Regie­rung von Ober­fran­ken: Frau­en-Power beim digi­ta­len Landfrauen-Forum

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Ihre gan­ze Erfah­rung brach­ten ober­frän­ki­sche Land­frau­en beim digi­ta­len Land­frau­en-Forum ein, das die Regie­rung von Ober­fran­ken auf Initia­ti­ve von Staats­mi­ni­ste­rin Michae­la Kani­ber gemein­sam mit den drei ober­frän­ki­schen Ämtern für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten (ÄELF) und der Staat­li­chen Füh­rungs­aka­de­mie für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten (FüAk) veranstaltete.

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bei der Begrüßung zum Landfrauen-Forum mit einigen Teilnehmerinnen und Moderatorinnen. © Regierung von Oberfranken

Regie­rungs­prä­si­den­tin Hei­drun Piwer­netz bei der Begrü­ßung zum Land­frau­en-Forum mit eini­gen Teil­neh­me­rin­nen und Mode­ra­to­rin­nen. © Regie­rung von Oberfranken

Regie­rungs­prä­si­den­tin Hei­drun Piwer­netz in ihrer Begrü­ßung: „Hoch­wer­ti­ge regio­nal erzeug­te Lebens­mit­tel, kon­ven­tio­nell oder öko­lo­gisch, haben höch­sten Stel­len­wert. Sie sind kli­ma­ge­recht und nach­hal­tig. Die Land­frau­en lei­sten in vie­ler­lei Hin­sicht, etwa als Direkt­ver­mark­te­rin­nen, in unse­rer Genuss­re­gi­on einen wesent­li­chen Bei­trag, die Land­wirt­schaft wie­der in die Mit­te der Gesell­schaft zu rücken.“ Piwer­netz betont die enor­me Bedeu­tung des Fami­li­en­zu­sam­men­halts für den unter­neh­me­ri­schen Erfolg auf den Bau­ern­hö­fen: „Sehr oft sind es die Frau­en, die den Fami­li­en­zu­sam­men­halt als tra­gen­de Kraft gewährleisten.“

Gemein­sam mit den Bera­te­rin­nen der ÄELF bear­bei­te­ten die Teil­neh­me­rin­nen aus ver­schie­de­nen Land­krei­sen Ober­fran­kens die The­men­be­rei­che Arbeits­zei­ten, Absi­che­rung im Alter, Außen­wahr­neh­mung der Land­wirt­schaft und lebens­wer­ter länd­li­cher Raum und nutz­ten die regio­na­le Platt­form, sich fach­lich aus­zu­tau­schen und Netz­wer­ke zu pflegen.

Vie­le Land­frau­en wün­schen sich eine ver­bes­ser­te Wahr­neh­mung der Land­wirt­schaft in der Gesell­schaft und durch die Medi­en. Die heu­ti­ge Land­wirt­schaft ist Teil der Lösung, modern und fort­schritt­lich. Die Land­frau­en stre­ben nach noch mehr Digi­ta­li­sie­rung und weni­ger Büro­kra­tie. Sie wol­len mehr Zeit für die eigent­li­che Arbeit auf dem Hof, aber auch für die Fami­lie. Als krea­ti­ve Idee wur­de z.B. ein land­wirt­schaft­li­cher Frei­wil­li­gen­dienst vor­ge­schla­gen, der sowohl die Kon­tak­te zur Gesell­schaft för­dern als auch Unter­stüt­zung für die Land­wir­tin­nen und Land­wir­te bie­ten könn­te. Gera­de auf dem Land haben zudem Mög­lich­kei­ten der Ent­la­stung für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge oder auch eine aus­rei­chen­de Fach­arzt­ver­sor­gung beson­de­re Bedeutung.

Das Land­frau­en-Forum fin­det nach und nach in allen Regie­rungs­be­zir­ken statt. Bei der zen­tra­len Abschluss­ver­an­stal­tung am 18. Mai wer­den die Ergeb­nis­se aus allen Regie­rungs­be­zir­ken in Mün­chen prä­sen­tiert und so die Grund­la­gen für wei­te­re Maß­nah­men geschaffen.