert sind. Täg­lich kom­men aktu­ell meh­re­re hun­dert Betrof­fe­ne dazu. Die Ant­wort auf die­se drän­gen­de Fra­ge hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, z. B. vom Impf­sta­tus, vom Beginn der Sym­pto­me, von den aktu­el­len Vor­ga­ben des Robert-Koch-Institutes,…

Beant­wor­tet haben auch die­se Fra­ge bis­her die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Con­ta­ct-Tra­cing-Teams (CTT) und der Qua­ran­tä­ne-Hot­line des Fach­be­rei­ches Gesund­heits­we­sens beim Land­rats­amt Bam­berg: tele­fo­nisch, schrift­lich, wäh­rend der Dienst­zei­ten, auch am Wochen­en­de. Ab sofort erhält das Team Unter­stüt­zung von einem Hel­fer, der rund um die Uhr sie­ben Tage die Woche ansprech­bar ist: Der Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen und die Gesund­heits­re­gi­onPLUS haben einen digi­ta­len Qua­ran­tä­ne-Rech­ner ent­wickelt, der unter www​.coro​na​-bam​berg​.de ab sofort im Hand­um­dre­hen die Ant­wort auf die für vie­le Infi­zier­ten wich­tig­ste Fra­ge gibt.

Screenshot des Corona-Rechners auf www.corona-bamberg.de (Quelle: GesundheitsregionPLUS)

Screen­shot des Coro­na-Rech­ners auf www​.coro​na​-bam​berg​.de (Quel­le: GesundheitsregionPLUS)

Die Betrof­fe­nen erhal­ten seit Don­ners­tag per Post nicht nur die all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen zur Infek­ti­on, son­dern auch einen indi­vi­du­el­len Code, mit dem sie sich in den Qua­ran­tä­ne-Rech­ner auf www​.coro​na​-bam​berg​.de ein­wäh­len kön­nen. Dort geben sie die Infor­ma­tio­nen zu ihrem per­sön­li­chen Impf­sta­tus und Sym­ptom­be­ginn etc. ein und erhal­ten dann die Ant­wort, wann die Qua­ran­tä­ne mit oder ohne die Mög­lich­keit einer frü­he­ren Frei­testung endet.

„Der Ver­wal­tung haf­tet oft das Image an, wenig fort­schritt­lich zu sein. Der Qua­ran­tä­ne-Rech­ner ist ein Beleg dafür, dass die­ses Vor­ur­teil über­holt ist. Hier haben unse­re Mit­ar­bei­ter nach einer digi­ta­len Lösung gesucht, ein drin­gen­des Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis unse­rer Bevöl­ke­rung bei immer wei­ter stei­gen­den Fall­zah­len noch bes­ser bedie­nen zu kön­nen. Und das bei der rie­si­gen Bela­stung der Pan­de­mie. Das ver­dient hohe Aner­ken­nung“, so Land­rat Johann Kalb.

Dr. Susan­ne Paul­mann, Lei­te­rin des Fach­be­rei­ches Gesund­heits­we­sen beim Land­rats­amt Bam­berg sieht neben der schnel­le­ren Infor­ma­ti­on für die Betrof­fe­nen auch einen Vor­teil für die Behör­de: „Die Daten, die die infi­zier­ten Per­so­nen ein­ge­ben – Impf­sta­tus oder Sym­pto­me zum Bei­spiel – wer­den elek­tro­nisch an uns über­mit­telt und durch den indi­vi­du­el­len Code direkt dem jewei­li­gen Fall zugeordnet.“

„Als abseh­bar war, dass die Omi­kron-Wel­le die sehr hohen Fall­zah­len des Novem­bers wahr­schein­lich noch über­tref­fen wird, haben wir mit der Ent­wick­lung begon­nen. Eine Her­aus­for­de­rung dabei war ‑und ist‑, dass sich die recht­li­chen Rege­lun­gen oft sehr kurz­fri­stig ändern. Daher wer­den wir unse­ren online-Rech­ner stän­dig auf dem neu­sten Stand hal­ten müs­sen.“ so Dr. Mar­tin Diruf, Geschäfts­stel­len­lei­ter der Gesund­heits­re­gi­onPLUS Bamberg.

2 Antworten

  1. Heidi Schwarz sagt:

    Ich brau­che eine Beschei­ni­gung für den Arbeit­ge­ber! Ich bit­te um Zusendung!

  2. Redaktion sagt:

    Lie­be Frau Schwarz, da müs­sen Sie sich an das Gesund­heits­amt wen­den und nicht an die Zeitung …