Bam­berg: „Freu­de am ehren­amt­li­chen Tun“ – Bea­te Klug bereits neun Jah­re für IHK-Gre­mi­um Bam­berg engagiert

Beate Klug / Foto: Privat
Beate Klug / Foto: Privat
Beate Klug / Foto: Privat

Bea­te Klug / Foto: Privat

Seit 2012 war Bea­te Klug, Geschäfts­füh­re­rin der Ire­ne Stei­ger GmbH & Co. KG aus Bam­berg für die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth aktiv. Für ins­ge­samt zwei Legis­la­tur­pe­ri­oden enga­gier­te sie sich ehren­amt­lich als Mit­glied des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, wäh­rend der zwei­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode sogar als Mit­glied des Gremiumsvorstands.

Das Enga­ge­ment für die IHK war für die Unter­neh­me­rin Ehren­sa­che. Klug: „Ich bin der Mei­nung, dass man sowohl sozi­al als auch wirt­schaft­lich ver­pflich­tet ist, der Gesell­schaft etwas zurück­zu­ge­ben, wenn man per­sön­lich dazu in der Lage ist.“ Aktiv am wirt­schaft­li­chen Gesche­hen in Ober­fran­ken mit­zu­wir­ken sei aus ihrer unter­neh­me­ri­schen Sicht für die Zukunft des gesam­ten Wirt­schafts­stand­or­tes wich­tig. Wäh­rend ihrer ehren­amt­li­chen Tätig­keit für das IHK-Gre­mi­um Bam­berg lag ihr daher auch beson­ders der Netz­werk­ge­dan­ke am Her­zen. „Für mich war es beson­ders wich­tig, bran­chen­über­grei­fend im stän­di­gen Aus­tausch zu sein, ins­be­son­de­re neue Unter­neh­men und Men­schen ken­nen­zu­ler­nen und über die Her­aus­for­de­run­gen des täg­li­chen Geschäfts­le­bens mit den IHK-Kol­le­gen zu spre­chen“, resü­miert Klug.

Bei der IHK-Wahl im Janu­ar 2022 kan­di­diert die Bam­ber­ger Unter­neh­me­rin nicht mehr. „Ich bin der Über­zeu­gung, dass es in der­ar­ti­gen Gre­mi­en Wech­sel bedarf, um neue Ideen und Impul­se ein­zu­brin­gen“, so Klug. Dies sei nötig, um Wan­del anzu­re­gen und so die Zukunft unse­rer Wirt­schafts­re­gi­on mit­zu­ge­stal­ten. An die künf­ti­gen Mit­glie­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, die in die­sem Janu­ar neu gewählt wer­den, appel­liert Klug, die Chan­ce zu nut­zen, sich für die Regi­on Ober­fran­ken aktiv ein­zu­set­zen. „Mit Freu­de am ehren­amt­li­chen Tun kann auch wei­ter­hin viel für die Regi­on bewegt wer­den“, so Klug.

Regio­na­le The­men im Fokus

In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren leg­te das IHK-Gre­mi­um Bam­berg einen beson­de­ren Schwer­punkt auf das The­ma „Fach­kräf­te­si­che­rung“. Dazu fand ein regel­mä­ßi­ger Aus­tausch zwi­schen den Mit­glie­dern des IHK-Gre­mi­ums und den Schul­lei­tern der wei­ter­füh­ren­den Schu­len in Stadt und Land­kreis Bam­berg statt. Auch mit der Hoch­schu­le pflegt das Gre­mi­um tra­di­tio­nell enge Kon­tak­te und ist bereits seit meh­re­ren Jah­ren Part­ner der Tan­dem­ver­an­stal­tun­gen zur bes­se­ren Ver­net­zung von Wis­sen­schaft und Wirt­schaft. Beson­ders am Her­zen lag dem Gre­mi­um Bam­berg zudem die Bam­ber­ger Innen­stadt, was mit einer Befra­gung des inner­städ­ti­schen Ein­zel­han­dels und der Gastro­no­mie unter­mau­ert wur­de. Auch trag­fä­hi­ge Kon­zep­te für die gewerb­li­che Ent­wick­lung in Bam­berg for­dert das Gre­mi­um mit Nachdruck.

Appell an die Wahlberechtigten

Zum Stich­tag 20.09.2021 waren in Stadt und Land­kreis Bam­berg rund 12.000 Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer wahl­be­rech­tigt. Son­ja Wei­gand, Vor­sit­zen­de des Wahl­vor­stands im IHK-Gre­mi­um Bam­berg wirbt um eine rege Betei­li­gung an der Wahl. „Ich bit­te alle unse­re Mit­glieds­un­ter­neh­men, von ihrem Wahl­recht Gebrauch zu machen. Denn: eine hohe Wahl­be­tei­li­gung stärkt das Ehren­amt der IHK und gibt der regio­na­len ‚Stim­me der Wirt­schaft‘ noch mehr Gewicht.“

Noch bis Ende Janu­ar haben die Wahl­be­rech­tig­ten Zeit, ihre Stim­me abzu­ge­ben. Letzt­mög­li­cher Ein­gang der Wahl­un­ter­la­gen ist der 27. Janu­ar 2022. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um die IHK-Wahl sowie zu den Kan­di­die­ren­den gibt es unter bay​reuth​.ihk​.de/​w​ahl

Stär­kung des Wirtschaftsstandorts

Die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ist eine von 79 Indu­strie- und Han­dels­kam­mern in Deutsch­land. Als Selbst­ver­wal­tung der ober­frän­ki­schen Wirt­schaft setzt sich die IHK gegen­über Poli­tik und Ver­wal­tung mit star­ker Stim­me für die Inter­es­sen der regio­na­len Wirt­schaft sowie die Stär­kung des Wirt­schafts­stand­orts Ober­fran­ken ein und nimmt aktiv Ein­fluss auf die Gestal­tung der Stand­ort– und Rahmenbedingungen.