„Bit­te las­sen Sie sich imp­fen“ – gemein­sa­mer Auf­ruf von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, Poli­zei, Feu­er­weh­ren und THW

Gemein­sam das öffent­li­che Leben aufrechterhalten

In einem gemein­sa­men Appell rufen die baye­ri­schen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen (Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB), das Baye­ri­sche Rote Kreuz (BRK), die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe (JUH), der Mal­te­ser-Hilfs­dienst e.V. (MHD), die Baye­ri­sche Poli­zei, der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band Bay­ern und das Tech­ni­sche Hilfs­werk zur Coro­na-Schutz­imp­fung auf.

Das pro­gno­sti­zier­te Errei­chen der ende­mi­schen Lage gegen Ende die­ses Jah­res ist aus Sicht der Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen ein wich­ti­ges und hoff­nungs­stif­ten­des Signal. Die hohe Infek­tio­si­tät der der­zeit deut­lich domi­nie­ren­den Omi­kro­n­va­ri­an­te soll­te für jede*n Unentschlossene*n Anlass dazu sein, sich imp­fen zu las­sen – auch um das Gesund­heits­sy­stem zu scho­nen und das öffent­li­che Leben aufrechtzuerhalten.

„Imp­fun­gen haben sich als best­mög­li­cher Schutz gegen einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf bewährt“, so der Vor­sit­zen­de der Arbeits­ge­mein­schaft Bevöl­ke­rungs­schutz, Leon­hard Stärk. „Mehr denn je gilt es, Unent­schlos­se­ne von einer Imp­fung zu über­zeu­gen, Zwei­fach­ge­impf­te zu einer Auf­fri­schung zu bewe­gen und ein qua­ran­tä­ne­be­ding­tes Lahm­le­gen des öffent­li­chen Lebens abzu­wen­den. Jeder und jedem muss klar sein: Wer sich nicht imp­fen lässt, trägt dazu bei, dass das Licht am Ende des Tun­nels dunk­ler wird.“

Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Arbeits­ge­mein­schaft Bevöl­ke­rungs­schutz, Chri­stoph Fried­rich, ergänzt: „Seit mehr als zwei Jah­ren arbei­ten wir Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Wohl­fahrts­ver­bän­de an unse­ren Bela­stungs­gren­zen. Ein erneu­tes Zusam­men­wir­ken der gesam­ten Gesell­schaft ist nun notwendig.“

Lan­des­po­li­zei­prä­si­dent Prof. Dr. Wil­helm Schmid­bau­er schließt sich dem Appell an und ergänzt: „Wir von der Poli­zei kön­nen gut vor Kri­mi­nel­len schüt­zen. Gegen das hoch­ge­fähr­li­che Coro­na­vi­rus hel­fen aber weder Strei­fen­wa­gen noch Hand­schel­len. Hier ist die Imp­fung der Garant für Sicher­heit! Daher: Las­sen Sie sich imp­fen zum Schutz für uns alle!“

Der Vor­sit­zen­de des Lan­des­feu­er­wehr­ver­ban­des Bay­ern, Johann Eit­zen­ber­ger, schließt sich stell­ver­tre­tend für die baye­ri­schen Feu­er­weh­ren dem Appell an und unter­streicht: „Wer sich Imp­fen lässt, schützt nicht nur sich und ande­re, son­dern trägt damit auch aktiv zum Erhalt der Ein­satz­be­reit­schaft bei den Feu­er­weh­ren und Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen bei. Nur wer selbst gesund ist, kann auch ande­ren jeder­zeit hilf­reich zur Sei­te stehen.“

Auch das Tech­ni­sche Hilfs­werk (THW) schließt sich dem Appell an. Der Lan­des­be­auf­trag­te Dr. Fritz Hel­ge Voß betont: „Gegen Coro­na hat das THW eine logi­sti­sche Kraft­an­stren­gung voll­bracht, auch im Impf­ge­sche­hen. Wich­tig ist es, dass nun Impf­an­ge­bo­te von uns allen kon­se­quent in Anspruch genom­men werden.“