Bay­reuth Tigers bei den Löwen Frankfurt

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Star­ke Frank­fur­ter und ein noch stär­ke­res Power­play lässt Tigers kei­ne Chance

Mit der Unter­stüt­zung von den Nürn­berg Ice Tigers – Fabri­ziu Pilu, sowie Lukas Riba­rik stan­den im Kader – ging es in die Par­tie bei den Löwen Frankfurt.

Es ging gut los für die Tigers in der Main-Metro­po­le. Mit der ersten Mög­lich­keit – es waren kei­ne 100 Sekun­den gespielt – ging man in Füh­rung. Hoh­mann lenk­te die Schei­be, nach­dem Jär­veläi­nen von hin­ter dem Tor Pither ange­spiel­te wur­de – und die­ser den Schuss nahm – die­se über die Linie. Kei­ne hal­be Minu­te spä­ter kam Magi­not aus der Halb­di­stanz zum Schuss und nahm Maß, traf somit schnell zum Aus­gleich. Das gab den Frank­fur­tern Auf­trieb, was mehr­fach Chan­cen mit sich brach­te. Nach­dem man das Gestän­ge anvi­siert hat­te, ging es im Gegen­zug über Pither ins Drit­tel der Gast­ge­ber, der schnell den Abschluss suchte.

Den Abpral­ler, der dabei her­aus­kam, nutz­te Hoh­mann zur erneu­ten Füh­rung. Und wie kurz zuvor, kam Frank­furt sofort zurück. Nach einer schö­nen Kom­bi­na­ti­on, die Wruck in Posi­ti­on brach­te, der die Schei­be direkt nahm, war der Aus­gleich wie­der her­ge­stellt. Bin­dels hat­te in der Fol­ge freie Schuss­bahn aus halb­lin­ker Posi­ti­on, konn­te Hil­de­brand jedoch nicht über­win­den. Ein Über­zahl­spiel, als Moser die Bank drück­te, konn­ten die Tigers nicht nut­zen. Das mach­ten die Löwen bes­ser, als Pither auf die Straf­bank­muss­te. Breit­kreuz stand rich­tig und fälsch­te die Schei­be unhalt­bar für Her­den ab, der bereits kurz zuvor von Schwartz über­wun­den wur­de, als die­ser aus der Dre­hung abzog und genau den Win­kel traf.

Auch im zwei­ten Drit­tel bekam man aus Sicht der Tigers schnell die Mög­lich­keit, im Power­play even­tu­ell aufs Scoreboard zu kom­men, schaff­te dies jedoch mit zu wenig Druck in der geg­ne­ri­schen Zone nicht zu nut­zen. Im Anschluss waren es die Frank­fur­ter, die Fahrt auf­nah­men und Chan­cen im Minu­ten­takt kre­ierten. Als die Tigers mit einem Mann weni­ger unter­wegs waren, nutz­ten dies die Hes­sen wie­der schnell aus und kamen durch Stro­del, der aus kur­zer Distanz abzog zum Tor­er­folg. Wruck, der kurz vor Ende des Abschnitts zu viel Platz bekam und sich die Schei­be im Angriffs­drit­tel zurecht­le­gen konn­te, leg­te nach und mar­kier­te das 6:2.

Ohne Druck weg­zu­neh­men und mit vier bei­na­he aus­ge­gli­che­nen Rei­hen gin­gen die Gast­ge­ber auch im Schluss­ab­schnitt hohes Tem­po und brach­ten die Tigers, die in die­sem Abschnitt zwi­schen­zeit­lich selbst Chan­cen kre­ieren konn­ten, immer wie­der in Ver­le­gen­heit. Die weni­gen Mög­lich­kei­ten, wel­che die Tigers her­aus­spie­len konn­ten waren ent­we­der Beu­te von Hil­de­brand oder lan­de­ten, als Kret­sch­mann in der 48. Minu­te auf den Plan trat, am Pfo­sten. Dem an die­sem Abend bru­tal star­kem Power­play hat­te man jedoch wenig ent­ge­gen zu set­zen. So war es Faber, der nach 47 gespiel­ten Minu­ten einen Abpral­ler im Power­play ver­wer­ten konn­te und Ray­mond kurz vor der Schluss­si­re­ne, als Frank­furt nach Hin­aus­stel­lun­gen von Kret­sch­mann und Hoh­mann, den End­stand auf den Video­wür­fel schrei­ben konn­te. Am Ende und nach einem star­ken Auf­tritt der Gast­ge­ber ein ver­dien­ter Sieg für den Tabellendritten.

„Ich habe eini­ge Pha­sen gese­hen, wo wir mit guter Ener­gie gespielt haben aber uns fehlt noch die Kon­stanz in den Spie­len. Die näch­ste Auf­ga­be gegen Ravens­burg war­tet“, so das kur­ze Fazit von Coach Robin Far­kas nach der Partie.

Löwen Frank­furt vs. Bay­reuth Tigers 8:2 (4:2, 2:0, 2:0)

  • Frank­furt: Hil­de­brand, Kucis – Freis, Magi­not, Son­nen­burg, Ray­mond, Erk, Faber, Wirt – Brurns, Schwartz, Wen­zel, Miesz­kow­ski, Moser (2), Stro­del, Wruck, Vogt, Breit­kreuz, Pre­to, McMil­lan (2), Mitchell
  • Bay­reuth: Her­den, Stein­hau­er, Nico Zim­mer­mann – Poko­vic, Mei­sin­ger, Davis (2), Schug, Pilu (2), Caba­na – Hoh­mann (2), Kolozva­ry, Jär­veläi­nen (2), Riba­rik, Bin­dels, Tim Zim­mer­mann, Kret­sch­mann (4), Schu­ma­cher (2), Mei­er, Kunz, Pither (2)
  • Zuschau­er: Nein
  • Schieds­rich­ter: Brill, Scha­de­waldt – Kot­ny, Kyei-Nimako
  • Stra­fen: Frank­furt: 4 Bay­reuth: 16 PP: Frank­furt: 4/8 Bay­reuth: 0/2
  • Tor­fol­ge: 0:1 (2.) Hoh­mann (Pither, Jär­veläi­nen), 1:1 (3.) Magi­not (Burns, Breit­kreuz), 1:2 (9.) Hoh­mann (Pither, Jär­veläi­nen), 2:2 (9.) Wruck (Schwartz, Mit­chell), 3:2 (17.) Schwartz (Mit­chell, Wruck), 4:2 (19.) Breit­kreuz (Ray­mond, Wruck) PP1, 5:2 (29.) Stro­del (McMil­lan, Magi­not) PP1, 6:2 (37.) Wruck (Schwartz, Mit­chell), 7:2 (46.) Faber (Breit­kreuz) PP1, 8:2 (60.) Ray­mond (Wruck, Faber) PP2