Staats­an­walt­schaft Coburg erhebt Ankla­ge wegen Mor­des in Asylunterkunft

Symbolbild Justiz

Die Staats­an­walt­schaft Coburg hat Ankla­ge zum Schwur­ge­richt wegen zwei­fa­chen Mor­des und schwe­rer Brand­stif­tung erhoben.

Hin­ter­grund ist ein Vor­fall Mit­te des Jah­res in einer Asyl­un­ter­kunft in Kro­nach, bei der zwei eri­trei­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge, eine Mut­ter und ihr zwei­jäh­ri­ges Kind, zu Tode kamen und anschlie­ßend ein Feu­er aus­brach. Die Staats­an­walt­schaft geht von einem Femi­zid im Zusam­men­hang mit einer frü­he­ren Bezie­hung aus. Sie sieht einen drin­gen­den Tat­ver­dacht, dass der Ange­schul­dig­te sei­ne ehe­ma­li­ge Part­ne­rin und deren Kind durch Mes­ser­sti­che aus nied­ri­gen Beweg­grün­den getö­tet hat.

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