Bay­reu­ther Bür­ger für mehr Sicher­heit für Radfahrer/​innen an der Bismarckstraße

Charlotte Rückert übergibt die Unterschriftenliste an OB Thomas Ebersberger (r.) und 2. Bgm. Andreas Zippel, der unter anderem für den Radverkehr in Bayreuth zuständig ist.
Charlotte Rückert übergibt die Unterschriftenliste an OB Thomas Ebersberger (r.) und 2. Bgm. Andreas Zippel, der unter anderem für den Radverkehr in Bayreuth zuständig ist.

Anwoh­ne­rin­nen sam­mel­ten Unter­schrif­ten und über­ga­ben die­se jetzt an den Oberbürgermeister

Mehr Sicher­heit für Radfahrer/​innen an der Kreu­zung Bismarckstraße/​Wittelsbacherring – das wün­schen sich die Stadt­ver­wal­tung Bay­reuth und die Anwohner/​innen der Bis­marck­stra­ße. Letz­te­re for­dern neben dem fahr­rad­freund­li­chen Umbau der Kreu­zung ein Tem­po­li­mit von 30 km/​h zur Lärm­re­du­zie­rung und eine Spur für Fahrradfahrer/​innen ent­lang der Bis­marck­stra­ße. Um ihrer For­de­rung Nach­druck zu ver­lei­hen, haben die Anwoh­ne­rin­nen Char­lot­te Rück­ert und Alex­an­dra Rie­ster eine Unter­schrif­ten­ak­ti­on gestar­tet. Die­se Unter­schrif­ten­li­ste hat Char­lot­te Rück­ert jetzt im Neu­en Rat­haus an Ober­bür­ger­mei­ster Tho­mas Ebers­ber­ger übergeben.

Nach dem töd­li­chen Unfall eines Fahr­rad­fah­rers im Früh­jahr 2020 ist die Kreu­zung Bismarckstraße/​Wittelsbacherring bei der Stadt­ver­wal­tung wei­ter in den Fokus gerückt. Der Umbau der Kreu­zung und eine Öff­nung der Bis­marck­stra­ße für den Rad­ver­kehr in bei­de Rich­tun­gen bis zum Frei­heits­platz sind ein Pro­jekt, das die Stadt mit Prio­ri­tät vor­an­treibt und das im Zuge eines Maß­nah­men­pa­ke­tes zur Stär­kung des Rad­ver­kehrs in Bay­reuth umge­setzt wer­den soll. Im Früh­jahr 2021 hat sich auch die Rad- und Fuß­we­ge­kom­mis­si­on mit der The­ma­tik befasst. Die Pla­nung ist inzwi­schen ver­wal­tungs­in­tern weit­ge­hend kon­zi­piert und abge­stimmt. Da die­se auch die Erlan­ger Stra­ße umfasst, wird für die Umset­zung ein Bau­leit­plan­ver­fah­ren nötig sein. Mit der Pla­nung wer­den sich in Kür­ze die Stadt­rats­gre­mi­en befassen.

Für mehr Sicher­heit wird kurz­fri­stig gesorgt

Um an die­ser Stel­le kurz­fri­stig für mehr Sicher­heit für Radfahrer/​innen zu sor­gen, wur­den zusätz­li­che Sicher­heits­maß­nah­men in die Wege gelei­tet. So wird der Rad­weg in der Bis­marck­stra­ße ab der Löhe­stra­ße rot mar­kiert und an der Kreu­zung Bismarckstraße/​Wittelsbacherring an der Ampel eine vor­ge­la­ger­te Auf­stell­flä­che für Radfahrer/​innen geschaf­fen, sodass die­se vom rechts abbie­gen­den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr bes­ser wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. „Die­se Maß­nah­men wer­den – sobald dies wit­te­rungs­tech­nisch mög­lich ist – vom Stadt­bau­hof umge­setzt. Ich freue mich, dass wir damit einen ersten Bei­trag zu mehr Sicher­heit für Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer an die­ser pro­blem­be­haf­te­ten Stel­le lei­sten kön­nen“, so der Ober­bür­ger­mei­ster abschließend.

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