Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 23.01.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Rauch­ent­wick­lung im Hochhaus

In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag wur­de über die Inte­grier­te Leit­stel­le eine Rauch­ent­wick­lung in einem Hoch­haus in der Dom­pfaff­stra­ße mit­ge­teilt. Die ein­tref­fen­den Poli­zei­be­am­ten konn­ten fest­stel­len, dass der Rauch aus einer Woh­nung im vier­ten Ober­ge­schoss kommt. Nach Öff­nung der Woh­nungs­tü­re konn­te ein 29-jäh­ri­ger Bewoh­ner aus der stark ver­rauch­ten Woh­nung gebracht wer­den, er wur­de vor­sorg­lich in ein Kli­ni­kum ver­bracht. Auf­grund der Rauch­ent­wick­lung muss­ten kurz­zei­tig meh­re­re Woh­nun­gen des Stock­wer­kes eva­ku­iert wer­den. Nach­dem das Stock­werk durch die Feu­er­wehr Erlan­gen gelüf­tet wur­de konn­ten alle Anwoh­ner in ihre Woh­nun­gen zurück­keh­ren. Als Ursa­che der Rauch­ent­wick­lung wur­de eine ange­brann­te Pfan­ne in der Küche des Man­nes fest­ge­stellt, es wur­de daher ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Bus­hal­te­stel­le beschä­digt – Poli­zei sucht Zeugen

Spar­dorf – Im Zeit­raum von Sams­tag, 22.01.2022 gegen 22.30 Uhr bis Sonn­tag, 23.01.2022 gegen 00.05 Uhr, hat ein bis­lang unbe­kann­ter Täter eine Schei­be der Bus­hal­te­stel­le am Bus­bahn­hof in Spar­dorf beschä­digt. Die Schei­be zer­brach hier­durch kom­plett. Ver­mut­lich wur­de die­se ein­ge­tre­ten. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 1000,- Euro. Die Poli­zei bit­tet nun um sach­dien­li­che Hin­wei­se. Wer hat im genann­ten Zeit­raum mög­li­cher­wei­se eine ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mung gemacht? Hin­wei­se hier­zu nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land unter 09131/760–514 entgegen.

Pkw ange­fah­ren und geflüch­tet – Ver­ur­sa­cher gesucht

Herolds­berg – Am Frei­tag­nach­mit­tag (21.01.2022) hat ein bis­lang unbe­kann­ter Fah­rer in der Lan­gen Gas­se einen Pkw tou­chiert. Der 21-jäh­ri­ge Hal­ter des beschä­dig­ten Fahr­zeugs teil­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land mit, dass er mit sei­nem Pkw aus einer Grund­stücks­aus­fahrt aus­par­ken woll­te. Zwi­schen 14:45 – 15:00 Uhr kam ein roter Pkw der Mar­ke Sko­da aus Rich­tung Obe­rer Markt und stieß beim Vor­bei­fah­ren mit dem Pkw des 21- jäh­ri­gen zusam­men. Der Unfall­be­tei­lig­te hielt noch auf Höhe des Frei­ba­des an, setz­te jedoch die Fahrt kur­ze Zeit spä­ter fort. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land sucht nun den flüch­ti­gen Fah­rer des roten Skodas.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Pin­kel­pau­se mit Folgen

Wachen­roth – Am spä­ten Sams­tag­nach­mit­tag befuhr ein jun­ges Pär­chen (20 & 24 Jah­re) die A3 in Rich­tung Regensburg.

Kurz vor der Rast­an­la­ge Stei­ger­wald-Süd bat die 20-Jäh­ri­ge ihren Freund, kur­zer­hand wegen einer Pin­kel­pau­se anzu­hal­ten. Der 24-Jäh­ri­ge Mann kam der Bit­te nach und fuhr von der Auto­bahn ab.

Im Tank­stel­len­be­reich fuh­ren sie jedoch direkt auf eine Strei­fen­be­sat­zung zu, wel­che auf die Bei­den auf­merk­sam wur­den. Bei der anschlie­ßen­den Ver­kehrs­kon­trol­le konn­ten Anzei­chen auf Dro­gen­kon­sum bei dem 24-Jäh­ri­gen Mann fest­ge­stellt wer­den. Im Gegen­wart sei­ner Freun­din stritt er vor­erst einen der­ar­ti­gen Kon­sum ab, ein durch­ge­führ­ter Urin­test brach­te jedoch die Wahr­heit ans Licht.

Nach­dem ihm das posi­ti­ve Test­ergeb­nis prä­sen­tiert wur­de, ent­schul­dig­te sich der Mann bei sei­ner Beglei­te­rin und schäm­te sich für sein Fehl­ver­hal­ten. Wie es sich her­aus­stell­te kon­su­mier­te der Mann im Vor­feld mit Freun­den einen Joint.

Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­bun­den, eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und ein Ord­nungs­wid­rig­keits­ver­fah­ren gegen den Mann eingeleitet.

Neben dem Ärger mit sei­ner Freun­din droht dem 24-Jäh­ri­gen auch ein Buß­geld in Höhe von 500 Euro in Ver­bin­dung mit einem 1‑monatigen Fahrverbot.

Ver­letz­tes Reh erlöst

Höchstadt a.d.Aisch – Am Sams­tag­nach­mit­tag wur­de ein ver­letz­tes Reh auf einer land­wirt­schaft­li­chen Flä­che durch eine Ver­kehrs­teil­neh­me­rin mit­ge­teilt. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten fan­den das schwer ver­letz­te neben dem Fahr­bahn­rand lie­gend auf und muss­ten es mit einem Schuss aus der Dienst­waf­fe von sei­nem Lei­den erlö­sen. Im Anschluss wur­de der zustän­di­ge Jagd­päch­ter in Kennt­nis gesetzt. Wie das Tier zu Scha­den kam ist bis­lang unbe­kannt- ein Ver­kehrs­un­fall ist jedoch wahr­schein­lich. Ein Unfall­be­tei­lig­ter hat sich bis­lang jedoch noch nicht der Poli­zei Höchstadt a.d. Aisch oder einem ande­ren Zustän­di­gen gemeldet.

Gemäß Arti­kel 56 des bay­ri­schen Jagd­ge­setz­tes haben Fahr­zeug­füh­rer jedoch die Pflicht, sich bei der Poli­zei oder dem zustän­di­gen Revier­in­ha­ber unver­züg­lich zu mel­den, wenn ein der­ar­ti­ges Wild bei einem Ver­kehrs­un­fall ver­letzt oder getö­tet wurde.