Am Bezirks­kli­ni­kum Ober­main erleich­tern digi­ta­le Visi­ten­wa­gen den Klinikalltag

Digi­ta­le Helfer

Pflegefachkraft Katharina Gutseel (rechts), Standortleiterin Eva Gill (links) und Pflegedienstleiter Steffen Wehrle freuen sich über die gelungene Investition.

Pfle­ge­fach­kraft Katha­ri­na Gut­seel (rechts), Stand­ort­lei­te­rin Eva Gill (links) und Pfle­ge­dienst­lei­ter Stef­fen Wehr­le freu­en sich über die gelun­ge­ne Investition.

Ein Wagen, der als Visi­ten­be­glei­ter fast alles kann. Medi­zi­ni­sches Per­so­nal, das im zuwei­len recht stres­si­gen Kli­nik­all­tag Zeit spart, indem es auf aus­ge­feil­te Tech­nik zurück­greift. Und Pati­en­ten, denen Ärz­te direkt am Kran­ken­bett Groß­mo­ni­tor-Auf­nah­men zei­gen und somit Krank­heits­ver­läu­fe und Befun­de sehr anschau­lich erklä­ren kön­nen: Am Bezirks­kli­ni­kum Ober­main in Kut­zen­berg, dort wo alles drei zusam­men­kommt, über­zeu­gen die neu ange­schaff­ten, digi­ta­len Visi­ten­wa­gen alle, die mit ihnen zu tun haben.

Denn sie sind ergo­no­misch in der Ein­stel­lung, schnell und zuver­läs­sig in der Rech­ner­lei­stung, hand­lich im Gebrauch, über­sicht­lich durch den gro­ßen 24-Zoll-Moni­tor und trotz­dem leicht zu bewe­gen. Pfle­ge­kräf­te und Ärz­te zei­gen sich bereits in der Ein­füh­rungs­pha­se begei­stert, ist der Arbeits­all­tag durch die­se Anschaf­fung doch ein erheb­li­ches Stück leich­ter gewor­den. „Uns war es wich­tig, kei­ne hal­ben Sachen zu machen“, erklärt Stand­ort­lei­te­rin Eva Gill. „Des­halb haben wir auch an wich­ti­ge, ergo­no­mi­sche Details gedacht. So haben wir bei­spiels­wei­se in Dop­pel­rol­len inve­stiert, die den wen­di­gen Visi­ten­wa­gen sehr leicht fah­ren las­sen. Und die Moni­to­re sind in alle Rich­tun­gen ver­stell­bar.“ Die Wagen­kom­po­nen­ten erfül­len dabei höch­sten Hygie­ne­stan­dards. Der Moni­tor selbst ist mit einem 60 Grad-Blick­schutz aus­ge­stat­tet, so dass Pati­en­ten­da­ten nicht zufäl­lig von unbe­fug­ten Per­so­nen ein­ge­se­hen wer­den können.

Seit weni­gen Wochen haben die­se digi­ta­len Visi­ten­wa­gen auf den soma­ti­schen Sta­tio­nen im Haus 6 Ein­zug gehal­ten. Sie ergän­zen die Pfle­gel­ap­tops und machen das Arbei­ten deut­lich kom­for­ta­bler. Pfle­ge­fach­kraft Katha­ri­na Gut­seel, die vor zwei Jah­ren an der klinik­ei­ge­nen Schu­le ihre Aus­bil­dung erfolg­reich absol­viert hat, fin­det für die­se Neu­an­schaf­fung nur loben­de Wor­te. „Wir haben Zugriff auf fast alles. Rönt­gen­auf­nah­men, Labor­be­fun­de, Arzt­brie­fe, Fie­ber­kur­ve, Emails, Spei­se­pro­gramm und Unter­su­chungs­an­for­de­run­gen. Wei­te­re Modu­le im Kran­ken­haus­in­for­ma­ti­ons­sy­stem kom­men dem­nächst hin­zu. Die Pati­en­ten­do­ku­men­ta­ti­on lässt sich zeit­gleich zur Visi­te in das System ein­tra­gen. Das erleich­tert uns die Arbeit merklich.“

Im abschließ­ba­ren Stau­raum unter der Tasta­tur­ab­la­ge ist genü­gend Platz für Akten, Notiz­blöcke, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel und wei­te­re Uten­si­li­en. Die Akku­lauf­zeit von über vier Stun­den lässt den Mit­ar­bei­tern dar­über hin­aus genü­gend Zeit­re­ser­ven. „Schön ist, dass sich der schlan­ke Wagen trotz­dem leicht im Hand­ling zeigt und der dreh­ba­re Groß­mo­ni­tor sogar als Touch­screen nutz­bar ist. Die aus­führ­li­chen Tests vor einem Jahr haben sich gelohnt“, resü­miert Pfle­ge­dienst­lei­ter Stef­fen Wehr­le. „So konn­ten wir sicher­stel­len, dass die Akzep­tanz unse­res Per­so­nals beim Ein­satz die­ser neu­en Arbeits­mit­tel bereits in der Ein­füh­rungs­pha­se sehr hoch war. Auch weil der Visi­ten­wa­gen die Daten­ver­bin­dung zum klinik­ei­ge­nen Netz­werk kon­stant hält.“