Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 08.01.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Tät­li­cher Angriff auf Polizeibeamte

Zu einem unge­wöhn­li­chen Angriff auf eine uni­for­mier­te Strei­fe kam es am Frei­tag in den Abendstunden.

Die Beam­ten soll­ten den gesund­heit­li­chen Zustand eines 59 Jah­re alten Man­nes über­prü­fen, da sei­ne Ange­hö­ri­gen sich um die­sen sorg­ten. Daher wur­de die Wohn­an­schrift des Man­nes auf­ge­sucht. Um sich davon zu über­zeu­gen, dass er wohl­auf sei, soll­te er den Beam­ten kurz sei­ne Woh­nungs­tür öff­nen. Dies ver­wei­ger­te der Mann jedoch vehe­ment. Nach­dem ein Gespräch durch die ver­schlos­se­ne Tür geführt wur­de, wur­de die­se schließ­lich von dem Mann einen Spalt breit geöff­net. Unver­mit­telt schüt­te­te der Mann schwung­voll eine kleb­ri­ge Flüs­sig­keit aus einem Behält­nis gegen die bei­den Beam­ten und schloss die Tür schnell wieder.

Der 26-jäh­ri­ge Poli­zei­be­am­te wur­de von Kopf bis Fuß mit der kleb­ri­gen Flüs­sig­keit ver­un­rei­nigt. Sei­ne jün­ge­re Kol­le­gin nur teil­wei­se. Der Beam­te litt im Anschluss unter bren­nen­den Augen. Auch sei­ne Aus­rü­stung wur­de erheb­lich in Mit­lei­den­schaft gezogen.

Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass es sich bei der Flüs­sig­keit um einen Pfann­ku­chenteig o.Ä. handelte.

Der 59-jäh­ri­ge muss sich nun u.a. wegen eines tät­li­chen Angriffs auf Poli­zei­be­am­ten und gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung verantworten.

Ehe­strei­tig­kei­ten eskalieren

Sowohl am Frei­tag zur Mit­tags­zeit, als auch am Sams­tag gegen 03:00 Uhr in der Nacht kam es im Stadt­ge­biet Erlan­gen zu grö­ße­ren Eska­la­tio­nen bei zwei Ehepaaren.

Zwei Strei­fen muss­ten am Frei­tag, um 14:00 Uhr, aus­rücken, um einem 58 Jah­re alten Mann zu hel­fen, der sich in sei­ner Woh­nung ins Bad ein­ge­sperrt hat­te. Nach­dem sei­ne Ehe­frau im Lau­fe eines Streits ein Tep­pich­mes­ser gezückt und mit die­sem her­um­ge­fuch­telt hat­te, war der Mann ins Bade­zim­mer geflüch­tet und hat­te sich dort ein­ge­sperrt. In die­ser miss­li­chen Lage hat der ver­äng­stig­te Mann mit sei­nem Han­dy den Not­ruf gewählt und um Hil­fe gebeten.

Der Angrei­fe­rin konn­te das Tep­pich­mes­ser abge­nom­men wer­den. Es wur­de nie­mand verletzt.

Bei­de Per­so­nen waren zur Tat­zeit nicht uner­heb­lich alkoholisiert.

Eine Anwoh­ne­rin eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses im süd­li­chen Teil von Erlan­gen teil­te gegen 03:35 Uhr einen laut­star­ken Streit bei den Nach­barn mit.

Es stell­te sich her­aus, dass das frisch getrenn­te Ehe­paar der­art in Streit geriet, dass die 32 Jah­re alte Frau zu einem Küchen­mes­ser griff und ihrem Mann damit in den rech­ten Ober­schen­kel stach. Der hin­zu­ge­zo­ge­ne Ret­tungs­dienst über­nahm die Erst­ver­sor­gung des Ver­letz­ten. Die­ser lehn­te eine sta­tio­nä­re Behand­lung ab und ver­ließ im Anschluss den Tatort.

Gegen die Frau wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ein­ge­lei­tet. Ihr Ehe­mann muss sich wegen Sach­be­schä­di­gung ver­ant­wor­ten, weil er das Han­dy sei­ner Frau wäh­rend des Streits zerstörte.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Ver­kehrs­un­fäl­le

Ein 22jähriger Auto­fah­rer aus dem hie­si­gen Land­kreis kam aus bis­lang unbe­kann­tem Grund am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag auf der B 505 kurz vor der Aus­fahrt Pom­mers­fel­den von Bam­berg kom­mend ins Schleu­dern. Er prall­te mit sei­nem Pkw gegen die Leit­plan­ke, die Scha­den nahm. Zudem wur­de ein unbe­tei­lig­tes Fahr­zeug, das von auf­ge­wir­bel­ten Stei­nen getrof­fen wur­de, leicht beschä­digt. Der Unfall­ver­ur­sa­cher hat einen Total­scha­den in Höhe von 15.000 Euro an sei­nem Fahr­zeug zu ver­bu­chen, er und sei­ne Bei­fah­re­rin blie­ben aber glück­li­cher­wei­se unver­letzt. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me war die B 505 in bei­de Rich­tun­gen gesperrt.

Eben­falls Total­scha­den erlitt der Wagen einer 21jährigen Auto­fah­re­rin aus dem Land­kreis Neu­stadt a.d. Aisch/­Bad-Winds­heim, als die­ser zwi­schen Kien­feld und Klein­wei­sach auf abschüs­si­ger Strecke von der Stra­ße abkam und sich über­schlug. Hier war nicht ange­pass­te Geschwin­dig­keit in einer Kur­ve bei schnee­be­deck­ter Fahr­bahn die Unfall­ur­sa­che. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den war mit 500 Euro ange­ge­ben, die Fah­re­rin wur­de auch hier glück­li­cher­wei­se nicht verletzt.

Ver­dacht auf Fahrt unter Drogeneinfluss

Bei einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen Ver­kehrs­kon­trol­le in Grems­dorf wur­den Frei­tag­mit­tag von Poli­zei­be­am­ten der PI Höchstadt Anzei­chen auf Dro­gen­kon­sum bei einer 29jährigen Auto­fah­re­rin fest­ge­stellt. Ein Dro­gen­vor­test erhär­te­te den Ver­dacht, der zu einer Blut­ent­nah­me bei der Frau führ­te. Eine Unter­su­chung des Blu­tes wird letz­te Klar­heit dar­über geben, ob die Frau einen Buß­geld­be­scheid erhält. Die Fahrt durf­te sie wegen des Ver­dachts bereits nicht mehr fortsetzen.

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