Sel­ber Wöl­fe: Ham­mer­bau­ers Dop­pel­pack reicht nicht

Selber Wölfe vs. Dresdner Eislöwen. Foto: Mario Wiedel
Selber Wölfe vs. Dresdner Eislöwen. Foto: Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. Dresd­ner Eis­lö­wen 2:7 (1:2; 1:3; 0:2)

Statt Löwen Frank­furt hieß der Geg­ner Dresd­ner Eis­lö­wen am Mitt­woch­abend in der NETZSCH-Are­na. Trotz kur­zer Vor­be­rei­tungs­pha­se hiel­ten unse­re Jungs zumin­dest im ersten Spiel­ab­schnitt gut mit und konn­ten die läu­fe­ri­sche Über­le­gen­heit des Tabel­len­zwei­ten durch gutes Stel­lungs­spiel wett­ma­chen. Je län­ger das Spiel dau­er­te, desto mehr setz­te sich jedoch die Qua­li­tät der Dresd­ner Eis­lö­wen durch und Ham­mer­bau­ers Dop­pel­pack reich­te nicht für ein enge­res Ergeb­nis zugun­sten unse­rer Sel­ber Wölfe.

Wöl­fe hal­ten gut mit

Denk­bar schlech­ter Beginn für unse­re Sel­ber Wöl­fe: Mit dem ersten ech­ten Angriff der Dresd­ner Eis­lö­wen fin­gen sich unse­re Jungs in der zwei­ten Spiel­mi­nu­te gleich einen Gegen­tref­fer ein. Aus dem Gewühl her­aus war es Walt­her, der die Schei­be über die Linie sto­cher­te. Doch unser Wolfs­ru­del ließ sich nicht ent­mu­ti­gen und agier­te gegen die haus­ho­hen Favo­ri­ten nicht schlecht. In der Vor­wärts­be­we­gung wur­de die neu­tra­le Zone stets zügig über­brückt und man erar­bei­te­te sich auch eige­ne Tor­chan­cen. Mar­ti­no­vic, Schwam­ber­ger und Ham­mer­bau­er ver­such­ten es zunächst noch ver­geb­lich, ehe letz­te­rer in der 10. Minu­te mit einem platz­ier­ten Schuss flach ins lan­ge Eck dem Dresd­ner Tor­hü­ter zum Aus­gleich das Nach­se­hen gab. Nur 3 Minu­ten spä­ter aber lie­ßen unse­re Wöl­fe Knack­stedt frei im Slot ste­hen. Der Dresd­ner Tops­corer bedank­te sich mit dem 1:2 für die­ses freie Geleit.

Eis­lö­wen zie­hen davon

Erneu­te kal­te Dusche für unse­re Sel­ber Wöl­fe: Gera­de ein­mal 32 Sekun­den waren im zwei­ten Abschnitt gespielt, da kam wie­der­um Knack­stedt frei zum Schuss und nagel­te die Schei­be zum 1:3 in den Gie­bel. Reuß und Ham­mer­bau­er im wei­te­ren Ver­lauf mit Chan­cen für unse­re Far­ben, doch auch auf der ande­ren Sei­te muss­te Wei­de­kamp gegen Filin und Kuh­ne­kath sein Kön­nen unter Beweis stel­len. Nach einem gewon­ne­nen Anspiel vor Weid­kamps Tor zog Porsber­ger ein­fach mal ab und stell­te auf 1:4. In der 34. tank­te sich Ham­mer­bau­er nach schö­ner Kom­bi­na­ti­on durch, ver­lud Schwen­de­ner und ver­kürz­te noch ein­mal auf 2:4.

Doch fast im Gegen­zug war es Upleg­ger, der nach einem miss­glück­ten Klä­rungs­ver­such unse­rer­seits mit einem Schlen­zer von der blau­en Linie den alten Abstand wiederherstellte.

Kuh­ne­kath und Rund­q­vist machen den Sack zu

Im letz­ten Spiel­ab­schnitt plät­scher­te das Spiel lan­ge Zeit mit deut­li­chem Über­ge­wicht für Dres­den vor sich hin. In der 56. Minu­te erziel­te Kuh­ne­kath mit bru­ta­ler Geschwin­dig­keit das 2:6. 3 Sekun­den vor Ende gelang Rund­q­vist in Über­zahl sogar noch der End­stand zum 2:7.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Bit­zer) – Slave­tin­sky, Mar­ti­no­vic, Böh­rin­ger, Wal­ters, Sil­ber­mann, Ondrusch­ka, Gim­mel – Aquin, Ross, Reuß, Schwam­ber­ger, Van­tuch, Deeg, Klug­hardt, Ham­mer­bau­er, Boi­ar­chi­nov, Naumann
  • Dresd­ner Eis­lö­wen: Schwen­de­ner (Huf­sky) – Kolb, Karls­son, Suvan­to, Fla­de, Upleg­ger, Schmitz, Riedl – And­res, Knack­stedt, Porsber­ger, Kie­de­wicz, Rund­q­vist, Filin, Mra­zek, Kruminsch, Walt­her, Drews, Kuh­ne­kath, Kälble
  • Tore: 2. Min. 0:1 Walt­her (Mra­zek, Kuh­ne­kath); 10. Min. 1:1 Ham­mer­bau­er (Boi­ar­chi­nov); 13. Min. 1:2 Knack­stedt (Porsber­ger, Schmitz); 21. Min. 1:3 Knack­stedt (And­res, Filin); 30. Min. 1:4 Porsber­ger­Sei­te 3 von 3 (Knack­stedt); 34. Min. 2:4 Ham­mer­bau­er (Ass.1, Ass.2); 35. Min. 2:5 Upleg­ger (And­res, Knack­stedt); 56. Min. 2:6 Kuh­ne­kath (Kolb); 60. Min. 2:7 Rund­q­vist (Porsber­ger, Knack­stedt; 5/4)
  • Straf­zei­ten: Selb 8; Dres­den 4
  • Schieds­rich­ter: Har­rer, Hol­zer (Lin­nek, Pletzer)
  • Zuschau­er: keine

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