Uni­ver­si­tät Bam­berg: Preis­ge­krön­ter Illu­stra­tor gewährt Ein­blicke in sei­ne Arbeit

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Von Bam­bi bis Dorn­rös­chen: Mar­kus Lefran­çois im Online-Ate­lier­ge­spräch mit der Uni­ver­si­tät Bamberg.

Wie wer­den Kin­der­bü­cher wie „Schnee­witt­chen“ oder „Bam­bi“ illu­striert? Schon die Namen erzeu­gen leb­haf­te Bil­der im Kopf ihrer Lese­rin­nen und Leser. Vie­le den­ken dabei an die berühm­ten Dis­ney-Film­klas­si­ker oder an die Illu­stra­tio­nen in den Mär­chen­bü­chern der eige­nen Kind­heit. Mär­chen sind oft recht bru­tal und kom­ple­xer als gedacht. Wie schafft es also ein moder­ner Illu­stra­tor, ganz eige­ne Bil­der für „Schnee­witt­chen“, „Aschen­put­tel“, „Dorn­rös­chen“ oder auch „Bam­bi“ zu fin­den – jen­seits bekann­ter Vor­la­gen und ganz ohne Kitsch oder Verharmlosung?

Der preis­ge­krön­te Illu­stra­tor Mar­kus Lefran­çois gibt dar­auf am 2. Febru­ar 2022, um 18.15 Uhr, in einem Online-Ate­lier­ge­spräch Ant­wort. Er hat für den Reclam-Ver­lag in auf­wen­di­gen Bil­der­bü­chern Grimms Mär­chen „Dorn­rös­chen“, „Hän­sel und Gre­tel“, „Aschen­put­tel“, „Schnee­witt­chen“ und „Die Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten“ gestal­tet und auch jüngst eine Neu­aus­ga­be von Felix Sal­tens Roman „Bam­bi“ illu­striert. Mar­kus Lefran­çois gelingt dabei eine ganz eige­ne, an Rea­lis­mus und Comic ori­en­tier­te Bebil­de­rung, ohne süß­li­chen Kitsch und trotz­dem mit kon­struk­ti­ver Inter­pre­ta­ti­on der Tex­te. Das wür­dig­te bei­spiels­wei­se die Deut­sche Aka­de­mie für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur e.V. mit dem Son­der­preis Mär­chen­bil­der­buch 2012 für Lefran­çois‘ Aschenputtel-Illustration.

Die Ver­an­stal­tung wird von Andrea Bartl, Pro­fes­so­rin für Neue­re deut­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft, im Rah­men der Rei­he „Illu­stra­tors in Resi­dence“ orga­ni­siert. Für eine Teil­nah­me sen­den Sie bit­te eine E‑Mail an barbara.​heger@​uni-​bamberg.​de – die Zugangs­da­ten wer­den Ihnen im Anschluss mitgeteilt.