Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 03.02.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Angriff mit Messer

Am Mitt­woch­mor­gen gegen 7 Uhr kam es in einem Mehr­par­tei­en­haus im Schwal­ben­weg zu einem grö­ße­ren Polizeieinsatz.

Vor­aus­ge­gend war ein Not­ruf über einen Mes­ser­an­griff im Anwe­sen. Meh­re­re Poli­zei­strei­fen wur­den in der Sache alar­miert. Eine 35-Jäh­ri­ge Frau griff im Ver­lauf einer Strei­tig­keit zu einem Küchen­mes­ser. Die Frau ver­setz­te ihrem 38-Jäh­ri­gen Kon­tra­hen­ten mit einer Wisch­be­we­gung einen Schnitt in die Hand. Der Mann wur­de zum Glück nur leicht ver­letzt. Er erlitt eine ober­fläch­li­che Wun­de am Hand­rücken. Mit Ein­tref­fen der Poli­zei beru­hig­te sich der Streit. Die Angrei­fe­rin hat­te das Mes­ser bereits abgelegt.

Zwi­schen Täte­rin und Opfer besteht eine Bekannt­schaft. Die Frau stand erheb­lich unter Alko­hol­ein­fluss. Ein Test beschei­nig­te einen Wert von über 3 Promille.

Gegen die 35-Jäh­ri­ge wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Fehl­an­zei­ge

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis unterwegs

Her­zo­gen­au­rach. Im Rah­men einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le wur­de der Fah­rer eines VW Polos am Don­ners­tag in den frü­hen Mor­gen­stun­den ange­hal­ten. Der 38-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer zeig­te dabei sei­nen aus­län­di­schen Füh­rer­schein vor. Wei­te­re Ermitt­lun­gen erga­ben, dass sich der Fahr­zeug­füh­rer schon über ein Jahr in Deutsch­land auf­hält, aber wei­ter­hin mit sei­ner aus­län­di­schen Fahr­erlaub­nis unter­wegs war, ohne die­se in eine deut­sche umschrei­ben zu las­sen. Somit hat der Mann sein Auto ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis geführt, was nun eine Anzei­ge nach sich führt.

Jugend­li­che erlau­ben sich bösen „Streich“

Her­zo­gen­au­rach. In der Schütz­stra­ße ereig­ne­te sich am Mitt­woch­abend, gegen 19:40 Uhr, fol­gen­der Vor­fall: Meh­re­re Jugend­li­che drück­ten den Maschen­draht­zaun eines Anwe­sens her­un­ter, um so auf das Grund­stück, wel­ches an die­ser Sei­te an die Von-Weber-Stra­ße grenzt, zu gelan­gen. Dort nah­men die Unbe­kann­ten einen Stein aus dem Beet und war­fen ihn gegen ein Fen­ster des Hau­ses. Hier­durch platz­te ein Stück der Fen­ster­schei­be ab und weist nun einen Riss auf. Anschlie­ßend ent­fern­ten sich die Per­so­nen von der Tatört­lich­keit. Nach ersten Schät­zun­gen beläuft sich der ent­stan­de­ne Sach­scha­den auf rund 1.100 Euro.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach führt die Ermitt­lun­gen und bit­tet Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se, ins­be­son­de­re zu ver­däch­ti­gen Per­so­nen im jugend­li­chen Alter geben kön­nen, sich unter 09132/78090 zu melden.

Miss­glück­ter Fahrspurwechsel

Her­zo­gen­au­rach. Ein 66-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer beab­sich­tig­te am Mitt­woch­nach­mit­tag auf dem Hans-Ort-Ring von der lin­ken auf die rech­te Fahr­spur zu wech­seln. Hier­bei über­sah er den Ford einer 42-Jäh­ri­gen, der sich bereits auf der rech­ten Fahr­spur befand und kol­li­dier­te mit die­sem. Glück­li­cher­wei­se wur­de bei dem Unfall nie­mand ver­letzt, es ent­stand ledig­lich Sach­scha­den an bei­den Fahrzeugen.

Zeu­gen­su­che nach Unfallflucht

Her­zo­gen­au­rach. Am Mitt­woch ereig­ne­te sich ein Ver­kehrs­un­fall, bei dem der Ver­ur­sa­cher der­zeit noch unbe­kannt ist. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Zwi­schen 12:00 Uhr und 12:40 wur­de auf dem Park­platz eines Out­lets am Olym­pia­ring ein grau­er VW Tigu­an ange­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher küm­mer­te sich nicht um den Scha­den und flüch­te­te. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den an Tür und Kot­flü­gel beläuft sich auf meh­re­re tau­send Euro.

Per­so­nen, die den Vor­fall mög­li­cher­wei­se beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach unter der Tele­fon­num­mer 09132/78090 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Höchstadt a.d.Aisch – wie­der­holt ohne Füh­rer­schein unterwegs

Am Mitt­woch­abend kon­trol­lier­ten Beam­te der Poli­zei Höchstadt einen 26-jäh­ri­gen Mann in einem Pkw der Mar­ke Renault. Als die Beam­ten ihn auf­for­der­ten sei­nen Füh­rer­schein aus­zu­hän­di­gen, konn­te die­ser ledig­lich ein Foto des Füh­rer­scheins auf sei­nem Smart­pho­ne vor­zei­gen. Nach­dem die Beam­ten folg­lich etwas genau­er nach­sa­hen, stell­ten die­se schließ­lich fest, dass der Mann bereits seit meh­re­ren Mona­ten kei­ne Fahr­erlaub­nis mehr besitzt. Die Wei­ter­fahrt wur­de schließ­lich unter­bun­den. Nach­dem er selbst nicht der Fahr­zeug­hal­ter war, bedarf es wei­te­rer Ermitt­lun­gen, ob die Fahr­zeug­hal­te­rin von der feh­len­den Fahr­erlaub­nis wuss­te. Den 26 jäh­ri­gen vor­be­la­ste­ten Mann erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen des Fah­rens ohne Fahrerlaubnis.