Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 13.01.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Zwei gegen Eins – Nasen­bein­frak­tur nach Schlägerei

Am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 15.45 Uhr kam es in der Goe­the­stra­ße in der Nähe des Haupt­bahn­hofs zu einer hand­fe­sten Auseinandersetzung.

Drei Män­ner gerie­ten auf offe­ner Stra­ße in Streit. Die Situa­ti­on eska­lier­te. Ein Duo ‑bestehend aus einem 26-Jäh­ri­gen und einem bis­lang Unbe­kann­ten- schlug gemein­schaft­lich auf einen 22- Jäh­ri­gen ein. Das Opfer stürz­te zu Boden. Als der Geschä­dig­te am Boden lag, trat ihm der 26- Jäh­ri­ge mit dem beschuh­ten Fuß ins Gesicht.

Die bei­den Angrei­fer flüch­te­ten im Anschluss. Der 26-Jäh­ri­ge Haupt­tä­ter wur­de im Ver­lauf der ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung durch eine Poli­zei­strei­fe fest­ge­nom­men. Der zwei­te Täter ist wei­ter­hin flüchtig.

Das 22-Jäh­ri­ge Opfer erlitt eine Nasenbeinfraktur.

Die Hin­ter­grün­de der Strei­tig­keit sind bis­lang unklar. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung wur­de eingeleitet.

Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–114 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Poli­zei ver­hin­dert in letz­ter Sekun­de bei Dun­kel­heit Gei­ster­fahrt auf A3

Herolds­berg – In den spä­ten Abend­stun­den des 12.01.2022 fuhr eine uni­for­mier­te Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land auf der A3 in Fahrt­rich­tung Frank­furt. Kurz vor dem Auto­bahn­rast­platz „Wei­ßer Gra­ben“, sah die Strei­fe im Ein­fahrts­be­reich des Rast­plat­zes einen Pkw mit bri­ti­scher Zulas­sung, wel­cher ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung und in Rich­tung der Auto­bahn fuhr. Der Fahr­zeug­füh­rer konn­te gera­de noch vor dem Befah­ren der Auto­bahn auf dem Ver­zö­ge­rungs­strei­fen gestoppt und an einer Gei­ster­fahrt gehin­dert wer­den. Er schil­der­te, dass er auf die­sem Wege auf die Auto­bahn in Fahrt­rich­tung Frank­furt auf­fah­ren woll­te. Offen­sicht­lich hat­te er kurz­zei­tig die Ori­en­tie­rung ver­lo­ren, da er anson­sten fahr­tüch­tig war. Mit­ur­säch­lich dürf­te gewe­sen sein, dass der Betrof­fe­ne in Eng­land wohn­haft ist und mit sei­nem Pkw bri­ti­scher Zulas­sung (Rechts­len­ker) den in Eng­land übli­chen Links­ver­kehr gewohnt ist. Da der 49-jäh­ri­ge Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht in Deutsch­land wohn­te, muss­te er gleich vor Ort das fäl­li­ge Buß­geld in Höhe von 103,50 Euro bezah­len. Anschlie­ßend wur­de er durch die Poli­zei in die rich­ti­ge Rich­tung auf die Auto­bahn geleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Fuß­gän­ger angefahren

Her­zo­gen­au­rach – Am Mitt­woch­abend kam es auf einem Kun­den­park­platz eines Dis­coun­ters in der Ohm­stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Fuß­gän­ger, der dabei leicht ver­letzt wur­de. Ein 31-Jäh­ri­ger befuhr den Kun­den­park­platz mit sei­nem grau­en Hyun­dai und über­sah beim Links­ab­bie­gen einen Kun­den, der gera­de den Ein­kaufs­markt ver­las­sen hat­te. Es kam zum Zusam­men­stoß, wobei der 67-jäh­ri­ge Mann zu Boden stürz­te und sich am rech­ten Arm ver­letz­te. Zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Unter­su­chung wur­de der Mann mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Am Pkw ent­stand augen­schein­lich kein Sachschaden.

Mit fri­sier­tem Zwei­rad unterwegs

Unter­mem­bach – Am Mitt­woch­abend fiel einer Her­zo­gen­au­ra­cher Poli­zei­strei­fe eine Motor­cross­ma­schi­ne auf der Ver­bin­dungs­stra­ße von Heß­dorf nach Unter­mem­bach auf. Der Fah­rer wur­de ange­hal­ten und einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei stell­te sich her­aus, dass es sich um ein Klein­kraft­rad mit 50 ccm han­delt, an dem ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht war. Der jun­ge Fah­rer ist aller­dings nur im Besitz einer Mofa-Prüf­be­schei­ni­gung und darf nur Kraft­fahr­zeu­ge bis zu einer bau­art­be­ding­ten Höchst­ge­schwin­dig­keit von 25 km/​h fah­ren. Da in dem Zwei­rad kei­ner­lei Dros­se­lung zur Redu­zie­rung der Höchst­ge­schwin­dig­keit ein­ge­baut war und die gefah­re­ne Geschwin­dig­keit ca. 50 km/​h betrug, hät­te der Fah­rer eine ent­spre­chen­de Fahr­erlaub­nis benö­tigt. Zudem war kein vor­schrifts­mä­ßi­ges Rück­licht ange­bracht, was zum Erlö­schen der Betriebs­er­laub­nis führ­te. Da der Fah­rer bei Dun­kel­heit unter­wegs war, hät­te es durch­aus zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen kom­men kön­nen, da die Erkenn­bar­keit des Zwei­ra­des durch das feh­len­de Rück­licht beein­träch­tigt war. Das Kraft­rad wur­de sicher­ge­stellt, um die exak­te Höchst­ge­schwin­dig­keit durch eine Mes­sung ermit­teln zu können.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Feu­er­wehr ret­tet Katzenjunges

Grems­dorf – Am spä­ten Mitt­woch­abend stell­ten Beam­te der Poli­zei Höchstadt im Rah­men ihrer Strei­fen­fahrt ein Kat­zen­jun­ges in einer Nadel­baum­kro­ne in einer Höhe von ca. 10 Meter fest. Die Tier­hal­te­rin war eben­falls vor Ort. Nach­dem das Tier schon über meh­re­re Stun­den auf dem Baum fest­saß und offen­sicht­lich nicht mehr eigen­stän­dig her­un­ter­kam wur­de die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ver­stän­digt. Die Tier­ret­tung erfolg­te anschlie­ßend mit­tels Dreh­lei­ter. Die jun­ge Kat­ze erlitt somit, außer viel­leicht einen klei­nen Schrecken, kei­ner­lei Schaden.

Meh­re­re Pkws verkratzt

Höchstadt a.d.Aisch – In der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag ver­kratz­te ein Unbe­kann­ter gleich meh­re­re gepark­te Fahr­zeu­ge unter­schied­li­cher Mar­ken, in der Lin­den­stra­ße. Dadurch ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von über 5000.- Euro. Die Poli­zei Höchstadt hat daher die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, sich mit der Poli­zei unter der 09193/63940 in Ver­bin­dung zu setzen.

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