Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 06.01.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Bei Die­bes­tour erwischt

Am Nach­mit­tag des 05.01.2022 konn­te eine 15 Jah­re alte Jugend­li­che dabei beob­ach­tet wer­den, wie sie mit meh­re­ren Klei­dungs­stücken in einem Beklei­dungs­ge­schäft in der Erlan­ger Innen­stadt in die Umklei­de ging, jedoch ohne die­se wie­der herauskam.

Nach­dem das Mäd­chen am Aus­gang von einer Mit­ar­bei­te­rin auf die­sen Umstand ange­spro­chen wur­de, konn­ten die ent­spre­chen­den Klei­dungs­stücke in ihrem Ruck­sack auf­ge­fun­den werden.

Nach Hin­zu­zie­hung der Poli­zei auf­grund des Alters der Jugend­li­chen wur­de fest­ge­stellt, dass sich im Ruck­sack der Jugend­li­chen noch wei­te­re 16 Gegen­stän­de eines wei­te­ren Beklei­dungs­ge­schäf­tes befan­den. Wie sich her­aus­stell­te, waren auch die­se zuvor ent­wen­det wor­den. Ins­ge­samt han­del­te es sich um einen Ent­wen­dungs­scha­den von mehr als 300 Euro.

Die Mut­ter der Jugend­li­chen wur­de über die Dieb­stäh­le in Kennt­nis gesetzt, das Mäd­chen im Anschluss an die poli­zei­li­che Sach­ver­halts­auf­nah­me ent­las­sen. Sie erwar­tet ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Laden­dieb­stahls in zwei Fällen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Sach­be­schä­di­gun­gen durch Graffiti

Ecken­tal – Eschen­au – Im Zeit­raum zwi­schen dem 31.12.2021 und 05.01.2022 wur­de auf dem Fir­men­ge­län­de der Fir­ma Bezold GmbH & Logi­stik & Trans­port die Rück­sei­te eines der Lkws sowie die Haus­wand der Fir­ma durch ein Graf­fi­ti besprüht. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 1000 Euro.

Zeu­gen, die Hin­wei­se auf die Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 09131 / 760–514 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land in Ver­bin­dung zu setzen.

Dieb­stahl aus Kirche

Utten­reuth: Am 05.01.22 in der Zeit von 11.30 Uhr bis 17.15 Uhr wur­de in der Katho­li­schen Kir­che aus einer Spen­den­box, die sich gleich nach dem Ein­gang befin­det, Geld entwendet.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Erlan­gen-Land unter 09131/760–514 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Rei­ni­gungs­fahr­zeug lan­det nach Über­schlag im Graben

Her­zo­gen­au­rach – Am Mitt­woch befuhr ein 31-Jäh­ri­ger gegen 13:20 Uhr als Fah­rer eines Kanal­rei­ni­gungs­fahr­zeugs die Staats­stra­ße 2263 von Vach kom­mend in Rich­tung Nie­dern­dorf. Ein hin­ter dem Rei­ni­gungs­fahr­zeug in glei­cher Rich­tung fah­ren­der Pkw-Fah­rer über­hol­te den 31-Jäh­ri­gen, obwohl ein wei­te­res Fahr­zeug im Gegen­ver­kehr ent­ge­gen kam. Um einen Zusam­men­stoß mit dem Gegen­ver­kehr zu ver­hin­dern, scher­te der über­ho­len­de Fahr­zeug­füh­rer unmit­tel­bar vor dem Rei­ni­gungs­fahr­zeug ein. Dies zwang wie­der­um den Fah­rer des Rei­ni­gungs­fahr­zeugs dazu, stark abzu­brem­sen und nach rechts aus­zu­wei­chen, wodurch er ins Schleu­dern geriet und nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Das Kanal­rei­ni­gungs­fahr­zeug über­schlug sich und blieb im angren­zen­den Feld liegen.

Der Fah­rer blieb unver­letzt und konn­te sich selbst aus sei­nem Fahr­zeug befrei­en. Am Rei­ni­gungs­fahr­zeug ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von etwa 30.000.- €, das angren­zen­de Feld wur­de eben­falls leicht beschädigt.

Die Feu­er­weh­ren aus Her­zo­gen­au­rach, Nie­dern­dorf, Haup­ten­dorf und Vach waren vor Ort und rei­nig­ten die durch aus­lau­fen­de Betriebs­stof­fe stark ver­schmutz­te Stra­ße. Auf Grund der Ber­gungs- und Rei­ni­gungs­ar­bei­ten war eine mehr­stün­di­ge Sper­rung der Staats­stra­ße erforderlich.

Da sich sowohl der Fahr­zeug­füh­rer des über­ho­len­den Fahr­zeugs als auch der Füh­rer des ent­ge­gen­kom­men­den Pkw von der Unfall­stel­le ent­fern­ten, wer­den Zeu­gen, die Anga­ben zum Unfall­her­gang oder den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen machen kön­nen, gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach (Tel.: 09132/78090) in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Unfall­flucht im Alkoholrausch

Höchstadt – Um 03:45 Uhr kam ein 49-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer in der Ler­chen­stra­ße nach rechts von der Fahr­bahn ab, prall­te dort fron­tal auf einen ton­nen­schwe­ren Stein und lan­de­te schließ­lich an einer Stra­ßen­la­ter­ne. Anwoh­ner hör­ten den Schlag und spra­chen den Fah­rer bezüg­lich einer Hil­fe­lei­stung an, die­ser ent­fern­te sich aber schnel­len Schrit­tes von der Unfall­stel­le. Die Poli­zei­strei­fe konn­te den Fah­rer zu Hau­se antref­fen und stell­ten bei ihm einen Alko­hol­wert von über zwei Pro­mil­le fest. Folg­lich wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt. Der Pkw muss­te mit einem Total­scha­den von ca. 10000 Euro abge­schleppt werden.

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