Cobur­ger HSC ver­pflich­tet Jae­ger-Brü­der zur neu­en Sai­son und ver­stärkt sich auf Rück­raum Mit­te für die Rückrunde

Symbolbild Handball

Der HSC 2000 Coburg ver­mel­det zwei wich­ti­ge Neu­zu­gän­ge für die kom­men­de Sai­son: Vom HC Erlan­gen kommt der ehe­ma­li­ge Cobur­ger Publi­kums­lieb­ling Max Jae­ger zurück an die Itz, und aus Rim­par kommt sein Bru­der Felix mit nach Coburg. Außer­dem ver­pflich­tet man für die Rück­run­de den jun­gen Islän­der Tumi Steinn Runars­son von Valur Iceland.

Bestens bekannt in Coburg ist Max Jae­ger: als Lei­stungs­trä­ger auf Links­au­ßen und star­ker Abwehr­spie­ler hat der jun­ge Mann zuletzt vor knapp zwei Jah­ren in Coburg auf sich auf­merk­sam gemacht. Nach sei­nem Wech­sel bewies er in Erlan­gen sei­ne Bun­des­li­ga­taug­lich­keit, bevor er in die­sem Jahr durch eine Covid-Erkran­kung zu einer län­ge­ren Pau­se gezwun­gen war. Mitt­ler­wei­le hat er sich zurück auf die Plat­te gekämpft.

„Ich freue mich sehr auf die Rück­kehr in die HSC-Fami­lie und die näch­ste Her­aus­for­de­rung in einem schon bekann­ten pro­fes­sio­nel­len Umfeld. Nach zwei lehr­rei­chen Jah­ren beim HC Erlan­gen füh­le ich mich bereit und hoch­mo­ti­viert, wie­der eine ver­ant­wor­tungs­vol­le­re Rol­le ein­zu­neh­men. Ich hat­te mit Jan Gorr und Bri­an Anker­sen sehr gute und trans­pa­ren­te Gesprä­che, wel­che mich nicht nur vom sport­li­chen Weg, son­dern vor allem vom Gesamt­kon­strukt des HSC sehr über­zeugt haben. Hier­bei wur­de schnell deut­lich, dass wir in unse­ren Sicht­wei­sen und Ambi­tio­nen gut über­ein­stim­men. Da ich bereits zwei schö­ne und wert­vol­le Jah­re in Coburg hat­te, fiel mir die Ent­schei­dung zu einer Rück­kehr nicht schwer und ich bren­ne jetzt schon wie­der auf die Mög­lich­keit, vor den HSC-Fans „in mei­nem alten Wohn­zim­mer“ der HUK-Coburg are­na mei­nen Teil dazu bei­zu­tra­gen, dass wir einen ähn­lich erfolg­rei­chen Weg gehen, wie wir es bereits in mei­nen zwei Jah­ren in Coburg getan haben. Für mich ist die sport­li­che und beson­ders auch die cha­rak­ter­li­che Zusam­men­stel­lung des Teams sehr gelun­gen. Alles in allem und nicht zuletzt die Mög­lich­keit, wie­der mit mei­nem Zwil­lings­bru­der Felix zusam­men spie­len zu kön­nen, waren star­ke Argu­men­te, wie­der zurück nach Coburg zu kom­men“, freut sich Max Jae­ger über die bevor­ste­hen­de Zusammenarbeit.

Auch HSC-Geschäfts­füh­rer Jan Gorr ist sehr glück­lich über die­se Ver­pflich­tung: „Mit Max ist der Kon­takt nach dem Wech­sel nie abge­ris­sen, ich schät­ze ihn als cha­rak­ter­star­ken und sehr zuver­läs­si­gen Men­schen. Er war bei sei­ner ersten Zeit hier in Coburg sehr beliebt in der Mann­schaft und bei unse­ren Anhän­gern. Die Nach­richt sei­ner Rück­kehr wird dort für gro­ße Begei­ste­rung sor­gen“, sagt Jan Gorr. „Sport­lich wird er uns enorm ver­stär­ken, er kann auf der Halb­po­si­ti­on decken und vor allem auch unser Gegen­stoß-Spiel bele­ben. Ich freue mich sehr, dass sich Max für uns ent­schie­den hat.“

In Coburg wird der Links­au­ßen dann erst­mals in sei­ner Pro­fi-Lauf­bahn mit sei­nem Zwil­lings­bru­der Felix zusam­men in einer Mann­schaft spie­len. Felix ist ein varia­bel ein­setz­ba­rer Rück­raum­spie­ler, der nach einer erfolg­rei­chen Sta­ti­on in Kon­stanz wei­te­re Zweit­li­ga­er­fah­rung in Rim­par gesam­melt hat und nun eben­falls zum 01.07.2022 nach Coburg wech­seln wird. „Felix ist sowohl in der Abwehr als auch im Rück­raum fle­xi­bel ein­setz­bar und er möch­te mit uns den näch­sten Schritt in sei­ner Ent­wick­lung gehen“, sagt Jan Gorr.

Auch Felix Jae­ger blickt mit freu­di­ger Erwar­tung zur Vestestadt:„Ich freue mich sehr auf die neue Her­aus­for­de­rung in Coburg und auf die HSC Fans. Für mich ist es eine gro­ße Chan­ce, mich sport­lich und per­sön­lich wei­ter­zu­ent­wickeln und dabei auch noch mei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen, wie­der mit mei­nem Zwil­lings­bru­der Max zusam­men­zu­spie­len. Durch die Cobur­ger Ver­gan­gen­heit von Max habe ich natür­lich schon eini­ge Ein­blicke in die Struk­tu­ren des Ver­eins bekom­men und ken­ne bereits eini­ge Gesich­ter beim HSC. Dabei haben mich vor allem die pro­fes­sio­nel­le Umge­bung und die cha­rak­ter­lich und mann­schaft­lich gute Zusam­men­stel­lung ange­spro­chen. Die Phi­lo­so­phie, sowohl von Jan Gorr, als auch von Bri­an Anker­sen, haben mich dabei wirk­lich über­zeugt und pas­sen sehr gut zu mir.“

Bei­de Jae­ger-Brü­der sind ehr­gei­zi­ge und kampf­star­ke Spie­ler, so dass sie das Poten­ti­al haben, sich – wenn bis dahin hof­fent­lich die HUK-COBURG Are­na wie­der voll besetzt sein wird – in die Her­zen der Cobur­ger Fans zu spielen.

Tumi Steinn Runars­son wech­selt zur Rück­run­de zum HSC 2000 Coburg

Eine Neu­ver­pflich­tung für die Rück­run­de darf auch schon ver­kün­det wer­den. Der 21-Jäh­ri­ge Islän­der Tumi Steinn Runars­son wech­selt mit sofor­ti­ger Wir­kung von Valur Ice­land zum HSC 2000 Coburg. Der jun­ge Spiel­ge­stal­ter für die Rück­raum Mit­te Posi­ti­on gilt als gro­ßes Talent, wie auch HSC-Trai­ner Bri­an Anker­sen noch­mal her­vor­hebt: „Mit Tumi haben wir ein gro­ßes Talent aus Island zu uns Gewin­nen kön­nen, er hat alle Jugend Natio­nal­mann­schaf­ten durch­ge­lau­fen. Ist extrem ehr­gei­zig und flei­ßig! Er ist ein sehr agi­ler und Spiel­star­ker Spie­ler der auf die Mit­te sei­ne Num­mer 1 Posi­ti­on hat aber auch auf halb links agie­ren kann. Mit den vie­len Ver­let­zun­gen bin ich froh noch eine Opti­on im Rück­raum zu krie­gen. Wir wer­den jetzt ver­su­chen Tumi schnellst­mög­lich zu inte­grie­ren aber wis­sen auch das Tumi sehr jung ist und Zeit braucht um sich kom­plett von Island nach Deutsch­land umstel­len zu kön­nen.“ So gewinnt der HSC 2000 Coburg einen wei­te­ren auf­stre­ben­den Spie­ler für sich.

Bericht von Alex­an­der Zinßmeister

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.