Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 14. Janu­ar 2022

Haus­halt 2022: Stadt bleibt auf Investitionskurs

Am Don­ners­tag­abend hat der Erlan­ger Stadt­rat den Haus­halt 2022 mit 27 zu 20 Stim­men beschlos­sen. Ins­ge­samt sind Inve­sti­tio­nen in Höhe von 71 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen. Gro­ße Pro­jek­te sind u.a. Inve­sti­tio­nen in die Kin­der­ta­ges­stät­ten und im Jugend­be­reich (6,5 Mio Euro), dar­un­ter das Fami­li­en­zen­trum im Röthel­heim­park mit 2,2 Mil­lio­nen Euro. In Schu­len flie­ßen 18,6 Mio Euro, dar­in ent­hal­ten sind 9 Mil­lio­nen Euro für den Cam­pus Beruf­li­che Bil­dung. Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit blei­ben zen­tra­le Quer­schnitts­the­men und fin­den sich in allen Berei­chen, bei­spiels­wei­se in Gebäu­de­sa­nie­run­gen wie­der. In das Geh- und Rad­we­ge­netz wer­den 5,4 Mio Euro inve­stiert. In den Umwelt­be­reich flie­ßen 4,4 Mio, dar­in ent­hal­ten sind 1,5 Mio Euro für pri­va­te Ener­gie­spar­maß­nah­men. Jede fünf­te geschaf­fe­ne neue Per­so­nal­stel­le bei der Stadt wid­met sich dem The­ma Klimawandel.

Gro­ße Inve­sti­ti­ons­maß­nah­men wie die Sanie­rung des Kul­tur- und Bil­dungs­cam­pus Fran­ken-hof oder der Bau der Vier­fach­turn­hal­le an der Hart­mann­stra­ße – die künf­ti­ge Gerd-Loh­was­ser-Hal­le – lau­fen wei­ter. Die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men sind im Haus­halt auf 182,5 Mil­lio­nen Euro ange­setzt, bei den Ein­nah­men aus der Ein­kom­men­steu­er wird von 89 Mil­lio­nen Euro aus­ge­gan­gen. Aber­mals kommt der Haus­halt ohne Kre­dit­auf­nah­me aus, die hohen Inve­sti­tio­nen sol­len in den kom­men­den Jah­ren fort­ge­setzt wer­den. Die gute Ein­nah­me­si­tua­ti­on und die Rück­la­gen mach­ten die­sen Kurs mög­lich, führ­te Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik in sei­ner Haus­halts­re­de aus. Zugleich beton­te er: „Wir strecken uns mit dem, was wir tun, bis zur Decke. In den letz­ten Jah­ren sind unse­re Ein­nah­men, aber auch unse­re Aus­ga­ben stark gestie­gen. Das wird nicht so wei­ter­ge­hen, son­dern wir müs­sen alles dar­an set­zen, die­ses Niveau hal­ten. Des­halb müs­sen wir Prio­ri­tä­ten set­zen – auch finanziell“.

Janik gab sei­ner Haus­halts­re­de die Über­schrift „Stark vor Ort“. In den nun knapp zwei Jah­ren Pan­de­mie habe man erlebt, wie wich­tig star­ke Kom­mu­nen sei­en. „Denn vor Ort ent­schei­det sich, ob die Impf­kam­pa­gne erfolg­reich ist. Vor Ort set­zen die Ver­wal­tun­gen gemein­sam mit der Poli­zei und der gro­ßen Mehr­heit der Bür­ger, Gastro­no­men und Gewer­be­trei­ben­den die Coro­na-Rege­lun­gen durch. Und vor Ort ent­schei­det sich, ob wir auch in Zei­ten der Unsi­cher­heit für Nach­hal­tig­keit und Zusam­men­halt sor­gen kön­nen. Weil es vie­le Brü­che in der Gesell­schaft gibt, braucht es star­ke Kom­mu­nen, die gegen­steu­ern“, so Janik. In die­sen Zusam­men­hang stell­te der OB auch die gro­ßen Inve­sti­tio­nen in Kin­der­be­treu­ung und Schu­len her­aus und nann­te zudem die zahl­rei­chen Maß­nah­men für mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum. Er hob die Bemü­hun­gen der Stadt her­vor, durch Inve­sti­tio­nen in Kultur‑, Frei­zeit- und Sport­ein­rich­tun­gen die­se Berei­che auch über die Pan­de­mie hin­aus zu stär­ken. Ein beson­de­res Augen­merk schenk­te Janik den Bemü­hun­gen um eine attrak­ti­ve Innen­stadt. Dabei gehe es einer­seits um Hil­fe für den Han­del, zugleich aber auch um Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Auf­ent­halts­qua­li­tät und um das Set­zen neu­er Impul­se, bei­spiels­wei­se durch Kul­tur- und Krea­tiv­zen­tren. Beim The­ma Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit hob Janik Bei­spie­le für die öko­lo­gi­sche Ver­kehrs­wen­de her­vor und zeig­te auf, wie die Stadt­ver­wal­tung selbst als Vor­bild gegen den Kli­ma­wan­del vor­an­ge­he. Als beson­ders wich­ti­ge Maß­nah­me stell­te Janik die Ver­kehrs­wen­de her­aus und nann­te Maß­nah­men wie die Stadt- Umland-Bahn, den wei­te­ren Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes und den kosten­lo­sen Bus­ver­kehr auf der Klinik-Linie.

Wech­sel im Stadt­rat: Eichen­mül­ler folgt auf Prietz

In der Stadt­rats­frak­ti­on von GRÜNE/​Grüne Liste gab es einen Wech­sel: Tina Prietz leg­te zum 13. Janu­ar ihr Man­dat nie­der. Dem stimm­te der Stadt­rat in sei­ner Sit­zung am Don­ners­tag zu. Nach­fol­ger für die Kli­ma­schutz-Pro­jekt­lei­te­rin wird Chri­sti­an Eichen­mül­ler. Er wur­de am Don­ners­tag ver­ei­digt. Prietz ver­lässt Erlan­gen aus beruf­li­chen Grün­den. Der Diplom-Geo­graph Eichen­mül­ler arbei­tet an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlangen-Nürnberg.

Phar­ma­zeu­ti­scher Groß­han­dels­be­trieb darf bauen

Die Stadt Erlan­gen erteilt das städ­te­bau­li­che Ein­ver­neh­men dafür, dass ein phar­ma­zeu­ti­scher Groß­han­dels­be­trieb im Gewer­be­ge­biet Elters­dorf zwei Hal­len und ein Ver­wal­tungs­ge­bäu­de errich­tet. Die­ses Vor­ge­hen hat auch der Bau­aus­schuss des Stadt­rats in sei­ner Sit­zung am Diens­tag nach län­ge­rer Dis­kus­si­on mehr­heit­lich befür­wor­tet. Wie ein Ver­kehrs­gut­ach­ten zeigt, sind durch das Vor­ha­ben des Unter­neh­mens Ver­kehrs­men­gen wie bei übli­chen Gewer­be­nut­zun­gen zu erwar­ten. Zudem wer­den ver­schie­de­ne Maß­nah­men zur Min­de­rung des Ver­kehrs durch­ge­führt. Weder für die Orts­durch­fahrt Elters­dorf, noch für wich­ti­ge Kno­ten­punk­te sind des­halb deut­li­che Über­la­stun­gen zu erwarten.

„Wir wis­sen sehr gut, dass das Vor­ha­ben für gro­ße Ver­un­si­che­rung vor Ort sorgt. Wir ste­hen wei­ter zur Ziel­auf­ga­be, dass der Orts­kern von Elters­dorf vom Ver­kehr ent­la­stet und attrak­tiv gestal­tet wird. Des­halb haben wir genau prü­fen las­sen, wie sich das Vor­ha­ben auf den Ver­kehr in Elters­dorf aus­wir­ken wird. Dar­aus wird ersicht­lich, dass es zu kei­ner bedeu­ten­den Mehr­be­la­stung kommt und mit den vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men eine Ver­kehrs­re­du­zie­rung ver­bun­den ist“, erklärt Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber.

Pla­nungs­recht­lich liegt das Grund­stück in einem Bereich, für das der Stadt­rat „Gewer­be­be­trie­be mit nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf umlie­gen­de schutz­wür­di­ge Nut­zun­gen sowie auf die bestehen­de Ver­kehrs­in­fra­struk­tur“ aus­ge­schlos­sen und in einer soge­nann­ten Ver­än­de­rungs­sper­re fest­ge­legt hat. In einem Ver­kehrs­gut­ach­ten wur­de mit­tels aner­kann­ter Pro­gno­se­ver­fah­ren das geplan­te Vor­ha­ben mit einer klein­tei­li­gen Gewer­be­struk­tur (Klein­pro­duk­ti­on, High-Tech-Pro­duk­ti­on, Gewer­be­hö­fe, Werk­stät­ten und Büros) ver­gli­chen. Nach dem vor­lie­gen­den Ver­kehrs­gut­ach­ten kommt es dem­nach sogar zu ins­ge­samt weni­ger Ver­kehrs­auf­kom­men, als bei einer klein­tei­li­gen gewerb­li­chen Nut­zungs­struk­tur. So sind für die Beschäf­tig­ten unter ande­rem Maß­nah­men wie eine redu­zier­te Anzahl von Stell­plät­zen mit Unter­stüt­zung durch ein Job-Ticket­an­ge­bot für die Mit­ar­bei­ter vor­ge­se­hen, um min­de­stens die Hälf­te der Beschäf­tig­ten zur Nut­zung der S‑Bahn anzu­hal­ten. Zudem wird ein Links­ab­bie­ge­ge­bot vom Vor­ha­ben­trä­ger instal­liert, um aus­fah­ren­de Ver­keh­re in Rich­tung Osten zur Anschluss­stel­le Auto­bahn A3/​Anschlussstelle Ten­nen­lo­he zu lei­ten und so eine Orts­durch­fahrt zu ver­mei­den. Dies wur­de vom Vor­ha­ben­trä­ger so als Maß­nah­me benannt und beantragt.

Pan­de­mie: Ver­zicht auf Stun­dungs­zin­sen bis 30. Juni

Die Stadt Erlan­gen ver­zich­tet bei der Stun­dung von Gemein­de­steu­ern und son­sti­gen Stun­dun­gen infol­ge der Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie bei unmit­tel­ba­rer Betrof­fen­heit wei­ter­hin, bis 30. Juni, auf die übli­chen Stun­dungs­zin­sen. Das hat der Haupt‑, Finanz- und Per­so­nal­aus­schuss des Stadt­rats in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch beschlossen.

Die­se zeit­lich befri­ste­te Ver­län­ge­rung der ver­fah­rens­recht­li­chen Steu­er­erleich­te­run­gen für betrof­fe­ne Unter­neh­men hat der Baye­ri­sche Städ­te­tag sei­nen Mit­glie­dern im Dezem­ber emp­foh­len. Um die Liqui­di­tät bei Unter­neh­men zu ver­bes­sern, kön­nen als eine Maß­nah­me Steu­er­for­de­run­gen (wei­ter­hin) gestun­det wer­den. Auf die übli­chen Stun­dungs­zin­sen in Höhe von 0,5 Pro­zent pro Monat wird wei­ter­hin bis Jah­res­en­de ver­zich­tet, solan­ge der Schuld­ner einer fäl­li­gen Steu­er­zah­lung unmit­tel­bar von den Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus betrof­fen ist.

„#Hier­Wird­Ge­impft“: Imp­fen vor Ort ohne Anmel­dung möglich

Das Impf­zen­trum Erlan­gen/Er­lan­gen-Höchstadt ist wei­ter­hin mit mobi­len Teams in Stadt und Land­kreis unter­wegs. Die Ter­mi­ne sind ohne Anmel­dung offen für alle ab 12 Jah­ren. Vor Ort wer­den Ter­min­kar­ten ver­teilt. Wenn die Tages­ka­pa­zi­tä­ten aus­ge­schöpft sind, wer­den kei­ne wei­te­ren Kar­ten mehr aus­ge­ge­ben. Bei den Son­der­ak­tio­nen vor Ort haben Erst- und Zweit­imp­fun­gen Vor­rang. Bei gro­ßem Andrang wer­den Auf­fri­schun­gen zurück­ge­stellt. Bei die­sen Son­der­ak­tio­nen wer­den Schwan­ge­re und Kin­der unter zwölf Jah­ren nicht geimpft – für sie wird die Imp­fung nur im Impf­zen­trum Sedan­stra­ße (Schwan­ge­re) bzw. im Kin­der­impf­zen­trum (Kin­der unter zwölf Jah­re) verabreicht.

Die Ange­bo­te der näch­sten Tage:

  • Sams­tag, 15. Janu­ar, Schul­au­la Lon­ner­stadt (Schul­stra­ße 19, Lon­ner­stadt), 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Sams­tag, 15. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Mon­tag, 17. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Mon­tag, 17. Janu­ar, Ebrach­tal­hal­le Wachen­roth (Schul­stra­ße 3, Wachen­roth), 13:00 bis 18:00 Uhr
  • Diens­tag, 18. Janu­ar, Ebrach­tal­hal­le Wachen­roth (Schul­stra­ße 3, Wachen­roth), 13:00 bis 18:00 Uhr
  • Diens­tag, 18. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Mitt­woch, 19. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Don­ners­tag, 20. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 14:00 bis 19:00 Uhr
  • Don­ners­tag, 20. Janu­ar, GGFA Erlan­gen (Alfred-Wege­ner-Stra­ße 11, Erlan­gen), 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Frei­tag, 21. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Frei­tag, 21. Janu­ar, Mehr­zweck­hal­le Wei­sen­dorf (Reu­ther Weg 6, Wei­sen­dorf), 12:00 bis 18:00 Uhr
  • Sams­tag, 22. Janu­ar, Erlan­gen Arcaden/​Untergeschoss (Nürn­ber­ger Stra­ße 7, Erlan­gen), 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Sams­tag, 22. Janu­ar, Aisch­grund­hal­le Adels­dorf (Höchstadter Stra­ße 32c, Adels­dorf), 12:00 bis 18:00 Uhr

An allen Orten wer­den Erst‑, Zweit- und Auf­fri­schungs­imp­fun­gen (Boo­ster) mit dem Vak­zin von Moder­na durch­ge­führt. Die weni­gen ver­füg­ba­ren Dosen des Impf­stoffs von Bio­N­Tech blei­ben für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unter 30 Jah­ren reser­viert. „Der Impf­stoff von Moder­na wird für alle Per­so­nen ab 30 Jah­ren in allen Pha­sen der Impf­se­rie unein­ge­schränkt emp­foh­len. Bio­N­Tech, Astra­ze­ne­ca und Johnson&Johnson kön­nen nicht nur beden­ken­los mit Moder­na kom­bi­niert wer­den, die Stu­di­en bele­gen bei soge­nann­ten Kreuz­imp­fun­gen sogar eine stär­ke­re Akt­vie­rung des Immun­sy­stems“, erläu­tert der Fach­arzt für Labo­ra­to­ri­ums­me­di­zin und gleich­zei­tig ärzt­li­cher Lei­ter des Impf­zen­trums, Hans Joa­chim Drossel.
Info: www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

UVPA befasst sich mit Bewohnerparkgebiet

Zu sei­ner ersten Sit­zung im neu­en Jahr kommt der Umwelt‑, Ver­kehrs- und Pla­nungs­aus­schuss (UVPA) des Stadt­rats am Diens­tag, 18. Janu­ar, um 16:10 Uhr zusam­men. Sie fin­det im Gro­ßen Saal der Hein­rich-Lades-Hal­le statt. Auf der Tages­ord­nung ste­hen die Aus­wei­sung eines Bewoh­ner­park­ge­biets in der Rathen­au, die Umpla­nung des Geh-/Rad­wegs nörd­lich des Zen­tral­fried­hofs, die Ände­rung der För­der­richt­li­nie zur Gewäh­rung von Zuschüs­sen für CO2-min­dern­de Maß­nah­men an Gebäu­den und ande­res mehr.

Im Sit­zungs­raum gilt grund­sätz­lich die Pflicht zum Tra­gen einer FFP2-Mas­ke, auch am eige­nen Sitz­platz. Der Zutritt zu den Sit­zun­gen wird nur unter Vor­la­ge eines ent­spre­chen­den 3G+-Nachweises (geimpft, gene­sen oder aktu­ell mit PCR-Test gete­stet) gewährt. Der Nach­weis muss beim Ein­lass gezeigt wer­den. Die Anzahl der Besu­che­rin­nen und Besu­cher ist auf­grund der ein­zu­hal­ten­den Abstands­flä­chen im Sit­zungs­raum begrenzt.

Bebau­ungs­plan Nr. 464 – Am Klo­ster­holz West – liegt aus

Der Stadt­rat hat den Bebau­ungs­plan Nr. 464 – Am Klo­ster­holz West – beschlos­sen. Er umfasst das Gebiet süd­west­lich des Steu­da­cher Orts­kerns und nord­west­lich des West­fried­hofs. Die kom­plet­te Bekannt­ma­chung samt Lage­plan ist in der aktu­el­len Aus­ga­be des Amts­blat­tes („Die amt­li­chen Sei­ten“ Nr. 1 vom 13. Janu­ar 2022; www​.erlan​gen​.de/​das) abge­druckt. Der Bebau­ungs­plan mit Begrün­dung liegt zur Ein­sicht­nah­me beim Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät (Geb­ber­stra­ße 1, 3. OG) wäh­rend der regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten aus. Infor­ma­tio­nen erteilt Björn Wei­gand (Tele­fon 09131 86–1332).

Ange­sichts des vor­herr­schen­den Man­gels an Wohn­raum wur­de die im Flä­chen­nut­zungs­plan dar­ge­stell­te Wohn­bau­flä­che am süd­west­li­chen Orts­rand Steu­dachs ent­wickelt. Um an dem durch Ver­kehrs­lärm der Bun­des­au­to­bahn A3 bela­ste­ten Ort mög­lichst unge­stör­tes Woh­nen zu ermög­li­chen, wer­den hier­für geeig­ne­te Schall­schutz­maß­nah­men getrof­fen. Dar­über hin­aus ist mit der Pla­nung eine ord­nungs­ge­mä­ße Erschlie­ßung der Bau­grund­stücke sicher­ge­stellt. Die Kon­zep­ti­on des Bebau­ungs­plans Nr. 464 beruht auf dem Ergeb­nis eines städ­te­bau­li­chen und land­schafts­pla­ne­ri­schen Ideen­wett­be­werbs aus dem Jahr 2016. Auf­grund der spe­zi­fi­schen Lage und Struk­tur Steu­dachs eig­net sich das Neu­bau­ge­biet bevor­zugt für eine Bebau­ung mit Ein­fa­mi­li­en­häu­sern. Um die Seg­men­te der Nach­fra­ge mög­lichst dif­fe­ren­ziert zu bedie­nen, schafft der Bebau­ungs­plan Bau­recht für unter­schied­li­che Haus­for­men in Form von Ein­zel,- Rei­hen- und Doppelhäusern.

Bebau­ungs­plan Nr. 469 – Häus­ling Nord – beschlossen

Ende letz­ten Jah­res hat der Stadt­rat den Bebau­ungs­plan Nr. 469 – Häus­ling Nord – beschlos­sen. Er umfasst meh­re­re Flur­grund­stücke in der Gemar­kung Kos­bach. Der Flä­chen­nut­zungs­plan mit inte­grier­tem Land­schafts­plan 2003 wur­de im Wege der Berich­ti­gung dem Bebau­ungs­plan ange­passt. Die kom­plet­te Bekannt­ma­chung samt Lage­plan ist in der aktu­el­len Aus­ga­be des Amts­blat­tes („Die amt­li­chen Sei­ten“ Nr. 1 vom 13. Janu­ar 2022; www​.erlan​gen​.de/​das) abge­druckt. Der Bebau­ungs­plan mit Begrün­dung liegt zur Ein­sicht­nah­me beim Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät (Geb­ber­stra­ße 1, 3. OG) nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung aus. Infor­ma­tio­nen erteilt Ste­phan Fritsch (Tele­fon 09131 86–1348). Fra­gen zur Berich­ti­gung des Flä­chen­nut­zungs­plans beant­wor­tet Natha­lie Kutz­ber­ger (Tele­fon 09131 86–1330).

Das am nörd­li­chen Orts­rand von Häus­ling gele­ge­ne Grund­stück wird der­zeit land­wirt­schaft­lich genutzt und soll im Hin­blick auf die Schaf­fung von Wohn­raum in Wohn­bau­land umge­wan­delt wer­den. Das Plan­ge­biet sichert die Erwei­te­rung der bestehen­den Bau­flä­chen Rich­tung Nor­den. Um ein ver­träg­li­ches Kon­zept zu ent­wickeln, wur­de in Abstim­mung mit der Vor­ha­ben­trä­ge­rin ein Bebau­ungs­vor­schlag erar­bei­tet, der die Grund­la­ge des Bebau­ungs­pla­nes dar­stellt. Mit der Auf­stel­lung des Bebau­ungs­pla­nes wur­de die pla­nungs­recht­li­che Grund­la­ge für eine Bebau­ung mit Dop­pel­häu­sern und Ein­zel­häu­sern geschaf­fen. Das Gebiet wird an die Haun­dor­fer Stra­ße im Westen und an die Rei­ters­berg­stra­ße im Osten ange­schlos­sen wer­den. Süd­lich des Plan­ge­bie­tes befin­den sich bereits bestehen­de Wohn­häu­ser, so dass sich die Neu­pla­nung in die bestehen­de Struk­tur einpasst.

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