Neu beim ZBFS in Bay­reuth: Online-Antrag für Lei­stun­gen an Men­schen mit Schwerbehinderung

Men­schen mit Behin­de­rung sol­len im Arbeits­le­ben die glei­chen Chan­cen wie Men­schen ohne Behin­de­rung haben. Um die­ses Ziel zu errei­chen, unter­stützt das in Bay­reuth ange­sie­del­te Zen­trum Bay­ern Fami­lie und Sozia­les (ZBFS) schwer­be­hin­der­te Men­schen im Arbeits- und Berufs­le­ben auch mit finan­zi­el­len Lei­stun­gen. Die­sen Antrag kön­nen die Men­schen mit Han­di­cap jetzt auch online stellen.

„Das Inklu­si­ons­amt im ZBFS hat im Jahr 2020 Lei­stun­gen in Höhe von 6,13 Mil­lio­nen Euro an Men­schen mit Behin­de­rung aus­be­zahlt und somit direkt die Teil­ha­be am Arbeits­le­ben geför­dert“, so Dr. Nor­bert Koll­mer, Prä­si­dent des ZBFS. „Das Inklu­si­ons­amt sorgt dafür, dass behin­der­te Arbeit­neh­me­rin­nen, Arbeit­neh­mer und Selb­stän­di­ge ihr Poten­zi­al voll aus­schöp­fen können.“

Das Inklu­si­ons­amt unter­stützt schwer­be­hin­der­te Men­schen u. a. bei

  • Tech­ni­schen Hil­fen, die am Arbeits­platz benö­tigt wer­den, um so die beruf­li­chen Auf­ga­ben erfül­len zu können,
  • Arbeits­as­si­sten­zen als arbeits­be­zo­ge­ne, per­so­na­le Hil­fe­stel­lung für Beschäf­tig­te mit beson­de­rem Unterstützungsbedarf,
  • Hil­fen zur Grün­dung einer selb­stän­di­gen beruf­li­chen Exi­stenz oder
  • beruf­li­chen Weiterbildungen.

„Gera­de bei Lei­stun­gen, die Men­schen mit Behin­de­rung selbst benö­ti­gen, ist es wich­tig, den Zugang auch ein­fach und unkom­pli­ziert zu gestal­ten“, erläu­tert Wal­ter Oer­tel, Lei­ter des Inklu­si­ons­am­tes im ZBFS, und ergänzt: „Mit dem seit heu­te ver­füg­ba­ren Online-Antrag ist das Ver­fah­ren für die Anwen­der nut­zer­ge­führt und so schnel­ler und einfacher.“

Den Online-Antrag für finan­zi­el­le Lei­stun­gen an schwer­be­hin­der­te Men­schen fin­den Sie hier:
https://​www​.zbfs​.bay​ern​.de/​b​e​h​i​n​d​e​r​u​n​g​-​b​e​r​u​f​/​i​n​k​l​u​s​i​o​n​s​a​m​t​/​a​n​t​r​a​g​s​f​o​r​m​u​l​a​r​e​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​#​S​c​h​w​e​r​b​e​h​i​n​d​e​rte

Das Inklu­si­ons­amt finan­ziert sei­ne Lei­stun­gen, die direkt an Men­schen mit Behin­de­rung flie­ßen, sowie wei­te­ren Maß­nah­men der Beglei­ten­den Hil­fe, aus der Aus­gleichs­ab­ga­be. Aus­gleichs­ab­ga­be müs­sen die­je­ni­gen Arbeit­ge­ber mit min­de­stens 20 Arbeits­plät­zen bezah­len, die eine Beschäf­ti­gungs­quo­te von fünf Pro­zent für behin­der­te Men­schen nicht erfüllen.

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